Kościelisko

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Kościelisko
Gmina Koscielisko arms.png
Kościelisko (Polen)
Kościelisko
Kościelisko
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kleinpolen
Powiat: Tatra
Fläche: 54,00 km²
Geographische Lage: 49° 17′ N, 19° 53′ OKoordinaten: 49° 17′ 27″ N, 19° 53′ 18″ O
Höhe: 889 m n.p.m.
Einwohner: 3900
Telefonvorwahl: (+48) 18
Kfz-Kennzeichen: KTT
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Krakau-Balice
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 3 Ortsteile
Fläche: 136,37 km²
Einwohner: 8703
(31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1217042
Verwaltung (Stand: 2008)
Bürgermeister: Bohdan Pitoń
Adresse: ul. Strzelców Podhalańskich 4
34-511 Kościelisko
Webpräsenz: www.gminakoscielisko.pl



Kościelisko ist ein Fremdenverkehrsort und Hauptort der gleichnamigen Landgemeinde im Powiat Tatrzański in der Woiwodschaft Kleinpolen im Süden Polens in den historischen Region Podhale. Das Dorf liegt an der Woiwodschaftsstraße 958 und grenzt im Süden an den Tatra-Nationalpark. Es liegt im Vortatragraben sowie in den Gebirgszügen der Westtatra und Pogórze Gubałowskie ungefähr zwei Kilometer westlich von Zakopane und zwei Kilometer östlich von Witów sowie 85 km südlich von Krakau. Es ist ein Skiort am Fuße der Westtatra mit einen großen Skigebiet und mehreren kleineren Skiliften. Kościelisko ist eine Streusiedlung, die durch das Zusammenwachsen von 21 Hirtenansiedlungen entstanden ist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kościelisko wurde 1623 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Ortsname lässt sich als Große Kirche übersetzen. Im Ort befindet sich eine Holzkirche des Heiligen Kasimir im Zakopane-Stil aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Ort hat Anteil an der Westtatra, insbesondere liegt das Tal Dolina Kościeliska auf dem Gemeindegebiet.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kościelisko ist neben dem benachbarten Skiort Zakopane der wichtigste Fremdenverkehrsort im Vortatragraben. Es liegt in unmittelbarer Nähe zu Zakopane und damit in der wichtigsten Wintersportregion Polens. So ist der Fremdenverkehr auch der wichtigste Wirtschaftszweig der Gemeinde. Während die örtlichen Hänge über eher leichte Ski-Pisten verfügen, ist die Biathlonstrecke in Kościelisko von internationaler Bedeutung. Hier wurde 2003 die Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften veranstaltet. Die touristische Infrastruktur ist seht gut ausgebaut.

Wintersport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Kościelisko ist das Skigebiet Butorowy Wierch sowie mehrere kleinere Liftanlagen tätig. Auf dem Gebiet der Gemeinde befindet sich in In Witów ist das Skigebiet Witów-Ski sowie mehrere kleinere Liftanlagen tätig.

Berghütten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gemeindegebiet von Zakopane gibt es zwei Schutzhütten in der Westtatra.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landgemeinde (gmina wiejska) Kościelisko gliedert sich in drei Ortsteile (sołectwo):

Die Gmina unterhält eine Partnerschaft mit der slowakischen Stadt Tvrdošín und ist Mitglied des Partnerschafts-Projektes Twintown, dem die Kommunen Durbuy (Belgien), Valga (Estland), Osthammar (Schweden), Kobylnica (Polen) sowie Uusikaupunki und Orimattila (Finnland) angehören.

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kościelisko – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2016. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 5,19 MiB); abgerufen am 29. September 2017.

Panorama[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick von der Gubałówka auf Kościelisko und die Westtatra