Klaus Mäkelä

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Klaus Mäkelä (* 17. Januar 1996 in Helsinki) ist ein finnischer Violoncellist und Dirigent.[1]

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mäkelä wurde 1996 in eine Musikerfamilie hineingeboren.[2] Sein Vater ist der Violoncellist Sami Mäkelä, seine Mutter die Pianistin Taru Myöhänen-Mäkelä.[2] Sein Großvater Tapio Myöhänen ist Geiger und Bratschist.[2] Seine jüngere Schwester Ellen Mäkelä tanzt im finnischen Nationalballett.[2] Mäkeläs Frau ist die Cellistin Senja Rummukainen.[2] Mäkelä studierte an der Sibelius-Akademie Dirigat bei Jorma Panula und Violoncello bei Marko Ylönen, Timo Hanhinen und Hannu Kiiski.[1] Bereits im Alter von zwölf Jahren, als er im Chor der finnischen Nationaloper sang, interessierte er sich für das Dirigieren.[3] Klaus Mäkelä wird unterstützt durch die Finnische Kulturstiftung, die Deutsche Stiftung Musikleben, die Pro Musica Foundation, die Wegelius Foundation, die Jorma Panula Foundation und die Sibelius Academy Foundation.

Als Orchestersolist konzertierte er schon früh mit mehreren finnischen Orchestern wie dem Lahti Symphony Orchestra, Kuopio Symphony Orchestra und der Jyväskylä Sinfonia.[1] Er trat auch schon früh auf finnischen Musikfestivals wie dem Kuhmo Chamber Music Festival und dem Naantali Music Festival auf.[1] Als Cellist spielte er dabei auf einem Cello von Giovanni Grancino aus dem Jahr 1698.[1] Seit der Konzertsaison 2019/2020 tritt Mäkela mit internationalen Orchestern wie dem NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg, den Münchner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Orquesta Nacional de España, dem London Philharmonic Orchestra und anderen auf.

Im Oktober 2018 mit Wirkung zum Herbst 2020 wurde Mäkelä zum Chefdirigent und künstlerischen Berater der Osloer Philharmoniker ernannt.[1] Zudem ist er seit Dezember 2017 der Hauptgastdirigent des Schwedischen Radio-Symphonie-Orchesters.[1] Er arbeitet mit der Tapiola Sinfonietta Espoo zusammen.[1] Seit Februar 2018 wirkt Mäkelä als künstlerischer Direktor des finnischen Turku Music Festivals.[1] Im Jahr 2022 soll er als Musikdirektor das Orchestre de Paris übernehmen.[4]

Mäkelä arbeitet auch im Bereich der Oper.[1] Sein Operndebüt gab er mit einer Aufführung von Mozarts Zauberflöte an der Finnischen Nationaloper.[1] Er gab auch eine konzertante Aufführung von Erkki Melartins Oper Aino.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l Klaus Mäkelä: In: Persönliche Webseite des Künstlers.
  2. a b c d e Päävierailijakapellimestariksi 21-vuotiaana (Kapellmeister mit 21 Jahren). In: yle.fi. 11. Dezember 2017, abgerufen am 22. Februar 2020 (finnisch).
  3. Jarmo Huida: Kapellimestari Klaus Mäkelä on vasta 21-vuotias ja jo valmis maailmanvalloitukseen. 7. August 2017, abgerufen am 22. Februar 2017 (finnisch).
  4. Victor Tribot Laspière: A 24 ans, Klaus Mäkelä nommé directeur musical de l'Orchestre de Paris. 18. Juni 2020, abgerufen am 9. Juli 2020 (französisch).