Lucas Cordalis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Lucas Cordalis (2014)

Lucas Cordalis (* 7. August 1967[1][2] in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Sänger, Komponist und Musikproduzent.

Leben

Lucas Cordalis wuchs als Sohn des griechischen Sängers Costa Cordalis und seiner Frau Ingrid in Deutschland auf. Als Kind trat er gelegentlich als Chorsänger bei der Produktion von dessen neuen Liedern auf, unter anderem im populären Schlager Anita.

Mit dem Song Viva la noche begann er 1997 seine musikalische Laufbahn gemeinsam mit seinem schon bekannten Vater und seiner Schwester Angeliki Cordalis. Neben zahlreichen Live-Auftritten ist das Trio Cordalis seitdem auch in Fernsehshows im deutschsprachigen Raum zu sehen. Als Duo war Cordalis mit seinem Vater u. a. im ZDF-Fernsehgarten, Immer wieder sonntags (ARD), im Riverboat (MDR) sowie bei Verstehen Sie Spaß (ARD) und in der ZDF-Hitparade. Auch als Solist trat er hin und wieder in Erscheinung (u. a. in der MDR-Sendung Kleeblatt). 2004 nahm er mit neun anderen Prominenten an der Show Star Duell teil.

2002 zog Lucas Cordalis auf die spanische Baleareninsel Mallorca, wo er sein Plattenlabel SUPERSONIC ENTERTAINMENT Mallorca und ein Tonstudio gründete. Bislang wurden 10 Millionen Tonträger verkauft, an denen er durch Kompositionen, Texte und CD-Produktionen beteiligt war. Zudem gab es mehrere Platin- und Goldauszeichnungen. Mit David Hasselhoff, DJ Bobo und anderen bekannten Künstlern arbeitete er bislang als Produzent und Remixer im hauseigenen Studio zusammen. Cordalis komponierte mit Baby Come Back der Gruppe Worlds Apart einen Hit, der in 15 Ländern in die Top Ten einstieg und in Frankreich mehr als 2 Millionen Mal verkauft wurde. Als sein Vater Dschungelkönig der RTL-Dokusoap Dschungelcamp wurde, produzierte er die Single Dschungelkönig, die acht Wochen in den deutschen Top Ten der Single-Charts stand.

Im Oktober 2014 stieg Cordalis beim ProSieben Promiboxen gegen Marcus Schenkenberg in den Ring und gewann nach Unterlegenheit trotzdem durch einen technischen K.O. Am 14. März 2015 nahm er an der TV Total Wok-WM 2015 teil.

Cordalis war mit seiner Gesangskollegin Jasmin Wagner ab 1997 vier Jahre lang liiert und ist seit Anfang Februar 2014 in einer Beziehung mit Daniela Katzenberger, aus der am 20. August 2015 eine Tochter hervorging.[3] Am 4. Juni 2016 fand auf dem Petersberg bei Bonn die kirchliche Hochzeit mit Daniela Katzenberger statt.

2018 gewann er die zweite Staffel von Global Gladiators.

Auszeichnungen

Lucas Cordalis wurde unter anderem mit dem deutschen Musikpreis Schlagerdiamant und dem früheren Fernsehpreis Goldene Eins der ARD ausgezeichnet.

Diskografie (Auswahl)

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[4]
Frohe Weihnachten (mit Daniela Katzenberger)
  DE 81 09.12.2016 (1 Wo.)

Solo

Alben

Singles

  • 1992: Satellite
  • 1995: Little Jesus - Skywalker
  • 1996: Magic Summernight – J.T. feat. Luca
  • 2014: I Have a Dream
  • 2014: Children of the Future (International Children Help e.V.)
  • 2016: I Wanna Be Loved by You – Daniela Katzenberger & Lucas Cordalis

Als Duo Cordalis

Alben

  • 1997: Viva La Noche
  • 1998: Party Tropical
  • 1999: Heisse Nacht
  • 2000: Hasta La Vista Baby
  • 2003: Athen 2004
  • 2004: Ich Sag Hallo Zu Dir
  • 2006: Das Leben Ist Schön
  • 2011: Bollywood
  • 2013: Gib mir deine Liebe

Singles

  • 1997: Viva La Noche '97
  • 1998: Hier Kommt Cordalis
  • 1998: Partymann
  • 1999: Heisse Nacht
  • 2000: La Felicidad
  • 2000: Hey Baby
  • 2000: Hüttenhammer
  • 2001: …Und Wir Wippen
  • 2001: Everybody Now!
  • 2002: Eins Zwei Drei
  • 2003: Ich Träume Manchmal Von Athen
  • 2003: Königin der Nacht
  • 2004: König Otto (Gott Rehakles)
  • 2004: Jungle Beat
  • 2004: Olympia – Ich Sag Hallo Zu Dir
  • 2004: Sonne In Der Nacht
  • 2005: Sexy Sexy Lady
  • 2006: Weisser Anzug
  • 2007: Geh Nicht Fort
  • 2010: Sexy Hoch Drei
  • 2010: Du bist so wunderschön
  • 2011: Alle Leut
  • 2012: Damals in Mexico
  • 2012: Wir Tanzen Sirtaki
  • 2013: Tanz mit Mir!
  • 2013: Maria und ich
  • 2014: Big Stars
  • 2016: 1000 Sünden

Weblinks

Einzelnachweise

  1. geboren am 7. August 1967 in Frankfurt am Main nach Steckbrief Lucas Cordalis auf bunte.de; das bei der IMDB angegebene Jahr 1972 ist unbelegt
  2. geboren am 7. August 1967 Geburtsdatum Lucas Cordalis auf bild.de; es existieren weitere Angaben zu Geburtsjahren wie 1972/1973, die unbelegt sind
  3. Abendzeitung München
  4. Chartquellen: DE