Les Veys

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Les Veys
Les Veys (Frankreich)
Les Veys
Gemeinde Carentan-les-Marais
Region Normandie
Département Manche
Arrondissement Saint-Lô
Koordinaten 49° 19′ N, 1° 9′ WKoordinaten: 49° 19′ N, 1° 9′ W
Postleitzahl 50500
Ehemaliger INSEE-Code 50631
Eingemeindung 1. Januar 2017
Status Commune déléguée

Rathaus und Kirche Saint-Martin

Les Veys ist eine Commune déléguée in der französischen Gemeinde Carentan-les-Marais mit 444 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) im Département Manche in der Region Normandie.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt rund 25 Kilometer nördlich von Saint-Lô, auf der Halbinsel Cotentin, an der Grenze zum benachbarten Département Calvados und der Landschaft Bessin. Sie grenzte im Norden mit der Baie des Veys, die selbst Bestandteil der größeren Baie de Seine ist, an den Ärmelkanal. Nachbargemeinden waren:

Der Hauptort der Gemeinde Les Veys war L’Église und befindet sich in zentraler Lage, rund vier Kilometer von der Küste entfernt. Die Gemeinde lag im Regionalen Naturpark Marais du Cotentin et du Bessin. In der vormaligen Gemeinde befindet sich auch die Parkverwaltung (Maison du parc).

Der Nordteil der Gemeinde bestand aus zahlreichen Poldern. An der östlichen Gemeindegrenze verlief der Fluss Vire, im Süden der Bach Ruisseau du Moulin Poisson. Außerdem wird das Gemeindegebiet vom Flüsschen Flet durchflossen.

Toponymie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Les Veys leitet sich aus dem Lateinischen vadum (dt. Furt fr. gué nrm. vé)[1][2].

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1837, wurden Beuzeville-sur-le-Vey und Auville-sur-le-Vey zusammengelegt. Les Veys befand sich zwischen den Stränden Utah Beach und Omaha Beach, wo im Zweiten Weltkrieg die Invasion der Alliierten Truppen stattfand. Les Veys wurde am 1. Januar 2017 nach Carentan-les-Marais eingemeindet. Sie gehörte zum Arrondissement Saint-Lô sowie zum Kanton Carentan und war Mitglied im Gemeindeverband Communauté de communes de la Baie du Cotentin.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Saint-Martin aus dem 12. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Guingalois d’Auville aus dem 14. Jahrhundert
  • alte Wache von Beuzeville aus dem 18. Jahrhundert – Monument historique[3].
  • Gutshaus von Cantepie aus dem 16. Jahrhundert – Monument historique[4]
  • altes Schloss von Beuzeville aus dem 16. Jahrhundert
  • La Poissonnerie 16. Jahrhundert
  • Saint-Sauveur 16./17. Jahrhundert
  • La Gonnivière 17. Jahrhundert
  • Bucht von les Veys
  • Mündung des Flusses Vire.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Les Veys – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. René Lepelley, Dictionnaire étymologique des noms de communes de Normandie. Seite 267.
  2. Vgl. Etymology of wade dt. Furt.
  3. Ancien corps de garde in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch).
  4. Manoir de Cantepie in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch).