M53 (Panzerhaubitze)

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M53 155 mm
M53 155 mm
Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 6
Länge ca. 9,75 m
Breite
Höhe
Masse 42 t
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung 25 mm Panzerstahl (maximum)
Hauptbewaffnung 155 mm Haubitze
Sekundärbewaffnung 1 Maschinengewehr Browning M2 900 - 1.200 Schuss
Nebelmittelwurfanlage
Beweglichkeit
Antrieb Continental AV-1790-5B, 12-Zylinder-4-Takt-Benzinmotor mit Magnetzündung.
Hubraum 47,2 l
Getriebe= Allison CD-850-4A
(Zwei Vorwärts- ein Rückwärtsgang)
810 PS bei 2800/min
Federung Torsionsstab
Höchstgeschwindigkeit ca. 45 km/h Gelände, 55 km/h Straße
Leistung/Gewicht
Reichweite ca 270 km

Die M53 Panzerhaubitze war ein selbstfahrendes, gepanzertes Artilleriegeschütz mit einem Kaliber von 155 mm, das von dem amerikanischen Unternehmen General Motors von 1952 bis 1953 produziert wurde. Sie wurden von vielen NATO-Mitgliedstaaten beschafft. Die Haubitze wurde insbesondere im Vietnamkrieg intensiv eingesetzt. Nach Beendigung des Krieges wurde es bei der US Army ausgemustert.

Verwendet wurden Baugruppen des Kampfpanzer M47, wobei die Fahrtrichtung jedoch umgekehrt wurde. Der Geschützturm saß nun auf dem ehemaligen Bug der Wanne des Kampfpanzers. Der Turm, in dem auch der Fahrer saß, war nur schwach (gegen Splitterwirkung und Handwaffenfeuer) gepanzert. Der Motor und Antriebszahnkranz lagen nun vorn. Dazu wurde das Getriebe gedreht und angepasst. Ein hydraulisch bewegeter Erdsporn am Heck stützte das Geschütz beim Feuern ab.

Die M55 war weitgehend baugleich, hatte jedoch ein Rohr mit dem Kaliber 203,2 mm (8 Zoll). Im Geschützturm konnten 10 Schuss mitgeführt werden. Ein Geschoss wog ca. 96 kg. Das Foto zeigt eine M55, von denen auch einige in den 1960er Jahren in einzelnen Divisionsartillerieverbänden der Bundeswehr eingesetzt waren.

M55 im US Army Ordnance Museum

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]