Manderen

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Manderen
Wappen von Manderen
Manderen (Frankreich)
Manderen
Region Lothringen
Département Moselle
Arrondissement Thionville
Kanton Sierck-les-Bains
Gemeindeverband Trois Frontières
Koordinaten 49° 27′ N, 6° 26′ OKoordinaten: 49° 27′ N, 6° 26′ O
Höhe 216–416 m
Fläche 8,92 km²
Einwohner 425 (1. Januar 2013)
Bevölkerungsdichte 48 Einw./km²
Postleitzahl 57480
INSEE-Code

Meinsberg (Malbrouck)

Manderen (deutsch Mandern, lothringisch Manneren/Mannern) ist eine französische Gemeinde mit 425 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Moselle in der Region Lothringen. Sie gehört zum Arrondissement Thionville und zum Kanton Sierck-les-Bains.
Die Einwohner nennen sich Manderenois. Spitzname: „Di Mannerer Pannelecker“.[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf Manderen

Manderen liegt im Manderental, einem Seitental der Mosel, 25 Kilometer nordöstlich von Thionville nahe dem Dreiländereck Frankreich-Luxemburg-Deutschland. Das 8,92 km² umfassende Gemeindegebiet grenzt im Nordosten an die saarländische Gemeinde Perl.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mandern kam im Jahre 1346 unter Johann dem Blinden als Exklave zum Herzogtum Luxemburg. Bis zur Französischen Revolution bildete es eine Enklave Luxemburgs in Lothringen.[2] Nach der Eroberung Luxemburgs durch Frankreich 1795 bildete es eine Enklave des Wälderdepartements im Departement Moselle.[3] Im Zweiten Pariser Frieden 1815 fiel das Dorf mit den übrigen luxemburgischen Gebieten rechts der Mosel an Preußen und bildete eine preußische Enklave in Frankreich, ehe es durch die Grenzkonvention zwischen Preußen und Frankreich 1829 zu Frankreich kam.[4] Zur Gemeinde Manderen gehört seit 1830 auch das östlich gelegene Dorf Tunting (Tüntingen, Spitzname: Di Tënténger Dëppegiisser[1]).

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 371 368 358 355 376 383 406

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

die Dorfkirche

Auf dem Gemeindegebiet befindet sich die Burg Malbrouck (Burg Meinsberg).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b otsierck.com – Manderen
  2. Historische Karte Luxemburgs 1789
  3. Le Territoire du département de la Moselle. Histoire et statistique – Louis Emmanuel de Chastellux (1860)
  4. Bei Landschaftsverband Rheinland: Kreis Trier-Saarburg ist das Jahr als 1834 angegeben.