Kommissar Marthaler – Die Sterntaler-Verschwörung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
OriginaltitelKommissar Marthaler – Die Sterntaler Verschwörung
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2017
Länge90 Minuten
Stab
RegieZüli Aladağ
DrehbuchLancelot von Naso
Kai-Uwe Hasenheit
ProduktionSusanne Freyer
MusikOliver Thiede
KameraFabian Rösler
SchnittKilian von Keyserlingk
Besetzung

Kommissar Marthaler – Die Sterntaler Verschwörung ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 2017 und die Fortsetzung von Die Braut im Schnee, Partitur des Todes, Ein allzu schönes Mädchen und Engel des Todes. Der für das ZDF produzierte Kriminalfilm basiert auf dem gleichnamigen Roman aus der Marthaler-Krimireihe von Jan Seghers. Regie führte diesmal Züli Aladağ. Das Drehbuch schrieben erneut Lancelot von Naso und Kai-Uwe Hasenheit. Der Film spielt in Frankfurt am Main und Wiesbaden und wurde auch dort sowie in Berlin gedreht.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Tote in einem Frankfurter Hotelzimmer lässt Marthaler und sein Team im Rotlichtmilieu und in Politkreisen ermitteln. Doch Marthalers Gegenspieler kommt diesmal aus den eigenen Reihen. Zwei neue Kolleginnen unterstützen Marthalers Team: Sarah Jonas erweist sich als kompetent. Die neue Kripochefin, Charlotte von Wangenheim, scheint offen und kulant, wenn es um Marthalers Alleingänge geht.

Marthaler und sein Team sollen den vermeintlichen Selbstmord des Landtagsabgeordneten Baron Freiherr von Münzenberg untersuchen. Dass das LKA den Mordfall der getöteten Journalistin an sich reißt, hindert Marthaler nicht daran, die sich bald aufdrängende Verbindung zwischen den beiden Fällen näher unter die Lupe zu nehmen. Während der nassforsche LKA-Mann Axel Rotteck Marthaler Knüppel zwischen die Beine wirft, lässt Marthaler das Umfeld des Barons durchleuchten. Beide Fälle haben Berührungspunkte mit dem zwielichtigen Sex-Club Sterntaler, in dem auch Politiker verkehren. Dort kommt es zu einem dramatischen Schusswechsel, bei dem der Ermittler Kai Döring schwer verletzt wird.

Marthaler stellt fest, dass Axel Rotteck im Fall der toten Journalistin nichts unternommen hat. Rottecks junger Kollege Daniel Fichtner scheint mehr zu wissen, als er zugibt. Doch er steht unter Rottecks Fuchtel. Marthaler vertraut seinem Instinkt und stellt sich gegen alle Vorschriften. Seit ihn seine Freundin Tereza verlassen hat, kann er ohnehin nicht mehr schlafen. Deshalb verbeißt er sich ohne jede Rücksicht in die beiden Mordfälle und riskiert dabei nicht nur das eigene Leben.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem bekannt wurde, dass Lancelot von Naso bei diesem Film nicht mehr auf dem Regiestuhl Platz nehmen würde, wurde stattdessen der deutsch-türkische Regisseur Züli Aladağ engagiert. Ebenfalls wurden neue Rollen für das Kommissarteam ergänzt. Darunter wird die Schauspielerin Liane Forestieri den Part als Charlotte von Wangenheim übernehmen und löste Peter Lerchbaumer damit ab. Ebenfalls stieß Alice Dwyer neu zum Team dazu.

Gedreht wurde vom 23. Februar 2016 bis zum 24. März 2016 in Frankfurt am Main und Berlin[1], und die Fernsehpremiere fand am 17. März 2017 auf arte statt. Die Ausstrahlung im ZDF fand am 11. September 2017 statt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kommissar Marthaler – Die Sterntaler-Verschwörung bei crew united