Luigi Kuveiller

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Luigi Kuveiller (* 3. Oktober 1927 in Rom; † 10. Januar 2013 in Fiano Romano)[1] war ein italienischer Kameramann.

Leben[Bearbeiten]

Kuveiller arbeitete seit Anfang der 1950er Jahre als Camera Operator, zunächst vor allem für Romolo Garroni, später für Aldo Scavarda (bei Michelangelo Antonionis L’avventura, 1960) und Aldo Tonti (bei Mauro Bologninis Agostino, 1962, und Mario Monicellis Casanova ’70, 1964). Kurzzeitig war er auch Chefbeleuchter und ist schließlich seit Mitte der 1960er Jahre als Chefkameramann tätig.

In Cinecittà drehte er zunächst vorrangig internationale Koproduktionen unter der Regie von Elio Petri und Eriprando Visconti, bald auch mit internationalen Regisseuren wie Vic Morrow und Billy Wilder. Parallel begann er im Horrorgenre zu arbeiten, zunächst mit Lucio Fulci, dann mit größerer Medienbeachtung bei dem von Carlo Ponti und Andrew Braunsberg produzierten 3D-Splatterfilm Andy Warhols Frankenstein (1973) und dem mit dem übriggebliebenen Geld gedrehten Nachfolger Andy Warhols Dracula (beide unter der Regie von Warhols Hausregisseur Paul Morrissey) und schließlich als Kameramann bei Dario Argentos Giallo-Klassiker Profondo rosso (1975).

Danach profilierte sich Kuveiller vor allem als Handwerker im Komödiengenre, wo er mit Regisseuren wie Mario Monicelli und Alberto Sordi drehte; später kam eine Anzahl von Klamotten mit Terence Hill und Bud Spencer hinzu. Unterbrochen wurde die Komödienserie durch einige Politthriller von Damiano Damiani und eine kurze Rückkehr ins Splattergenre mit Fulcis Der New York Ripper (1982).

In den 1980er und 1990er Jahren entstanden viele Arbeiten mit Regisseur Carlo Vanzina, einige Fernsehproduktionen und ein weiterer Horrorfilm (Lamberto Bavas Body Puzzle).

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. RIP Luigi Kuveiller, abgerufen am 13. Januar 2013