Kirkuk (Gouvernement)

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كركوك
Kirkūk
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Über dieses Bild
Basisdaten
Staat Irak
Hauptstadt KirkukVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges
Fläche 10.282 km²
Einwohner 1.500.000 (2008)
Dichte 146 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 IQ-KI
Distrikte des Gouvernements
Distrikte des Gouvernements

35.344Koordinaten: 35° 18′ N, 44° 0′ O

Kirkuk (arabisch ‏كركوك‎, DMG Kirkuk, kurdischکەرکووکKerkûk, aramäisch  ܟܪܟ ܣܠܘܟ, von 1976 bis 2006 at-Taʾmīm / ‏التأميم‎ / „Verstaatlichung“) ist ein irakisches Gouvernement mit einer Fläche von 10.282 km² und einer Bevölkerung von 1,5 Millionen (2008)[1]. Die Bevölkerungsmehrheit stellen inzwischen Kurden. Seit dem Irakkrieg 2003 haben etwa 100.000 Araber das Gouvernement verlassen, während in etwa 300.000 kurdische Flüchtlinge zurückgekehrt sind. Die Kurden sprechen Sorani. Daneben gibt es weiterhin noch Araber, Turkmenen und Aramäer. Die Hauptstadt des Gouvernements ist die gleichnamige Stadt Kirkuk. Nach der US-Invasion 2003 ist ein Teil des Gouvernements unter Kontrolle der Autonomen Region Kurdistan. Seit Juli 2014 ist das Gouvernement größtenteils unter kurdischer Kontrolle, nachdem sich die irakischen Streitkräfte zurückgezogen haben.

Die Distrikte des Gouvernements sind:

Diverses[Bearbeiten]

Gebiet, das unter Kontrolle der kurdischen Regionalverwaltung steht.

Im Zuge der Arabisierungspolitik des Baathregimes verlor das Gouvernement einen erheblichen Teil seiner Fläche. So wurden einige Distrikte anderen Provinzen zugeschlagen. Tuz Khurmatu kam zu Salah ad-Din und Dschamdschamāl zu As-Sulaimaniyya. Der Name des Gouvernements wurde im Jahr 1972 zu at-Taʿmīm ("die Verstaatlichung") geändert, um die Verstaatlichung der Erdölindustrie, deren Zentrum in Kirkuk ist, zu symbolisieren. Im Zuge der Rückabwicklung der Arabisierungspolitik soll die Provinz ehemals zugehörige Distrikte wiedererhalten. Die betroffenen Distrikte wären Kifri, Dschamdschamāl, Tuz Khurmatu und Kalar. Ziel der Reorganisation der Gouvernement-Grenzen ist es die ethnischen Bevölkerungsverhältnisse zu beeinflussen, also eine nichtkurdische bzw. kurdische Bevölkerungsmehrheit im Gouvernement zu erreichen.

2006 wurde der ehemalige Name Kirkuk wieder eingeführt.

Trivia[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. alertnet.org