Lizzie Hosaeus

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Lizzie Hosaeus (* 1910; † 1998) war eine deutsche Malerin, Grafikerin, Illustratorin und Keramikerin. Sie lebte und arbeitete in Berlin.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Märchenillustrationen und Bucheinbänden in den 1930er und 1940er Jahren fand sie nach dem Zweiten Weltkrieg zur kritischen Grafik, die sie in den Techniken Litho, Handsatz, Holzschnitt, Radierung, Schrift, reine Grafik und als Zeichnung umsetzte.[1]

Sie ist die Tochter des deutschen Bildhauers und Medailleurs Hermann Hosaeus. Sie war über den Forstrat und Maler Karl Hosaeus Mitglied der Innviertler Künstlergilde und gehörte dem Verein der Berliner Künstlerinnen an, wo sie zeitweilig im Vorstand tätig war. Sie ist an der Seite ihrer Lebensgefährtin, der Journalistin Annamarie Doherr, auf dem St.-Annen-Kirchhof in Berlin-Dahlem bestattet.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In memoriam Lizzie Hosaeus, Berlin, 2010[2]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mutter, wo bis du?, Grafik, 1970[3]
  • Grimms Märchen, Buch, 1941, Büchergilde Gutenberg

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tille Ganz: Portrait der zeitkritischen Graphikerin Lizzie Hosaeus, Film 64 Min, 2000

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ingeborg Drewitz, in: Tagesspiegel, Berlin, 20. April 1976, abgedruckt auf der Webpräsenz von Die Insel – Inselgalerie
  2. in memoriam Lizzie Hosaeus, in: Webpräsenz von Die Insel – Inselgalerie
  3. Lizzie Hosaeus, in: Webpräsenz von Kunstauktion