Kokořín

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Kokořín
Wappen von Kokořín
Kokořín (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Středočeský kraj
Bezirk: Mělník
Fläche: 1490 ha
Geographische Lage: 50° 26′ N, 14° 34′ OKoordinaten: 50° 25′ 49″ N, 14° 34′ 4″ O
Höhe: 333 m n.m.
Einwohner: 369 (1. Jan. 2016)[1]
Postleitzahl: 277 23
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 6
Verwaltung
Bürgermeister: Vladimír Šesták (Stand: 2006)
Adresse: Kokořín 52
27723 Kokořín
Gemeindenummer: 534901
Website: www.obeckokorin.cz
Schloss Kokořín

Kokořín (deutsch Kokorschin) ist eine Gemeinde im Okres Mělník in Tschechien. Sie ist das Zentrum des Naturschutzgebietes Kokořínsko.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1320. Damals tauschte der Eigentümer Jindřich von Osměchov das Dorf mit Hynek Berka von Dubá mit Velešice. Dem Geschlecht Berka von Dubá gehörte das Dorf über einhundert Jahre. Es erbaute hier während seiner Herrschaft die Burg Kokořín.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile[2][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kokořín
  • Kokořínský důl (Kokorschin Mine)
  • Janova Ves
  • Březinky (Birkenau)
  • Truskavny
  • Šemánovice

Katastralbezirke[3][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kokořín
  • Březinka u Kokořína
  • Janova Ves
  • Šemanovice
  • Truskavna

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haus Nr. 57 in Kokořínský důl
  • Schloss Kokořín - Barockbau aus dem 18. Jahrhundert[4]
  • Statue des hl. Nikolaus von Tolentino am Hauptplatz
  • Felsenburg Staráky - Reste einer Burg aus dem 14. Jahrhundert, die teilweise aus dem Sandstein geschlagen wurde[5]
  • Naturschutzgebiet Kokořínsko
Im Ortsteil Kokořínský důl

(etwa 800 m nordöstlich von Kokořín)

  • Burg Kokořín - Burg aus dem 15. Jahrhundert, im 20. Jahrhundert neugotisch wieder aufgebaut (Nationales Kulturdenkmal[6])
  • Wassermühle
  • Häuser Nr. 35 und 57
  • Haus Nr. 58

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kokořín – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2016 (PDF; 371 KiB)
  2. http://www.uir.cz/casti-obce-obec/534901
  3. http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/534901
  4. http://www.hrady.cz/?OID=3816
  5. http://www.hrady.cz/index.php?OID=178
  6. http://monumnet.npu.cz/chruzemi/list.php?IdCis=NP%2C144