Nußloch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Nußloch
Nußloch
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Nußloch hervorgehoben
49.3236111111118.6938888888889146Koordinaten: 49° 19′ N, 8° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Rhein-Neckar-Kreis
Höhe: 146 m ü. NHN
Fläche: 13,59 km²
Einwohner: 10.529 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 775 Einwohner je km²
Postleitzahl: 69226
Vorwahl: 06224
Kfz-Kennzeichen: HD
Gemeindeschlüssel: 08 2 26 060
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Sinsheimer Straße 19
69226 Nußloch
Webpräsenz: www.nussloch.de
Bürgermeister: Karl Rühl (CDU)
Lage der Gemeinde Nußloch im Rhein-Neckar-Kreis
Bayern Hessen Rheinland-Pfalz Heidelberg Heilbronn Landkreis Heilbronn Landkreis Karlsruhe Mannheim Neckar-Odenwald-Kreis Eberbach Altlußheim Angelbachtal Bammental Brühl (Baden) Dielheim Dossenheim Eberbach Eberbach Eberbach Edingen-Neckarhausen Edingen-Neckarhausen Epfenbach Eppelheim Eschelbronn Gaiberg Heddesbach Heddesheim Heiligkreuzsteinach Helmstadt-Bargen Hemsbach Hirschberg an der Bergstraße Hockenheim Ilvesheim Ketsch Ladenburg Laudenbach (Bergstraße) Leimen (Baden) Leimen (Baden) Lobbach Malsch (bei Wiesloch) Mauer (Baden) Meckesheim Mühlhausen (Kraichgau) Neckarbischofsheim Neckargemünd Neidenstein Neulußheim Nußloch Oftersheim Plankstadt Rauenberg Reichartshausen Reilingen Sandhausen St. Leon-Rot Schönau (Odenwald) Schönbrunn (Baden) Schriesheim Schwetzingen Schwetzingen Sinsheim Spechbach Waibstadt Walldorf (Baden) Weinheim Weinheim Wiesenbach (Baden) Wiesloch Wilhelmsfeld ZuzenhausenKarte
Über dieses Bild

Nußloch ist eine Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg). Nußloch liegt etwa 10 km südlich von Heidelberg an der Bergstraße.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört zur Metropolregion Rhein-Neckar und erstreckt sich vertikal zwischen 105 bis 317 Metern Höhe. Sie hat Anteil an vier verschiedenen Naturräumen und bietet ein abwechslungsreiches Landschaftsbild. Das historisch gewachsene Nußloch befindet sich am südlichen Ausläufer der Bergstraße und fußt mit seinen in den 1990er Jahren erstellten südlichen Siedlungs-, Gewerbe- und Freizeitflächen auf dem einst versumpften Grabenrand (Lichtenau) der Nördlichen Oberrheinebene. Im Norden finden sich die Ausläufer des Kleinen Odenwalds, im Südosten die des Nördlichen Kraichgaus. Im Westen von Nußloch fließt der Leimbach. Etwa parallel zu seinem Verlauf, der mehrfach durch den Menschen verändert wurde, erhebt sich im Osten der Anstieg zu der dem Kraichgau angehörenden tertiären Vorbergzone. Das ganze Gebiet wirkt terrassenartig (ehemalige Weinbergslagen) und trägt die nach dem 2. Weltkrieg entstandenen Siedlungsgebiete im Bereich Markgrafenstraße, Panoramastraße und Rheinblick (meist Wohnbebauung). Nach der Vorbergzone folgt der bewaldete, nach Süden niedriger werdende Steilanstieg der Hauptverwerfung. Hier steht Muschelkalk in guter Qualität an. Im Norden der Gemeinde ist dem Steilanstieg mit seinen anstehenden Laubwäldern (meist Buche) ein schmaler Streifen von jüngerem, nacheiszeitlichem Lößlehm vorgelagert. Darunter findet sich Buntsandstein.

Der zu Nußloch gehörende Ortsteil Maisbach liegt etwa zwei Kilometer östlich in einem Taleinschnitt inmitten des Kraichgauer Hügellands. Durch den großen Muschelkalksteinbruch des heutigen Baustoffkonzerns HeidelbergCement, der 1899 von der Bergstraße aus zunächst in einem schmalen Einschnitt durch den Schneckenberg in den Kraichgau vorgedrungen ist, wurde die ursprüngliche Landschaft im Bereich Stupfelberg, Baiertaler Weg und Ameisenbuckel durch den Gesteinsabbau vollständig verändert. Anstehende fruchtbare Böden aus Parabraunerde und Kolluvium gingen hier der Gemarkung Nußloch großflächig verloren. Dafür bieten die mächtigen, aufgeschlossenen Muschelkalkfelsen innerhalb des Steinbruchs tiefe Einblicke in Geologie und Landschaftgeschichte des Nördlichen Kraichgau. In verkarsteten Spalten und Gängen findet man die typischen Blei-Zink-Vererzungen (sog. Galmeien), als Ausläufer der Erzvorkommen, die im 14.und 17. Jahrhundert im Nußlocher und Wieslocher Bergbau intensiv genutzt wurden.

Die Gemarkungsflächen nördlich des Steinbruchs sind dicht bewaldet. Hier stehen dicke Pakete von Löß bzw. Lößlehm an, die nacheiszeilich durch starke Westwinde herangeweht und an den Hanglagen ablagert wurden. Einen Eindruck davon vermittelt die bekannte „Weiße Hohle“, ein Hohlweg mit bis zu 8 m hohen Steilwänden aus hellem ausgebleichtem Löß.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Benachbarte Gemeinden sind, im Uhrzeigersinn im Norden beginnend, Leimen, Wiesloch, Walldorf und Sandhausen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Nußloch gehören die Ortschaften Nußloch und Maisbach sowie die Häuser Erzwäsche, Fischweiher, Mühle, Steinbruch des Zementwerks und Steinzeug- u. Tonwerk. Im Gemeindegebiet liegt die 867 erwähnte, abgegangene Ortschaft Weiler.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Nußloch wird im Lorscher Kodex in einer auf den 31. Dezember 766 datierten Urkunde anlässlich der Schenkung eines Weinbergs an das Kloster Lorsch erstmals urkundlich erwähnt. Im hohen Mittelalter bestanden zwei Burgen bei Nußloch mit unterschiedlichen Besitzverhältnissen. Als Besitzer traten u. a. die Herren von Lichtenau und die Herren von Weinsberg auf. 1259 bzw. 1269 ging der Ort von diesen an die Kurpfalz über und gehörte dort zur Kirchheimer Zent. Die Ortsherrschaft lag seit dem 15. Jahrhundert bei den Freiherren von Bettendorf.

Der Ort geriet in die Fehde zwischen den Pfalzgrafen bei Rhein und dem römisch-deutschen König Albrecht I. im Jahr 1301 und war vom Pfälzischen Krieg 1462 betroffen, wurde dafür im Bauernkrieg verschont. Im Dreißigjährigen Krieg soll nahezu die gesamte Bevölkerung dahingerafft worden sein. Das 1249 als Musebach erstmals urkundlich erwähnte Maisbach war von 1648 bis 1653 total entvölkert. Kurfürst Karl Ludwig siedelte ab 1651 Schwaben, Bayern, Tiroler und Schweizer an. Der Ort wurde in den Franzosenkriegen ab dem Ende des 17. Jahrhunderts jedoch nochmals verwüstet.

1803 gelangte Nußloch zu Baden und im 19. Jahrhundert setzte ein gewisser wirtschaftlicher Aufschwung ein. Um 1870 entstanden einige Zigarrenfabriken und der Bergbau, insbesondere die Gewinnung von Gips für das ursprünglich in Nußloch geplante, dann aber 1896 doch in Leimen erbaute Zementwerk, schuf mehrere hundert Arbeitsplätze.

Politisch waren vor dem Ersten Weltkrieg die Nationalliberalen am stärksten, ehe sie von den Sozialdemokraten überflügelt wurden. Durch die Spaltung der Linken, zeitweise war nur die KPD im Gemeinderat, wurde in der Spätphase der Weimarer Republik das Zentrum die stärkste Partei, bis schließlich die NSDAP die meisten Stimmen erhielt.[3]

1935 wurde Maisbach mit Ochsenbach vereinigt. Bereits zwei Jahre später wurde die Gemeinde wieder aufgelöst und Maisbach am 1. April 1937 zu Nußloch eingemeindet.

Am 31. März 1945 marschierten die Amerikaner von Leimen her kommend in Nußloch ein. Hierbei brannten das Rathaus, 24 Wohngebäude und eine Fabrik nieder. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfuhr der Ort durch zahlreiche Flüchtlinge einen bedeutenden Einwohneranstieg und vergrößerte sich durch die Ausweisung von Neubaugebieten erheblich. Politisch war von nun an wie in den meisten Gemeinden Baden-Württembergs die CDU dominant.

Als 1973 der Landkreis Heidelberg aufgelöst wurde, kam Nußloch an den neugeschaffenen Rhein-Neckar-Kreis.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1577 1777 1834 1875 1905 1939 1965 1987 2010
Einwohner[4] 930 1.023 2.055 2.872 3.375 4.052 7.063 8.987 10.700

Politik[Bearbeiten]

Rathaus

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Nußloch hat nach der Gemeindeordnung von Baden-Württemberg 18 gewählte Mitglieder. Der Bürgermeister hat ebenfalls Sitz und Stimme im Gemeinderat als geborenes Mitglied. Bei der Kommunalwahl 2009 erreichten ebenso wie 2004 fünf politische Gruppierungen einen Sitz im Rat:

Gemeinderat 2009 Veränd. zu 2004
Partei Stimmen Sitze Stimmen Sitze
CDU 29,2 % 6 Sitze -5,8 % -1 Sitz
FWV 18,8 % 3 Sitze +0,3 %
FDP/BfN 18,0 % 3 Sitze +1,4 %
Grüne 16,4 % 3 Sitze +2,2 % 1 Sitz
SPD 14,4 % 3 Sitze -1,3 %

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1961–1986: Hans Feil (parteilos)
  • 1986–2002: Ernst Bauch (FDP)
  • seit 2002: Karl Rühl (CDU)

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: In Silber ein von Silber und Blau schräggerauteter Schild, auf dem ein grüner Nussbaum mit schwarzem Stamm und schwarzen Wurzeln steht.

Das Wappen geht zurück auf ein Gerichtssiegel, das ab 1498 nachweisbar ist und wurde im Jahr 1898 vom Generallandesarchiv verliehen. Es zeigt die kurpfälzischen Rauten und einen Nussbaum, womit das Wappen redend auf den Gemeindenamen deutet.

Die Flagge ist Blau-Weiß und wurde 1965 vom Innenministerium verliehen.[5]

Partnerschaften[Bearbeiten]

Die Gemeinde Nußloch unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu Andernos-les-Bains in Frankreich seit 1977, Nagyatád in Ungarn seit 2000 und Segorbe in Spanien seit 2001.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Katholische Kirche St. Laurentius
Ehemalige lutherische Kirche

Nußloch liegt an der Bertha Benz Memorial Route, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.

Bauwerke[Bearbeiten]

Die katholische Kirche St. Laurentius wurde nach Plänen von Franz Wilhelm Rabaliatti 1756 errichtet. Das Querhaus von 1897 ersetzte den polygonalen Chor.

Die ehemalige lutherische Kirche, die heute als Gemeindebibliothek dient, wurde 1783 fertigstellt und diente bis 1821 als Gotteshaus der lutherischen Gemeinde. Mit der Vereinigung der Lutheraner und der Reformierten zu einer Landeskirche 1821 verlor das Gebäude seine Funktion als Gotteshaus und wurde letztendlich als Magazin und Bauhof genutzt. Seit der Renovierung 1970 ist die Gemeindebibliothek in der ehemaligen Kirche samt ihrem 1986 fertiggestelltem Anbau untergebracht.

Die evangelische Kirche wurde 1812 von den Reformierten erbaut. Der Chor und der Glockenturm stammen von der Erweiterung 1901.

Das alte Rathaus wurde 1945 zerstört. Anschließend war die Verwaltung im alten Schulgebäude untergebracht, ehe 1964 der Neubau eingeweiht werden konnte. 1995 wurde das Rathaus umfassend umgebaut und saniert.

Sport[Bearbeiten]

Größter Verein Nußlochs ist die SG Nußloch mit ihren sechs Abteilungen. Die erste Herren-Handballmannschaft der SGN spielte in der Saison 2009/10 in der Baden-Württemberg-Liga (Oberliga), konnte die Klasse aber nicht halten. Nach zwei Jahren, in der höchsten badischen Spielklasse, stieg man in der Saison 2011/2012 mit 8 Verlustpunkten wieder in die Baden-Württemberg Oberliga auf. Die Meisterschaft konnte man bereits am viertletzten Spieltag, beim Derby in St. Leon, perfekt machen. In der Saison 2011/2012 konnte nicht nur die 1. Herrenmannschaft Erfolge vorweisen: Die 2. Herrenmannschaft schaffte, trotz eines schlechten Rundenstarts, den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Kreisklasse Heidelberg. Die Damenmannschaft erreichte als Aufsteiger einen souveränen 5. Tabellenplatz in der Badenliga-Frauen und hatte von Beginn an keine Sorgen um den Klassenverbleib. Außerdem gewann die weibliche C-Jugend, als erste Nußlocher Jugendmannschaft, die badische Meisterschaft und den Baden-Württemberg Pokal. Zudem schafften 3 Spielerinnen den Sprung in den Kader der Jugendauswahl des Deutschen-Handball-Bundes. Die Spielstätte, die Olympiahalle Nußloch, fasst 1100 Zuschauer und wird von der örtlichen Presse als die „Hölle Süd“ betitelt. Schon in den unteren Klassen, konnte die SG Nußloch Handball im Durchschnitt rund 600 Zuschauer in die Sporthalle locken. Lokalrivale ist die TSG Wiesloch.

Die am 1984 gegründete Leichtathletikabteilung des SG Nußloch veranstaltet seit 1986 jährlich den Internationalen Volkslauf.

Der Reit-, Fahr- und Pferdezuchtverein Nußloch (RVN) veranstaltet seit 1999 das Internationale Jugend-Dressurfestival Baden-Württemberg. 2007 war der RVN Ausrichter der FEI Dressur-Europameisterschaft Junioren und Junge Reiter.

Die BSF Kurpfalz spielen in der 2. Poolbillardbundesliga.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Materialseilbahn in Nußloch

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

In Nußloch ist die Winter Holding GmbH & Co. KG ansässig, zu der mehrere Mode-Unternehmen wie Betty Barclay gehören und die weltweit rund 900 Mitarbeiter beschäftigt.[6]

Leica Biosystems, eine Tochter von Leica Microsystems, beschäftigt in Nußloch rund 320 Mitarbeiter. Das Unternehmen stellt Präzisionsinstrumente her.[7]

Im benachbarten Leimen steht ein Zementwerk der Firma HeidelbergCement, das Rohstoff aus dem Muschelkalksteinbruch in Nußloch erhält. Der Abbau des Kalkgesteins in Nußloch begann 1899. Der gebrochene Muschelkalk wird nach Zerkleinerung mit Hilfe einer circa fünf Kilometer langen Materialseilbahn nach Leimen transportiert. Die inzwischen sehr betagte Anlage (Baujahr 1918) hat sich als sehr umweltfreundliches Transportmittel erwiesen. Vor dem Bau der Seilbahn wurde der Muschelkalk mit zwei Güterzügen transportiert, die auf den Gleisen der Heidelberger Straßenbahn (Linie: Heidelberg-Wiesloch) regelmäßig verkehrten. Im Steinbruch selbst wird das gebrochene Gestein über Förderbänder bis zur Talstation der Luftseilbahn verbracht.

Verkehr[Bearbeiten]

Nußloch wird im Westen tangiert von der in Nord-Süd-Richtung führenden Bundesstraße 3 (BuxtehudeWeil am Rhein). In naher Entfernung verlaufen im Westen die Bundesautobahn 5 und im Süden die Bundesautobahn 6.

Die Straßenbahn nach Wiesloch, Leimen und Heidelberg wurde 1973 stillgelegt. Heute verkehren dorthin Buslinien. Im Leimener Stadtteil St. Ilgen befindet sich der Bahnhof St. Ilgen/Sandhausen der Badischen Hauptbahn auf der die S-Bahn RheinNeckar verkehrt. Nußloch gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar.

Muschelkalksteinbruch Nußloch, Förderanlage

Bildung[Bearbeiten]

In Nußloch gibt es eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule sowie eine reine Grundschule. Weiterführende Schulen sind in den benachbarten Orten Wiesloch, Leimen und Sandhausen. Die Gemeinde betreibt eine Bücherei. Für die jüngsten Einwohner gibt es zwei evangelische und zwei römisch-katholische Kindergärten sowie das Kinderhaus Apfelbäumchen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Nußloch hat siebenmal die Ehrenbürgerwürde verliehen.

  • August Ziegelmüller (1868–1953), war Chorleiter, Kapellmeister und Komponist.
  • Ehrhart Schott (1879–1968), war Generaldirektor der Portland-Zementwerke Heidelberg.
  • Karl Gehrig (1894–1981), war Landwirtschaftsschulrat und Heimatforscher.
  • Max Berk (1907–1993), war der Gründer der Unternehmensgruppe Betty-Barclay.
  • Hans Feil (1923–2004), war von 1961 bis 1986 Bürgermeister von Nußloch.
  • Paul Hügle (* 1924), war mehr als drei Jahrzehnte Gemeinderat für die CDU und 17 Jahre erster stellvertretender Bürgermeister.
  • Gerhard Rensch (* 1933), war mehr als drei Jahrzehnte Gemeinderat für die FDP/FWV später FDP/BfN und engagierte sich außerordentlich für Kultur, Sport und das Vereinsleben.

Söhne der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
    • Bd 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966
    • Bd 2: Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg. Karlsruhe 1968

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 387–388
  3. Kreisbeschreibung Bd. 2, S. 760
  4. Bis 1965: Kreisbeschreibung Bd. 2 S. 763: Nußloch mit Maisbach. Danach: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.
  5. Herwig John, Gabriele Wüst: Wappenbuch Rhein-Neckar-Kreis. Ubstadt-Weiher 1996, ISBN 3-929366-27-4, S. 92
  6. Jahresabschluss zum 31. Mai 2007 auf www.ebundesanzeiger.de
  7. http://www.leicabiosystems.com/
  8. Clapeko van der Heide. Deutscher Künstlerbund, abgerufen am 24. Januar 2011.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nußloch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien