Liste der Eingemeindungen in die Stadt Jena

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Lage der Stadt Jena in Thüringen

Vor dem Beginn der Eingemeindungen nach Jena im Jahr 1909 betrug der Gebietsstand der Stadt 1.323,2 ha. Mit den letzten Eingemeindungen von 1994 verdoppelte sich das Stadtgebiet mit 5.558,8 ha auf nun 11.421,6 ha. Die Eingemeindungen 1994 erfolgten aufgrund von § 23 des Neugliederungsgesetzes in Thüringen. Bei den seinerzeit eingegliederten Orten handelt es sich nur teilweise um selbständige Gemeinden. Alle eingegliederten Orte (außer Isserstedt) hatten zuvor schon ein oder mehrere Nachbargemeinden aufgenommen, und zwar Cospeda die Gemeinden Lützeroda und Closewitz, Drackendorf die Gemeinde Ilmnitz, Krippendorf die Gemeinde Vierzehnheiligen, Kunitz die Gemeinde Laasan, Münchenroda die Gemeinde Remderoda, Maua die Gemeinde Leutra und Jenaprießnitz die Gemeinde Wogau. Folgende Gemeinden und Gemarkungen wurden nach Jena eingemeindet.

Jahr Orte Zuwachs in ha
1. Oktober 1909 Wenigenjena mit Camsdorf 603,3
1. Januar 1913 Lichtenhain 245,0
1. Januar 1913 Ziegenhain 448,8
1. Oktober 1922 Ammerbach 599,6
1. Oktober 1922 Burgau 190,4
1. Oktober 1922 Löbstedt 262,5
1. Oktober 1922 Winzerla 500,0
1. Oktober 1922 Zwätzen 546,0
1. Oktober 1922 Göschwitz 226,1
1. Oktober 1922 Lobeda 655,1
1. Oktober 1922 Wöllnitz 262,3
1. Oktober 1922 Kunitz 593,7
1. Oktober 1924 Göschwitz¹ −226,1
1. Oktober 1924 Lobeda¹ −655,1
1. Oktober 1924 Wöllnitz¹ −262,3
1. Oktober 1924 Kunitz¹ −593,7
1. August 1946 Lobeda 655,1
1. August 1946 Wöllnitz 262,3
1. April 1969 Göschwitz 226,1
1. April 1994 Drackendorf mit Ilmnitz 609,9
1. April 1994 Maua mit Leutra 801,6
1. Juli 1994 Münchenroda mit Remderoda 506,6
1. Juli 1994 Krippendorf mit Vierzehnheiligen 512,8
1. Juli 1994 Isserstedt 685,4
1. Juli 1994 Cospeda mit Closewitz und Lützeroda 889,4
1. Juli 1994 Kunitz mit Laasan 801,3
1. Juli 1994 Jenaprießnitz mit Wogau 751,8

¹ Ausgemeindungen (die Orte wurden später jedoch wieder eingegliedert)