Lorenzo Staelens

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Lorenzo Staelens
Personalia
Name Lorenzo Jules Staelens
Geburtstag 30. April 1964
Geburtsort KortrijkBelgien
Größe 185 cm
Position Libero
Mittelfeldspieler
Junioren
Jahre Station
1974–1982 KWSC Lauwe
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1982–1987 KWSC Lauwe
1987–1989 KV Kortrijk 64 (11)
1989–1998 FC Brügge 286 (75)
1998–2000 RSC Anderlecht 67 (10)
2001 Ōita Trinita 26 0(2)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1989 Belgien U-21 1 0(0)
1990–2000 Belgien 70 0(8)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2001–2002 Excelsior Mouscron (Jugend)
2002–2003 Excelsior Mouscron
2003–2004 Excelsior Mouscron (Jugend)
2004 Eendracht Aalst
2004–2006 KBS Poperinge
2006–2007 KV Kortrijk (techn. Dir.)
2007–2008 KSV Roeselare (Co-Tr.)
2008–2013 Cercle Brügge (Co-Tr.)
2013–2014 Cercle Brügge
2015 OMS Ingelmunster
2015 Royal Excel Mouscron (Co.Tr.)
2017–2018 KV Kortrijk (Co.Tr.)
2018–2019 FC Knokke
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Lorenzo Jules Staelens (* 30. April 1964 in Kortrijk) ist ein ehemaliger belgischer Fußballspieler und jetziger -trainer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staelens begann seine Profikarriere in seiner Heimatstadt beim KV Kortrijk. 1989 wechselte er zum FC Brügge. Hier wurde er vier Mal belgischer Meister und drei Mal Pokalsieger. Nach neun Jahren wechselte er 1998 zum RSC Anderlecht, wo er zwei weitere Meistertitel feiern konnte. 2001 ließ er seine Karriere in der J. League bei Ōita Trinita ausklingen.

Staelens spielte 70 Mal für Belgien und konnte acht Tore erzielen. Er gehörte bei drei Weltmeisterschaften zum Aufgebot: WM 90, WM 94 und WM 98.

Staelens war in der Saison 2002/03 kurzzeitig Trainer bei Excelsior Mouscron, wurde jedoch nach schlechten Ergebnissen gefeuert. In der Saison 2003/04 engagierte ihn Eendracht Aalst als Cheftrainer. Nach zwei Monaten kündigte er wegen Problemen mit dem Vereinspräsidenten. Von 2013 bis Oktober 2014 war er Cheftrainer bei Cercle Brügge, nachdem er den bisherigen Trainer Foeke Booy abgelöst hat. Nachdem der Verein nach mehreren Niederlagen in der Saison 2014/15 auf den vorletzten Platz gefallen war, wurde Staelens entlassen.[1]

Im Oktober 2015 unterschrieb er einen Trainer-Vertrag beim OMS Ingelmunster, einem Verein der vierthöchsten belgischen Spielklasse.[2] Aber nach einem verlorenen Spiel teilte Staelens dem Verein mit, dass er für die Aufgabe nicht zur Verfügung stehe.[3]

Im Januar 2016 wurde er vom damals zweitklassigen Verein Royal Excel Mouscron als Co-Trainer unter Glen de Boeck für das Ziel des Aufstieges verpflichtet.[4] Mit der Entlassung von de Boeck im Dezember 2016 wurde auch Staelens entlassen.[5] Er sollte dann als Koordinator Talentförderung bei Excel Mouscron beschäftigt werden, aber auch dies wurde Mitte Januar 2017 beendet.[6]

Im November 2018 wurde er wieder als Co-Trainer unter Glen de Boeck verpflichtet, diesmal vom KV Kortrijk.[7] Während nach der Saison der Vertrag von De Boeck von Kortrijk verlängert wurde, war dies bei Staelens nicht der Fall.[8]

Im November 2018 wurde Staelens Trainer beim FC Knokke. Dieser belegte zu diesem Zeitpunkt den letzten Platz der höchsten belgischen Amateur-Liga.[9] Da der Verein aber auch im März 2019 noch auf dem letzten Platz stand, seit Januar 2019 nicht mehr gewonnen hatte und ein Abstieg nicht mehr zu vermeiden war, einigte man sich auf die Aufhebung des Vertrages.[10]

Titel und Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cercle Brügge entlässt Trainer Lorenzo Staelens. Belgischer Rundfunk, 6. Oktober 2014, abgerufen am 16. April 2019.
  2. Ex rode duivel Lorenzo Staelens traint oms ingelmunster. Focus & WTV, 13. Oktober 2015, abgerufen am 16. April 2019 (niederländisch).
  3. Lorenzo Staelens vertrekt zelf bij Ingelmunster, Dekenne vervangt. Focus & WTV, 26. Oktober 2015, abgerufen am 16. April 2019 (niederländisch).
  4. Cédric De Volder: 74-voudig Rode Duivel moet Moeskroen in eerste klasse houden. In: Voetbalkrant.com. 27. Januar 2016, abgerufen am 16. April 2019 (niederländisch).
  5. Simon Hamoir: Staelens prend le même chemin que De Boeck. In: walfoot.be. 7. Dezember 2016, abgerufen am 16. April 2019 (französisch).
  6. Staelens quitte Mouscron. In: walfoot.be. 23. Januar 2017, abgerufen am 16. April 2019 (französisch).
  7. Eddy Soetaert und Mike De Beck: De symbiose tussen De Boeck en Staelens: van de Rode Duivels tot het trainerschap bij Kortrijk. In: hln.be. 9. November 2017, abgerufen am 16. April 2019 (niederländisch).
  8. Bruno Verscheure: Staelens prié de quitter Courtrai. In: sport.be. Jupiler League, 16. Mai 2018, abgerufen am 16. April 2019 (französisch).
  9. Knokke haalt met Lorenzo Staelens grote naam in huis. In: sporza.be. vrt Flämisches Fernsehn, 21. November 2018, abgerufen am 16. April 2019 (niederländisch).
  10. FC Knokke ruilt Lorenzo Staelens opnieuw voor Yves Van Borm. Nieuwsblad, 19. März 2019, abgerufen am 16. April 2019 (niederländisch).
VorgängerAmtNachfolger
Branko StruparBelgiens Fußballer des Jahres
1999
Jan Koller