Mülheimer Dramatikerpreis

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Der Mülheimer Dramatikerpreis wird von einer Jury aus Theaterschaffenden, Kritikern und Dramatikern vergeben. Die Diskussion erfolgt in öffentlicher Sitzung.

Seit 1976 finden jeweils im Mai/Juni die Mülheimer Theatertage "Stücke" statt. Sieben bis acht Stücke in der wirksamsten Aufführung - meist der Uraufführung - werden auf den Bühnen in Mülheim an der Ruhr gezeigt. Die Vorauswahl trifft eine Auswahl-Jury, bestehend aus fünf Theaterkritikerinnen und -kritikern, aus den in der jeweiligen Saison uraufgeführten deutschsprachigen Stücken. Die damit nicht identische Preisvergabe-Jury tagt am Ende der Mülheimer Theatertage, nachdem alle Aufführungen gezeigt wurden. Sie bestand etwa 2018 aus einem Intendanten, zwei Dramaturgen und zwei Theaterjournalisten.[1]

Die Theatertage sind in ihrer Konzeption nach wie vor einzigartig: Bewertet werden neue Stücke - nicht deren Inszenierungen. Der Autor des besten Stückes erhält den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikerpreis. Daneben wird ein undotierter Publikumspreis vergeben. Die Bewertungen des Publikums können sehr stark von der Preisentscheidung der Jury differieren, das zeigte der Jahrgang 2018, wo das Preisträger-Stück der Jury beim Publikum auf den letzten Platz kam.[1]

Seit 2010 findet an fünf der 14 Tage in Mülheim an der Ruhr auch das „KinderStücke“ - Festival als Wettbewerb statt. Der Mülheimer KinderStückePreis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Links zu einzelnen Jahren

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Mülheimer Dramatikerpreis für Thomas Köck: Ambitioniertes Welttheater, Deutschlandfunk Kultur vom 2. Juni 2018, abgerufen 4. Juni 2018
  2. Mülheimer Dramatikerpreis 2017 Anne Lepper ist Dramatikerin des Jahres, Der Tagesspiegel vom 4. Juni 2017, abgerufen am 4. Juni 2018.
  3. orf.at: Thomas Köck bekommt Mülheimer Dramatikerpreis. Artikel vom 3. Juni 2018, abgerufen am 3. Juni 2018.