Kokotte (Topf)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kokotte aus Gusseisen

Eine Kokotte (von französisch cocotte, „Hühnchen“) ist ein feuerfester Schmortopf, der zum Braten und Backen verwendet wird. Sie ist meist dekorativ geformt und bemalt. Kokotten werden aus Steinzeug oder Porzellan, seltener aus Gusseisen hergestellt. Der Name leitet sich von der ursprünglichen Verwendung zum Schmoren eines Huhns ab.

In Restaurants dienen kleine Kokotten, in denen Gerichte wie Ragouts, Suppen, Eintöpfe, Gratins oder Soufflés portionsweise zubereitet oder erwärmt werden, auch zum Servieren am Tisch. Da die Kokotten dabei sehr heiß werden, werden sie in der Regel auf einem Platzteller oder einem geeigneten (flachen) Teller oder Holzbrett serviert.

In Kochrezepten ist der Begriff „Kokotte“ meist gleichbedeutend mit Auflaufform oder Kasserolle.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Guy Crosby: Band 1: Fleisch (= Perfektion. Die Wissenschaft guten Kochens). Stiftung Warentest, Berlin 2015, ISBN 978-3-86851-426-1, S. 124–131 (Auszug in der Google-Buchsuche).