Ludwig H. Hildebrandt

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Ludwig H. Hildebrandt (geboren am 27. Januar 1957 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Geologe und Heimatforscher. Er lebt und arbeitet in Wiesloch.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hildebrandt wurde in 1957 in Frankfurt am Main geboren, zog aber im Alter von vier Jahren mit seinen Eltern nach Wiesloch, wo er seither lebt.[1] Er studierte ab 1977 Geologie an der Universität Heidelberg, am dortigen Institut für Sedimentologie wurde er 1988 mit einer Arbeit zu schwermetallbelasteten Böden als Folge des mittelalterlichen Bergbaus in Wiesloch promoviert. Er betreibt in Wiesloch ein Büro für Denkmalpflege und Umweltschutz und engagiert sich ehrenamtlich, etwa beim Heimatmuseum der Stadt oder bietet Führungen an.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das System des mittelalterlichen Bergbaus rund um Wiesloch

Mit seinen Forschungen konnte Hildebrandt die Existenz eines Systems der Weiterverarbeitung der in Wiesloch geförderten Blei- und Zinkerze mit Gewinnung von Silber in den Nachbarorten Nußloch, Leimen und Sandhausen nachweisen. 1979 begann Hildebrandt damit, archäologische Notbergungen zu betreuen, in der Folge wurde er 1989 zum ehrenamtlichen Denkmalpfleger für seinen Heimatbezirk ernannt. 1995 wurde er zum Juror für den Bereich Geo- und Raumwissenschaften bei Jugend forscht berufen.

Hildebrandt veröffentlicht regelmäßig in verschiedenen Fachpublikationen. Neben der Geschichte des Bergbaus beschäftigt er sich hier inhaltlich unter anderem mit Archäologie, der römerzeitlichen und mittelalterlichen Geschichte, Wüstungen, alten Urkunden, Münzen und Siegeln, Genealogie des niederen Adels oder Burgen, geographisch neben Wiesloch auch mit den angrenzenden Gebiete des Kraichgaus, Odenwalds und der Oberrheinischen Tiefebene.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ehrung für einen unermüdlichen Forscher. Rhein-Neckar-Zeitung, 19. Juni 2016, Version vom 21. Juni 2016 im Internet Archive.