Letzte Adresse

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Gedenktafel einer Letzten Adresse in Moskau:
„Hier wohnte
Ekaterina Michailowna
Schelwatych
Schreibkraft
geboren 1905
verhaftet 11.01.1938
hingerichtet 5.04.1938
rehabilitiert 1957“

Letzte Adresse (russisch Последний адрес; Transkription Posledny adres) ist ein Projekt, das in Russland seit 2014 mit dem Anbringen von Gedenktafeln an die Opfer des Großen Terrors erinnert. Die Tafeln bestehen aus einer Metallplatte mit Lebensdaten, worin eine quadratische Aussparung einen Leerraum bildet. Die Mahntafeln werden an der Außenfront des letzten bekannten Wohnhauses angebracht.[1]

2018 erhielt das Projekt in Deutschland einen Karl-Wilhelm-Fricke-Preis.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Last Address – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dernière adresse connue... au temps de la terreur stalinienne, Le Monde vom 16. Februar 2015, französisch.
  2. Verleihung des Karl-Wilhelm-Fricke-Preises 2018, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Pressemitteilung vom 15. Juni 2018.