Marco Solari

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Marco (Severo) Solari (* 28. Dezember 1944 in Bern) ist ein Schweizer Manager.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Vater Guido (Severo) Solari, Tessiner aus Barbengo (Lugano) war Direktor der Eidgenössischen Fremdenpolizei, seine Mutter Willetrud Joss stammte aus dem Emmental.

Solari besuchte das Gymnasium in Bern und beendete es mit der Maturität. Anschliessend studierte er an der Universität Genf Sozialwissenschaften und schloss 1969 mit dem Lizenziat ab. In seiner Lizenziatarbeit behandelte er die politische Oeffnung Thailands unter König Mongkut Mitte des XVIII Jahrhunderts. 1966 absolvierte er die Offiziersschule bei den mechanisierten Truppen.

Für das Reisebüro Kuoni war er resident manager in Bangkok, Rio de Janeiro, Palma de Mallorca und Las Palmas de Gran Canaria.1972 wurde Solari Direktor der Ente Ticinese per il Turismo (Tourismusbüro des Kantons Tessin; heute Ticino Turismo genannt). Im Jahr 1988 berief ihn der Bundesrat als Delegierter für die Vorbereitungen und die Durchführung der 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft. 1992 wurde er Mitglied der Verwaltungsdelegation des Migros-Genossenschafts-Bundes in Zürich. Von 1997 bis 2004 war Solari stellvertretender Konzernchef der Ringier AG. Seit 2000 ist er operativer Präsident des Internationalen Filmfestivals von Locarno und seit 2007 Präsident von Ticino Turismo. Von 2005 bis zu dessen Auflösung 2007 war er Mitglied des Advisory Board der Credit Suisse. 2007 lancierte er die Idee einer neuen Landesausstellung im Raume des St.Gotthards, "Gottardo 2020".

Solari ist in zweiter Ehe verheiratet, er hat zwei Söhne (* 1971, 1972). Er wohnt in Barbengo im Tessin.

Weitere Mandate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mitglied des Vorstandes von Schweiz Tourismus
  • Mitglied des Vorstandes der Gesellschaft Multiple Sklerose
  • Mitglied des Vorstandes des Vereins des interkulturellen Austausches Schweiz – Italien
  • Mitglied des Schweizer Berghilferates
  • Mitglied des Vorstandes des Musée de l’Elysée
  • Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Accentus (gemeinnützige Stiftung, von Credit Suisse gegründet und unterstützt)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]