Jochen Naaf

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Jochen Naaf (* 1976 in Dortmund) ist ein deutscher Musikproduzent und Songschreiber aus Köln.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jochen Naaf fing im Alter von neun Jahren an, Gitarre zu lernen und spielte im Laufe der Zeit in verschiedenen Bands. 1997 zog er von Dortmund nach Köln, um eine Ausbildung bei der Plattenfirma EMI Deutschland zu machen. Anschließend arbeitete er bei EMI als International Artists and Repertoire Manager. Er war beispielsweise an den deutschen Veröffentlichungen der damals noch unbekannten Gorillaz und Coldplay beteiligt und verantwortlich für die deutschen Veröffentlichungen von Bands wie Sensefield und Further Seems Forever.

Im Jahr 2002 verließ er die Firma, um ausschließlich Musik zu schreiben und zu produzieren. Naaf schrieb u.a. für Künstler wie Patrick Nuo oder Jan Josef Liefers. Im April 2006 erschien das von ihm produzierte und von Kritikern gelobte Album von PeterLicht, Lieder vom Ende des Kapitalismus, es folgten die Produktionen des Polarkreis 18-Albums Colour of Snow und der Hitsingle Allein, Allein und die Bosse-Alben Taxi & Wartesaal. 2009 wurde Jochen Naaf zusammen mit Mario Thaler für den Echo 2009 als Produzent des Jahres nominiert.

Zudem hat Jochen Naaf an Produktionen für Jennifer Rostock & Klee mitgewirkt und des Weiteren einen Remix der Lady Gaga-Hitsingle Born This Way produziert (Jost & Naaf Remix), der auf dem gleichnamigen Album in 14 Ländern veröffentlicht wurde. 2013 neu erschienen sind das Maxim-Album Staub sowie die Hitsingle Meine Soldaten mit Jochen Naaf als Produzenten.

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002: Jan Josef LiefersOblivion (EMI / Songwriter)
  • 2003: Maus – Musick (Smekkleysa/Bad Taste / Producer, Mixer)
  • 2006: DorfdiskoKurz vor Malmö (Motor / Producer, Mixer)
  • 2006: PeterLichtLieder vom Ende des Kapitalismus (Motor / Producer, Mixer)
  • 2007: Polarkreis 18Polarkreis 18 (Motor / Mixer)
  • 2007: Leo Can Dive – Leo Can Dive/ (Virgin / Producer)
  • 2008: PeterLicht – Melancholie und Gesellschaft (Motor / Producer, Mixer)
  • 2008: Polarkreis 18 – The Colour of Snow (Universal / Co-Producer)
  • 2009: BosseTaxi (Scoop / Rough Trade / Producer, Mixer)
  • 2010: Fertig, Los!Pläne für die Zukunft (Sony / Producer)
  • 2011: Bosse – Wartesaal (Universal / Producer, Mixer)
  • 2011: KleeAus Lauter Liebe (Universal / Co-Producer gemeinsam mit Olaf Opal)
  • 2011: PeterLicht – Das Ende der Beschwerde (Motor / Producer, Mixer)
  • 2013: MaximStaub (Warner / Producer)
  • 2016 Vimes - Nights In Limbo (Humming / Producer)
  • 2016: MaximDas Bisschen was wir sind (Warner / Producer)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2001: GentlemanLeave us alone (Four / Remix)
  • 2002: The FlamesEverytime (EMI / Remix)
  • 2004: ValentineFeel so bad (EMI / Radiomix)
  • 2008: Polarkreis 18 – Allein Allein (Universal / Producer)
  • 2008: Bosse – 3 Millionen (Scoop / Producer)
  • 2009: Jennifer RostockEs tut wieder weh (Twilight Soundtrack) (Warner / Producer)
  • 2010: Fertig, Los! – Wenn Du mich brauchst (Sony Columbia / Producer, Songwriter)
  • 2011: Bosse – Weit weg (Universal / Producer, Mixer)
  • 2011: Lady GagaBorn This Way (Jost & Naaf Remix) (Interscope / Remixer)
  • 2013: LenaNeon (Lonely People) (Universal / Singlemix / Radiomix)
  • 2013: Maxim – Meine Soldaten (Warner / Producer)
  • 2014: Maxim – Alles versucht 2.0 (Warner / Producer)
  • 2015: Hundreds – Our Past (Sinnbus / Mixer / Co-Producer)
  • 2016: Maxim – Willkommen im Club (Warner / Producer)

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]