Manfred Sorg

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Manfred Sorg (* 25. Oktober 1938 in Darmstadt) ist ein deutscher evangelischer Theologe und war als Präses leitender Geistlicher der Evangelischen Kirche von Westfalen in Bielefeld.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Manfred Sorg studierte an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal und an den Universitäten Mainz und Münster evangelische Theologie. Nach absolvierten Examina übernahm Sorg im Jahre 1967 eine Gemeindepfarrstelle in Hattingen.

Im Jahre 1974 wurde Sorg Dozent am Pädagogischen Institut der EKvW in Villigst, dessen Direktor er von 1988 bis 1995 war.

Im Jahre 1996 wurde er – als Nachfolger von Hans-Martin Linnemann – zum Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen gewählt und blieb in diesem Amt bis zu seiner Emeritierung am 29. Februar 2004, als er es an Alfred Buß weitergab.

Sorg ist Vater dreier Kinder.

Sonstige Funktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präses Manfred Sorg war seit dem Jahre 2000 als Nachfolger von Kirchenpräsident Helge Klassohn Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche der Union (EKU), bis diese im Jahre 2003 in der Union Evangelischer Kirchen (UEK) aufging.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans-Martin Lübking, Für ein Profil in der Pluralität. Manfred Sorg zum 60. Geburtstag, Bielefeld, 1998: ISBN 3-785-80404-0
VorgängerAmtNachfolger
Hans-Martin LinnemannPräses der Evangelischen Kirche von Westfalen
1996–2004
Alfred Buß