Liste von Kettenfahrzeugen der Bundeswehr

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Diese Liste enthält sämtliche Kettenfahrzeuge der Bundeswehr, sortiert nach im Einsatz befindlichen, gem. Bundeswehrplan 2009[1] geplanten sowie außer Dienst gestellten Modellen. Modelle, die über die Erprobungsphase bei der Truppe, der Wehrtechnischen Dienststelle nicht hinauskamen, sind unter Experimental- und Probemuster gelistet.

Erklärung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leopard 2, die heute das Rückgrat der Panzertruppe der Bundeswehr stellen
  • Muster: Bezeichnung des Musters
  • Bild: Foto oder Skizze des Fahrzeugs
  • Dienstzeit von …: Beginn der Verwendung durch die Bundeswehr
  • Dienstzeit bis …: Ende der Verwendung durch die Bundeswehr
  • Anzahl insg.: Gesamtzahl der bei der Bundeswehr vorhandenen Exemplare
  • Anzahl aktuell: Anzahl der aktuell im Dienst stehenden Exemplare
  • Verwendung: Hauptverwendungszweck des Fahrzeugs in der Bundeswehr
  • Benutzer: Organisationsbereich der Bundeswehr (Luftwaffe/Heer/Marine/Rüstungsbereich), bei dem das Muster eingesetzt wird oder wurde. Experimental- und Probemuster, die lediglich durch die Wehrtechnische Dienststellen oder eine ihrer Vorgängerinstitutionen erprobt wurden, sind gesondert mit „WTD“ gekennzeichnet.

Aktuell in Dienst befindliche Fahrzeuge sind in den Tabellen hellgrün hinterlegt.

Kampfpanzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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leichter Kampfpanzer M41 M41-walker-bulldog-tank.jpg 1956 1969 602 Erstausstattung der Bundeswehr. Eingesetzt als Jagdpanzer bei den Panzerjägern und Panzergrenadieren und als Spähpanzer bei den Panzeraufklärern. Heer
mittlerer Kampfpanzer M47 M47 Patton( Jeff Kubina).jpg 1956 1967 1120[2] Erstausstattung der Panzertruppe. Heer
mittlerer Kampfpanzer M48 KpzM48.jpg Bundeswehrmuseum Dresden 62.jpg 1957 1993 1692[2] Nachfolgemodell des M47. Während seiner Dienstzeit mehrfach kampfwertgesteigert. In der Variante M48A2GA2 mit der 105-mm-Kanone des Leopard 1 ausgestattet. War bei Einführung des Leopard 2 noch in der 2. und 4. Jägerdivision sowie in den Heimatschutzbrigaden im Dienst. Heer
Kampfpanzer Leopard 1 Leopard-1-latrun-1.jpg Leopard1 Bundeswehr 1983.jpg 1965 2003 2437[2] Eigenentwicklung der deutschen Rüstungsindustrie. Ablösung der Kampfpanzer M47. Während seiner Dienstzeit mehrfach kampfwertgesteigert. Auch bei zahlreichen ausländischen Streitkräften im Dienst, kam er erstmals bei der Operation Bøllebank im Bosnienkrieg durch Dänemark zum Kampfeinsatz. Heer
Kampfpanzer Leopard 2 Bundesarchiv B 145 Bild-F073468-0019, Manöver, Kampfpanzer Leopard 2.jpg Leo2A5.JPG 1979 heute 2125 328
(geplantes Soll)[3]
Entwickelt aus dem Rüstungsprojekt Kampfpanzer 70. Ablösung der Kampfpanzer M 48. Nach dem Kosovokrieg kam er erstmals bei KFOR zum Einsatz. Im 21. Jahrhundert das Rückgrat der Panzertruppe der Bundeswehr, sind die derzeit genutzten Varianten A6, A6M und A7. Wie der Leopard 1 auch von Streitkräften anderer Staaten eingesetzt. Heer

Jagdpanzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Raketenjagdpanzer 1 (RakJPz-1) Panzermuseum Munster 2010 0912.JPG 1961 1968 95 Eingesetzt in den Panzerjäger-kompanien der Panzergrenadier- und Gebirgsjägerbrigaden. Ausgerüstet mit der draht-gelenkten Panzerabwehrlenkrakete SS 11. Heer
Kanonenjagdpanzer (KanJPz) Bundesarchiv B 145 Bild-F027425-0001, Kanonenjagdpanzer (KanJPz) - Jagdpanzer Kanone 90 mm.jpg 1966 1992 770 Eingesetzt bei den Panzerjäger-kompanien der Panzergrenadier- und Heimatschutzbrigaden, den Panzerjägerzügen der Panzer-grenadier-, Jäger- und Gebirgsjägerbataillone und später bei den Panzerjäger-bataillonen der Jäger- und Gebirgsjägerbrigaden und den Panzerjägerzügen der Heimatschutzregimenter. Heer
Raketenjagdpanzer 2 (RakJPz-2) Panzermuseum Munster 2010 0915.JPG 1967 1982 316 Fahrgestell wie Kanonenjagdpanzer, mit der Panzerabwehrlenkrakete SS 11 ausgestattet. Eingesetzt in den Panzerjägerkompanien der Panzer- und Panzergrenadier-brigaden sowie bei den Panzerjägerbataillonen der Jäger- und Gebirgsjägerbrigaden. Heer
Jagdpanzer Jaguar 1 (JPz-3) Jagdpanzer Jaguar 1 A3.JPG 1978 2004 316 Umrüstung der Raketenjagdpanzer 2 mit dem Waffensystem Euromissile HOT, eingesetzt in den Panzerjägerkompanien der Panzer- und einiger Panzergrenadierbrigaden. Heer
Jagdpanzer Jaguar 2 (JPz-4) Panzermuseum Munster 2010 0934.JPG 1983 1996 165 Mit dem Panzerabwehrlenkraketensystem TOW umgerüstete Kanonenjagdpanzer, eingesetzt in den Panzerjägerkompanien einiger Panzergrenadierbrigaden, da nicht ausreichend JPz Jaguar 1 zur Verfügung standen. Heer

Schützenpanzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Schützenpanzer M39 Schützenpanzer M 39.JPG 1956 1960 32 Erstausstattung des Heeres. Die Schützenpanzer wurden für die Lehrkompanie in Munster-Lager beschafft. Heer
Schützenpanzer kurz, Hotchkiss Panzermuseum Munster 2010 0616.JPG Schützenpanzer Kurz (KrKwGep).JPG 1958 1981 [4] 1600 Eingesetzt in den Varianten
  • Typ 11-2 mit 20-mm-Maschinenkanone (als Späh- und Schützenpanzer für eine Halbgruppe)
  • Typ 22-2 Beobachtungspanzer
  • Typ 42-2 Nachschubpanzer
  • Typ 51-2 Panzermörser mit 81-mm-Mörser
  • Typ 91-2 mit Gefechtsfeldüberwachungsradar AN/TPS 33a.
  • Typ 2-2 Krankenkraftwagen mit zwei Feldtragen
Heer
Schützenpanzer lang, HS 30 Schützenpanzer Lang HS 30.jpg Schützenpanzer (lang) HS 30.jpg 1959 ca. 1980 2176 Eingesetzt in den Varianten
  • Typ 12-3 mit 20-mm-Maschinenkanone und teilweise 106-mm-Leichtgeschütz
  • Typ 21-3 als Führungs- und Funkfahrzeug für Bataillons- und Brigadestäbe
  • Typ 51-3 mit 81-mm-Panzermörser, später umgebaut in
  • Typ 52-3 mit 120-mm-Panzermörser
  • Typ 81-3 Feuerleitpanzer für die Artillerie und Panzermörserzüge bzw. -kompanien
Heer
Schützenpanzer Marder Marder1A3.6.jpg 1971 heute 2136 388 [5] In den Varianten A3 (Schützenpanzer, VB-Panzer), A4 (Führungspanzer), A5 (mit Minenschutzausstattung), A5A1 (mit Minenschutz und Klimaanlage) und als Fahrschulfahrzeuge im Dienst. Die Außerdienststellung des Marders ist erst mit der Erlangung der Einsatzreife des Schützenpanzer Puma (ca. 2024) geplant. Heer
Schützenpanzer Puma Puma, first series.jpg 2010 heute 350 (geplant) 133
(01.04.2017)[6]
In der derzeit geplanten Zahl von 350 Schützenpanzer Puma sind 8 Schulfahrzeuge enthalten, die alle bis April 2017 ausgeliefert wurden. WTD, Heer

Transportpanzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Universal Carrier Universal carrier (mortar carrier) 9-08-2008 14-53-48 (2).JPG 1956 1960 0300 Eingesetzt in der Panzeraufklärungstruppe und später als Nachschubpanzer. Erstausstattung des Heeres. Heer
Nachschubpanzer 42-1 Cc2 cargo.svg 1956 1962 0201 Grundmodell vom Schützenpanzer kurz, abgeleitet vom Hotchkiss CC-25-55 aus Frankreich. Eingesetzt als Nachschubpanzer bei der Panzertruppe und den Panzergrenadieren. Erstausstattung des Heeres. Heer
Bv 206 D/S Hagglunds bv206.gif 1984 heute 0291 290 Geländetransportfahrzeug und Überschneefahrzeug für die Gebirgsjäger Heer
M113 G3 GE M113 A1 (EFT) GE-120mm Moersertraeger.jpg 1985 heute 04000 415 Alle Varianten des M113 über 12,5 t mit Nutzungsdauerverlängerung 2. Heer
Wiesel 2 Wiesel2 radar.jpg 1990 heute 048 48 Eingesetzt in den Varianten Heer/Luftwaffe

Waffenträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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M113 Panzermörser 120 mm MTW NDV 2.jpg 1970 2004 0494 Seit 2004 ausgemustert bzw. durch den Geländewagen Wolf mit 120-mm-Mörsern ausgetauscht. Heer
Wiesel 1 Wiesel120mm.jpg 1990 heute 0343 272 MK/TOW/Fahrschulpanzer Heer
Aufklärungs-, Führungs- und Wirkverbund Mörserkampfsystem W2 lepzmrs.jpg 2011 heute 0 8 (geplant 94) luftbewegliches Aufklärungs-, Führungs- und Wirksystem auf der Basis des Wiesel 2. Beinhaltet den Waffenträger mit 120-mm-Mörser, Aufklärungsfahrzeuge und Führungsfahrzeuge. Das Waffensystem ist befähigt zur vernetzten Operationsführung. Im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr wird das System nicht im vollen Umfang beschafft.[7] Heer

Flugabwehrpanzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Panzerflak M16 Amerikanisches Halbkettenfahrzeug.jpg 1956 1962 0192 Erstausstattung der Bundeswehr. Einziges Halbkettenfahrzeug der Bundeswehr, bewaffnet mit einem Vierlings-Maschinengewehr des Kalibers 12,7 mm. Eingesetzt bei den Flugabwehrtruppen der Divisionen. Heer
Flugabwehrkanonenpanzer M42A1 M42-Duster-latrun-1.jpg 1956 1979 0496 Eingesetzt bei den Flugabwehrbatterien und -bataillonen auf Brigade- und Divisionsebene. Heer
Flugabwehrraketensystem HAWK,
Ladefahrzeug XM 501
Hawk System.jpg 1965 2005 0? 0 Luftwaffe
Flugabwehrkanonenpanzer Gepard Gepard 1a2 overview.jpg 1976 2010 0420 Eingesetzt in den Flugabwehrregimentern der Divisionen. 2010 wurden alle Exemplare aus Kostengründen stillgelegt.[8] Heer
Flugabwehrraketenpanzer Roland Roland II SAM.JPEG 1981 2005 0140 Flugabwehrraketensystem Roland auf modifiziertem Marder-Fahrwerk. Eingesetzt in den Flugabwehrregimentern der Korps. Heer
Leichtes Flugabwehrsystem Ozelot.jpg Wiesel2 radar.jpg 2001 heute 067 67 Leichtes Flugabwehrsystem, bestehend aus
  • Waffenträger Ozelot
  • Aufklärungs-, Führungs- und Feuerleitfahrzeug (AFF)
  • Batterieführungs-/Unterstützungsfahrzeug (BF/UF)

auf Basis des Wiesel 2. Beschafft wurden 60 Waffenträger, 10 AFF und 7 BF/UF. Ehemals eingesetzt bei der Heeresflugabwehrtruppe, Anfang 2012 an die Luftwaffe übergeben.

Luftwaffe

Panzerhaubitzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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leichte Panzerhaubitze M7B2 Priest M7-Priest-beit-hatotchan-2.jpg 1956 1966 107 Erstausstattung der Panzerartillerie Heer
leichte Panzerhaubitze M52 M52-howitzer.jpg 1957 1966  ? Ergänzung zur M7 Priest Heer
mittlere Panzerhaubitze M44 M44 Howitzer.jpg 1958 1966  ? Heer
schwere Panzerhaubitze M55 M55 8 inch Self-Propelled Howitzer 3.JPG 1956 1966 16 bei der Divisions-Artillerie im Einsatz Heer
Panzerhaubitze M109 M190 houwitser.png 1966 2007[9] 586 In seiner Dienstzeit mehrfach kampfwertgesteigert. Anfang der 1980er-Jahre auf eine neue Waffenanlage umgerüstet für eine Höchstschussweite von 24,7 Kilometern. Eingesetzt bei der Artillerietruppe. Heer
Panzerhaubitze 2000 PzH2000 houwitser.jpg 1998 heute 185 123
(Reduz. auf 101)[10]
Gepanzertes Artilleriegeschütz Heer

Feldartillerie auf Selbstfahrlafetten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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schwere Feldkanone 175 mm M107 M107-latrun-1.jpg 1964 1980 150 Artilleriegeschütz der Feldartilleriebataillone. Mit der Einnahme zur Heeresstruktur 4 umgerüstet auf M110 mit neuen L/37-Rohr (Kaliber 203 mm) Heer
schwere Haubitze 203 mm M110 M110.jpg 1964 1993 80 Geeignet zum Verschießen nuklearer taktischer Projektile. Baugleich zur Selbstfahrlafette M107, jedoch mit einem 203-mm-Geschütz. Ab der Heeresstruktur 4 mit neuen Rohr L/37 ausgerüstet. Eingesetzt bei den Feldartilleriebataillonen der Divisionen, Korpsverbänden und Artilleriebataillone. Heer

Raketenwerfer und -transporter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Lenkwaffensystem Pershing Bundesarchiv B 145 Bild-F029235-0037, Nürburgring, Bundeswehrparade zum NATO-Jubiläum.jpg 1963 1985 079 Eingesetzt bei den Flugkörpergeschwadern der Luftwaffe. Zum Waffensystem gehörte das Transport-, Aufrichte- und Werferfahrzeug M474 auf M113-Chassis. Für die Rakete gab es unter US-Bewachung stehende nukleare Gefechtsköpfe. Mit Einführung der Pershing IA wurden die Trägerfahrzeuge ausgemustert. Luftwaffe
Artillerieraketensystem Lance MGM-52 Lance 11.jpg 1976 1992 025 Eingesetzt bei den Raketenartilleriebataillonen auf Korpsebene. Zum Waffensystem gehörte das Startfahrzeug M752 sowie das Ladefahrzeug M688 auf M113-Chassis. Für die Rakete gab es nukleare Gefechtsköpfe. Heer
Mittleres Artillerieraketensystem (MARS) MARS (MLRS) Bundeswehr.jpg 1990[11] heute 0mind. 158 Reduzierung von 55 auf 38[10] Heer

Beobachtungspanzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Beobachtungspanzer M16 Amerikanisches Halbkettenfahrzeug.jpg 1956 1962 0unbekannt Entwaffnete Flakpanzer M16 zur Nutzung als Zugführerfahrzeuge der Flugabwehrtruppen der Divisionen. Heer
Schützenpanzer kurz, Hotchkiss, Typ 22-2 Beobachtungspanzer 22-2 'SPZ Kurz' pic02.JPG 1958 1977  ? Heer
Beobachtungspanzer BeobPz.jpg 1983 2004 486 Kanonenjagdpanzer ohne Kanone als Beobachtungs- (BeobPz) sowie zu Beobachtungs- und Führungspanzern (BeobPz/FuePz) umgebaut. Sie dienten als VB-Panzer in den Artilleriebataillonen sowie in den Panzermörserkompanien der Panzergrenadierbataillone. Im Jahr 1999 wurden sie bei den Panzergrenadieren durch SPz Marder 1A3 und bei der Artillerie durch den M113 Optronic ersetzt, blieben jedoch bis 2004 bei einigen Einheiten ungenutzt im Bestand. Heer

Pionierpanzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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M48 Räumpanzer M 48 A2 DB.png 1959 1995 0? Erstausstattung der Bundeswehr, dann noch bei den beiden Jägerdivisionen eingesetzt. Zuletzt bei der Heimatschutztruppe. Heer
Pionierpanzer 1 Carro pioniere1.jpg 1969 Ende 1980 036 Bergepanzer 2-Variante (Bezeichnung unter anderem auch als Bergepanzer 2A1) die für die Pioniere umgerüstet wurde. War unter anderem mit einem Erdbohrgerät für Schützenlöcher ausgestattet. Alle Fahrzeuge wurden zum Pionierpanzer Dachs umgebaut. Heer
Pionierpanzer 2A1 Dachs Pionierpanzer Dachs (2008).jpg 1989 heute 0140 83 Gepanzertes Pionier-Arbeitsgerät auf dem Leopard-1-Fahrgestell. Es ist der erste Pionierpanzer der Bundeswehr, der gezielt auf die Einsatzgebiete der Pioniere optimiert wurde. Heer

Brückenlegepanzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Brückenlegepanzer M48 Bundeswehrmuseum Dresden 70.jpg 1960 1992 102 Erstausstattung bei den Panzerpionieren der Bundeswehr. Dann noch bei den beiden Jägerdivisionen und zuletzt bei der Heimatschutztruppe. Eine Lebensverlängerungsmaßnahme wurde 1989 eingeleitet, aber nicht mehr durchgeführt. Heer
Brückenlegepanzer Biber Panzerschnellbruecke Biber auf Brueckenleger.jpg 1973 heute 105 40 Der Biber ist ein Brückenlegepanzer und basiert auf dem Fahrgestell des Leopard 1. Heer
Panzerschnellbrücke Leguan Panzerschnellbrücke Leguan.jpg 2018 7 (bestellt)[12] Die Panzerschnellbrücke Leguan basiert auf dem Fahrgestell des Leopard 2. Heer

Minenlege- und Minenräumpanzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Minenwurfsystem Skorpion Minenwerfer Skorpion 04.JPG 1981 2012 0300 - Minenwerfer auf M548 A1 G, ein M113-Derivat. Eingesetzt bei den Panzerpionierkompanien der Kampfbrigaden und Pionierbataillone. Heer
Minenräumpanzer Keiler Mine Clearing System KEILER.jpg 1996 heute 024 24 Minenräumpanzer auf Basis des M48. Erfolgreich eingesetzt bei dem UN-Einsatz in Somalia und bei SFOR. Im Dienst bei den Panzerpionierkompanien. Heer

Bergepanzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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M74 M4 Sherman based recovery vehicle.JPG 1956 1963 0300 Erstausstattung des Heeres Heer
Bergepanzer 1, M88 Panzermuseum Munster 086.jpg 1962 2000 0125 Als Bergefahrzeug für den Kampfpanzer M48 entwickelt. Heer
Bergepanzer 2 Bergepanzer seite.jpg 1966 heute 0444 143 Basierend auf dem Kampfpanzer Leopard 1 1966 eingeführt und seither stetig verbessert. Im Baulos 3 erhielt er eine Leistungssteigerung, um das erhöhte Turmgewicht des Gepard und Leopard 2 zu bewältigen. Heer
Bergepanzer Büffel Bergepanzer Bueffel rechte Seite.jpg 1992 heute 075 75 Mit der Einführung des Leopard 2 wurde ein neuer Bergepanzer nötig. Seit 1992 eingeführt und in den Panzerkompanien eingesetzt. Als Basis dient das Chassis des Leopard 2. Die Bergetechnik wird ebenfalls in ausländischen Modellen genutzt. Heer

Sanitätspanzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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M113 KrKw M113 G A2 KrKw German Army.jpg 1985 heute 0262 0 In Verwendung bei den Sanitätseinheiten der gepanzerten Streitkräfte. Wird durch die Sanitätsvariante des GTK Boxer ersetzt.[13] Heer
Wiesel 2 Sanitätsfahrzeug W2 santrp.PNG 2003 heute 033 33 Heer
Bv 206S Hägglunds Bv206S ambulance.jpg 2004 heute 079 79 Gepanzerte Version des Bv 206D als KrKw, davon vier als BAT (Beweglicher Arzt-Trupp) Heer

Kettenzugmittel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Vollkettenartillerietraktor M4 M4-HST-tows-155mm-Long-Tom.jpg 1956 1960 0? Erstausstattung der Bundeswehr. Der Traktor diente den Feldartilleriebataillonen zum Schleppen der Feldhaubitzen M114, M115 und der Feldkanone M59. Heer
Vollkettenartillerietraktor M5A4 Artillery-prime-movers-korea.jpg 1956 1960 0? Erstausstattung der Bundeswehr. Der Traktor diente wie der M4 den Feldartilleriebataillonen zum Schleppen der Feldhaubitzen und wurde vereinzelt auch bei den Pionieren als Zugmittel eingesetzt. Heer

Experimental- und Probemuster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Spähpanzer SP I.C. Spähpanzer SP I.C. Bild 1.jpg 1956 1962 0? Aufklärungspanzer auf dem Chassis des Schützenpanzers Kurz WTD
Kampfpanzer 70 MBT70Koblenz.JPG 1967 1969 010[14] (deutsch-amerikanischer Prototyp); Erprobung 1967–1969. Es wurden drei Erprobungsträger und sieben Prototypen gebaut WTD
Tiefflieger-Überwachungsradar (TÜR) TÜR Bild 074.jpg 1970er-Jahre  ? 01 Prototyp für eine effektivere Tieffliegerüberwachung. Versuch eingestellt. WTD
Gepanzerte Pioniermaschine GPM MAK 001.jpg 1972 1980 02 Vorläufer des Pionierpanzers Dachs. Zwei unterschiedliche Exemplare jeweils von Maschinenbau Kiel (GPM 1) und Eisenwerke Kaiserslautern (GPM 2) WTD
Versuchsträger 1-1/-2
Kampfpanzer 80
VT1-2-1.jpg 1972 1976 02 Kasemattpanzer, eine Studie im Rahmen Kampfpanzer 3. Zwei Varianten mit 105-mm- und 120-mm-Kanone. Deutsch-britische Zusammenarbeit. Weitere Prototypen in unterschiedlicher Ausführung wurden bei dieser Studie erarbeitet. WTD
Versuchsträger Scheitellafette 1 Experimental - VTS1.jpg 1976 1978 01 Panzer mit Scheitellafette auf Marder-Chassis als weitere Studie zum Kampfpanzer 3. Insgesamt wurden vier Scheitelkonzepte erarbeitet und systemanalytisch untersucht. WTD
Kampfpanzer 90 1978 1982 00 Deutsch-französisches Kampfpanzerprogramm. Verschiedene Flachturmstudien. Teilweise komplett mit neuen Fahrgestell oder auf Leopard 2. Keine Prototypen gefertigt, nur Holzmodelle. Teil des Projektes Kampfpanzer 3. WTD
Transport- und Gefechtsfahrzeug PUMA 1980 1993 05 Eigenfinanziertes Konzept der Industrie für einen Panzerabwehrwagen inklusive einer Fahrzeugfamilie. Insgesamt fünf Prototypen gefertigt, davon zwei vom BWB übernommen. Vom PUMA wurde das Marder-2-Programm abgeleitet. WTD
Marder 2 Marder 2 Prototyp.jpg 1984 1992 01 Prototyp von Krauss Maffei Wegmann für Marder-Nachfolger. WTD
Panzerkampfwagen 2000 1988 1992 02 Kampfpanzer Versuchsträger mit zweiköpfiger Besatzung im Rahmen Kampfpanzer 3. Ohne Waffenanlage. WTD
Neue Gepanzerte Plattform 1995 2001 00 Einheitsplattform für Kampf- und Schützenpanzer, 2001 eingestellt. Keine Prototypen gefertigt. WTD
Panzerschnellbrücke 2 PSB 2 with bridge.jpg 2002 2009/2010 01 Die geforderte Verlegezeit konnte bis 2010 in der Praxis nicht erreicht werden. Das Projekt gilt als gescheitert. WTD
leichter Aufklärungsroboter IRobot Bundeswehr Small Unmanned Ground Vehicle 03.jpg 2008  ? 0? Ferngesteuerter Roboter mit Kettenantrieb WTD
Aufklärungsroboter Manipulator tEODor Bundeswehr manipulator 01.jpg 2008  ? 0? Ferngesteuerter Roboter mit Kettenantrieb WTD

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kettenfahrzeuge der Bundeswehr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundeswehrplan 2009, PDF, 1,2 MB
  2. a b c 50 Jahre Fahrzeuge der gepanzerten Kampftruppen – von Rolf Hilmes auf www.deutschesheer.de
  3. Leopard 2. Bundeswehr kauft 100 Kampfpanzer zurück. In: zeit.de. 10. April 2015, abgerufen am 10. April 2015.
  4. Bei der Panzerjägerkompanie 290 als SanPz bis 1981 im Einsatz
  5. Bericht des Bundesministeriums der Verteidigung zur materiellen Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr. Bundesministerium der Verteidigung, Dezember 2016, abgerufen am 19. September 2017.
  6. 5. Bericht des Bundesministeriums der Verteidigung zu Rüstungsangelegenheiten. 1. April 2017, S. 101, abgerufen am 29. April 2017.
  7. Info-Brief Heer Juni 2012 (PDF; 1,2 MB), abgerufen am 28. Juli 2012.
  8. http://www.bild.de/BILD/politik/2010/03/13/bundeswehr-general-hans-otto-budde/will-flak-flugabwehr-panzer-stilllegen.html
  9. Artikel auf Truppen.info zur Außerdienststellung der M109
  10. a b Vorstellung der Großgeräteliste des Heeres.
  11. http://www.deutschesheer.de/portal/a/heer/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9jNTUIr2S1OSMvMxsvezUkpJUvdzEomL9gmxHRQCT_7P-/
  12. BAAINBw PIZ AIN: Neue Brücken für das Deutsche Heer – Vertrag für das System LEGUAN abgeschlossen. Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, 27. Oktober 2016, abgerufen am 1. November 2016.
  13. Oberstleutnant Hermann Meyer: Geschützte Sanitätsfahrzeuge – Teil 1. Hardthöhenkurier
  14. Walter J. Spielberger: Waffensystem Leopard 1 und 2, Seite 208, ISBN 3-613-01655-9