Lobeč

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde. Zum Ortsteil siehe Kralupy nad Vltavou.
Lobeč
Wappen von ????
Lobeč (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Středočeský kraj
Bezirk: Mělník
Fläche: 349 ha
Geographische Lage: 50° 28′ N, 14° 40′ OKoordinaten: 50° 27′ 38″ N, 14° 40′ 0″ O
Höhe: 350 m n.m.
Einwohner: 138 (1. Jan. 2017)[1]
Postleitzahl: 277 36
Kfz-Kennzeichen: S
Verkehr
Straße: Mšeno - Doksy
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Luděk Dohnalík (Stand: 2006)
Adresse: Lobeč 43
27736 Lobeč
Gemeindenummer: 531677
Website: www.obeclobec.cz

Lobeč (deutsch Lobes) ist eine tschechische Gemeinde im Středočeský kraj, an der Grenze des okres Mělník zum okres Mladá Boleslav. Auf 349 Hektar leben 135 Einwohner. Der Ort liegt drei Kilometer nordöstlich von Mšeno in der Daubaer Schweiz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gegend war bereits zur Neolithikum besiedelt. Im 7. bis 10. Jahrhundert bauten Slawen hier die erste Festungen. Am Platz der heutigen Kirche stand früher ein Wachturm, mit dem man den Handelsweg bewachte, der an der Vratenská brána in der Nähe der Burg Kamenec vorbeiführte und weiter bis nach Serbien führte. Im 10. Jahrhundert siedelten sich hier die Geschlechter Pšovani und Lemuzi an. In Lobeč stand auch ein alter Landhof, der später dem böhmischen König gehörte und von der Burg Bezděz aus verwaltet wurde. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahre 1205.

In Lobeč befindet sich das Grab des Schriftstellers und Archäologen Eduard Štorch.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Barockschloss Lobeč, erbaut 1654
  • die alte Dampfbrauerei Lobeč ist heute eine Kleinbrauerei sowie ein Museum und Veranstaltungsort
  • Kirche der Kreuzerhöhung, der ursprünglich gotische Bau aus dem 14. Jahrhundert wurde barock umgestaltet

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lobeč – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2017 (PDF; 371 KiB)