Lina Maly

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Lina Maly beim SWR3 New Pop Festival 2017

Lina Maly (* 1997 als Lina Burchert) ist eine deutsche Musikerin und Liedermacherin aus Elmshorn.[1]

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lina Maly Burchert wuchs in einem Dorf nördlich von Hamburg auf.[2] Im Alter von sechs Jahren erhielt sie Klavierunterricht. Ab dem vierzehnten Lebensjahr spielte sie Gitarre und nahm Gesangsunterricht.[1] Von ihrer Gesangslehrerin wurde sie schließlich weiterempfohlen und erhielt 2014 eine Plattenvertrag bei Warner Music.

Im Juli 2016 trat Maly in der Late-Night-Show Inas Nacht mit ihrer ersten Single Schön genug auf. Im August 2016 war sie in Dresden Support für die französische Chanson-Sängerin Zaz.[3] Ebenfalls im August 2016 trat sie im ARD-Morgenmagazin auf.[4]

Am 26. August 2016 wurde ihr Debütalbum Nur zu Besuch bei Warner veröffentlicht. Für das Album arbeitete sie mit den Produzenten und Songschreibern Jochen Naaf, Frank Pilsl und Michael Vajna zusammen.[5] Das Album erreichte Platz 34 der deutschen Charts und Platz fünf der iTunes Charts.[6] Im Herbst 2016 folgte die Nominierung für den Hamburger Musikpreis HANS in der Kategorie Nachwuchs des Jahres und vom 28. November bis 6. Dezember 2016 ging sie mit ihrer Band auf Nur-zu-Besuch-Tour durch ganz Deutschland. Im gleichen Jahr zog Maly nach Berlin.[1] und begann die Arbeit an ihrem neuen Album.

2018 erhielt Maly gemeinsam mit Anna-Marlene Bicking und Kathrin A. Denner den deutschen Musikautorenpreis der GEMA in der Kategorie „Nachwuchs“.

Im August 2019 erschien ihr zweites Album Könnten Augen alles sehen erneut bei Warner Music und sie erreichte damit Platz 66 der deutschen Albumcharts. Produziert wurde es von Jochen Naaf und Sven Ludwig, die visuelle Gestaltung übernahm das Produktionsteam „Mightkillya“ aus Bochum. Im Winter 2019 nahm Maly für den sechsten „Giraffenaffen-Sampler“ das Kinderlied Mio, mein Mio auf, das einst von Benny Andersson und Björn Ulvaeus (ABBA) im schwedischen Original für den gleichnamigen Astrid-Lindgren-Film als Titelsong geschrieben wurde.

Im September 2020 veröffentlicht Maly die EP Hush Hush / Hamburg, die sie mit Teilen ihrer Band eingespielt hat. Neben drei Neukompositionen, u. a. Fühl mit Antje Schomaker, sind darauf auch drei Coverversionen enthalten (Dein ist mein ganzes Herz von Heinz Rudolf Kunze, Darf ich das behalten der Gruppe Wir sind Helden und Zauberland von Rio Reiser). Sie veröffentlichte ihre Musik nun erstmals eigenverantwortlich über ihr Label "Drei Tulpen Records".

Am 22. Januar 2021 veröffentlichte Maly in Kooperation mit dem Hip-Hop-Produzenten Dead Rabbit die Winter EP mit vier Liedern. Die EP erschien erneut auf dem eigenen Label. Im Februar 2021 veröffentlicht sie ein Duett mit Moritz Krämer, eine Coverversion des Liedes Ade von Manfred Krug und Caterina Valente.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2018: Deutscher Musikautorenpreis der GEMA in der Kategorie „Nachwuchs“[7]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[8]
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE
2016 Nur zu Besuch
Warner Music
DE34
(2 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 26. August 2016
2019 Könnten Augen alles sehen
Warner Music
DE66
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 2. August 2019

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Musiklabel
Anmerkungen
2020 Hush Hush / Hamburg
Drei Tulpen Records
Erstveröffentlichung: 11. September 2020
2021 Winter
Drei Tulpen Records
Erstveröffentlichung: 22. Januar 2021
mit Dead Rabbit

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Anmerkungen
2016 Schön genug
Nur zu Besuch
Erstveröffentlichung: 1. Juli 2016
Meine Leute
Nur zu Besuch
Erstveröffentlichung: 28. Oktober 2016
2017 Wachsen
Nur zu Besuch
Erstveröffentlichung: 5. Mai 2017
2019 Unterwegs
Könnten Augen alles sehen
Erstveröffentlichung: 15. März 2019
Gesicht
Könnten Augen alles sehen
Erstveröffentlichung: 19. April 2019
Warmes Schweigen
Könnten Augen alles sehen
Erstveröffentlichung: 24. Mai 2019
Mond
Könnten Augen alles sehen
Erstveröffentlichung: 21. Juni 2019
Ich freue mich
Könnten Augen alles sehen
Erstveröffentlichung: 26. Juli 2019
2020 Immer immer wieder
Hush Hush / Hamburg
Erstveröffentlichung: 12. Juni 2020
Darf ich das behalten
Hush Hush / Hamburg
Erstveröffentlichung: 17. Juli 2020
Original: Wir sind Helden
Zauberland
Hush Hush / Hamburg
Erstveröffentlichung: 21. August 2020
Original: Rio Reiser
Haut
Im Stream der Zeit
Erstveröffentlichung: 2. Oktober 2020
mit Yukno
Alles schläft
Winter
Erstveröffentlichung: 13. November 2020
mit Dead Rabbit
Nah sein
Winter
Erstveröffentlichung: 18. Dezember 2020
mit Dead Rabbit
2021 Ade
Erstveröffentlichung: 19. Februar 2021
mit Moritz Krämer
Die Liebe blüht
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2021
Wolken
Erstveröffentlichung: 2. Juli 2021
Wie weit
Erstveröffentlichung: 13. August 2021
Ich fall
Erstveröffentlichung: 10. September 2021
Schmerz vereint
Erstveröffentlichung: 8. Oktober 2021

Promo-Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Anmerkungen
2020 Als du gingst
Nur zu Besuch
Erstveröffentlichung: 21. Februar 2020

Gastbeiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Anmerkungen
2018 Glück
Wunderschönes Chaos
Erstveröffentlichung: 1. Juni 2018
Bengio feat. Lina Maly
2019 Kein Leben
Was bleibt
Erstveröffentlichung: 25. Oktober 2019
FINN feat. Lina Maly

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Lina Maly – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Lina Maly – Info. Auf: lina-maly.de, abgerufen am 3. August 2017.
  2. dpa: Neues Album am 26. August: Shootingstar Lina Maly wollte nie ein Popstar sein. In: noz.de. 23. August 2016, abgerufen am 6. Februar 2018.
  3. Anne Dewitz: Elmshornerin Lina Maly erobert die Popszene. In: abendblatt.de. 14. Juli 2016, abgerufen am 6. Februar 2018.
  4. Livemusik: Lina Maly – Morgenmagazin. In: daserste.de. August 2016, archiviert vom Original am 7. Juli 2017; abgerufen am 6. Februar 2018.
  5. Biographie Lina Maly. In: laut.de, abgerufen am 6. Februar 2018.
  6. Lina Maly. In: warnermusic, abgerufen am 6. Februar 2018.
  7. Deutscher Musikautorenpreis 2018: Anna-Marlene Bicking, Kathrin A. Denner und Lina Maly erhalten Nachwuchspreis. (Memento des Originals vom 24. März 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gema.de In: Gema.de. Vom 15. Februar 2018, abgerufen am 23. März 2018.
  8. Chartquellen: Deutschland