Markus Schroth

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Markus Schroth

Markus Schroth (2012)

Spielerinformationen
Geburtstag 25. Januar 1975
Geburtsort KarlsruheDeutschland
Größe 193 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend
0000–1990
1990–1994
TSV Reichenbach
Karlsruher SC
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1994–1998
1998–2004
2004–2007
2007–2009
Karlsruher SC
TSV 1860 München
1. FC Nürnberg
TSV 1860 München
67 (11)
150 (34)
83 (17)
0 0(0)
Nationalmannschaft
1996–1998
1998–2000
2003
Deutschland U-21
Deutschland A2
Deutschland Team 2006
20 (6)
6 (1)
2 (1)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Markus Schroth (* 25. Januar 1975 in Karlsruhe) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Spielerlaufbahn[Bearbeiten]

Schroth begann bei dem in seinem Heimatdorf ansässigen TSV Reichenbach mit dem Fußballspielen. Als 15-Jähriger wechselte er zum Karlsruher SC, wo er die Jugendmannschaften bis hin zur ersten Mannschaft durchlief. Nebenher machte er seinen Schulabschluss am Gymnasium Karlsbad im Nachbarort Langensteinbach. Nachdem er vier Jahre lang zur Profimannschaft des KSC gehörte, wechselte er nach dem Abstieg der Badener 1998 zum TSV 1860 München. Als er mit den Münchnern 2004 ebenfalls aus der ersten Fußball-Bundesliga abstieg, folgte der Wechsel zum Erstligaaufsteiger 1. FC Nürnberg. Mit dem Club konnte er den DFB-Pokal 2006/07 gewinnen. Schroth wechselt zur Saison 2007/08 ablösefrei zum TSV 1860 München. Er unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2009 mit Option für ein weiteres Jahr. Grund für den Wechsel war auch, dass Schroth bei 1860 eine gute Perspektive für die Zeit nach seiner aktiven Karriere sah.

In der Vorbereitung zur Saison 2007/08 verletzte er sich am Knie. Nachdem auch eine Sehnenentzündung diagnostiziert wurde, musste er mehrfach operiert werden, so dass er in den beiden Spielzeiten bei den Löwen nicht zum Einsatz kam. Im Sommer 2009 beendete Schroth seine Karriere als Profispieler.

Schroth kam zwanzigmal für die deutsche U-21-Nationalmannschaft zum Einsatz, dabei erzielte er sechs Tore. Sechsmal spielte er für die A2, zweimal für das Team 2006. Hierbei schoss er jeweils ein Tor.

Nach der aktiven Karriere[Bearbeiten]

Am 1. März 2009 assistierte er Uwe Wolf im Spiel gegen den FC St. Pauli erstmals als Co-Trainer. Beim Spiel in Ingolstadt am 8. März 2009 übernahm Schroth die Funktion des Trainers, nachdem Wolf kurz vor der Halbzeitpause vom Schiedsrichter auf die Tribüne verwiesen worden war. Nachdem er seine Karriere im Sommer 2009 beendet hatte, arbeitete Schroth zwei Jahre lang für die IMG, dem Vermarkter des TSV 1860.[1] Seit 2011 ist er als Spezialtrainer im Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 engagiert.[2] Nach der Beurlaubung seines ehemaligen Stürmerkollegens Bernhard Winkler als Trainer der U23 der Löwen und dem Aufstieg des bisherigen Assistenztrainers Klaus Koschlik zum Cheftrainer, stieg Schroth Anfang September 2011 zum Assistenztrainer der kleinen Löwen auf.[3] Am 14. Mai 2012 wurde Schroth, zum Co-Trainer von TSV 1860 München in der zweiten Liga befördert.[4] Am 8. Mai 2013 bat er seinen bis dahin arbeitgebenden Verein 1860 München um die Auflösung seines Vertrages als Co-Trainer aus persönlichen Gründen.[5]

Titel / Erfolge[Bearbeiten]

Privates[Bearbeiten]

Schroth ist der Neffe des ehemaligen KSC-Trainers Edmund Becker.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Schroth soll für 1860 aktiv werden im Münchner Merkur vom 15. September 2010, abgerufen am 27. September 2010
  2. Oliver Griss: Neuer Job für Schroth – Spezialtrainer bei 1860 auf dieblaue14.de vom 20. Juli 2011, abgerufen am 20. Juli 2011
  3. Schroth wird Assistenz-Trainer bei der U23 auf tsv1860.de vom 2. September 2011, abgerufen am 7. September 2011
  4. "Panzer" Schroth wird Maurer's Co-Trainer, Zugriff am 14. Mai 2012
  5. Co-Trainer Markus Schroth verlässt die Löwen