FC Ingolstadt 04

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FC Ingolstadt 04
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Voller Name Fußballclub Ingolstadt 04 e.V.
(Hauptverein)
FC Ingolstadt 04 Fußball GmbH
(Spielbetrieb Profifußball)
Ort Ingolstadt, Bayern
Gegründet 5. Februar 2004
Vereinsfarben Schwarz-Rot-Weiß
Stadion Audi-Sportpark
ESV-Stadion (II.)
Plätze 15.000
11.418 (II.)
Vorstand Peter Jackwerth (Vors.)
Andreas Schleef
Martin Wagener
Geschäftsführung
GmbH
Franz Spitzauer
Harald Gärtner
Trainer Ralph Hasenhüttl
Homepage www.fcingolstadt.de
Liga Bundesliga
Regionalliga Bayern (II.)
2014/15 1. Platz (2. Bundesliga)
5. Platz (II.)
Heim
Auswärts

Der FC Ingolstadt 04 (offiziell: Fußballclub Ingolstadt 04 e.V.) ist ein Fußballverein aus der oberbayerischen Stadt Ingolstadt. Sein Spitzname lautet „Schanzer“. Die Farben des Vereins sind Schwarz - Rot - Weiß.[1] Der Verein hat gegenwärtig etwa 1000 Mitglieder.[2] Er entstand am 1. Juli 2004 durch die Ausgliederung der Fußballabteilungen der Vereine MTV Ingolstadt und ESV Ingolstadt. Die Fusion im Jahr 2004 erfolgte auf Initiative des Unternehmers Peter Jackwerth.

In der Saison 2014/15 stellte der FC Ingolstadt 04 am 27. September 2014 mit einem 1:0-Sieg beim Karlsruher SC den Zweitliga-Rekord von Bayer 04 Leverkusen (Mai 1978 bis April 1979) ein; der FC war damit ebenfalls in 17 Spielen in Folge auswärts ungeschlagen geblieben.[3] Anschließend blieb der Verein noch bis zum 19. Auswärtsspiel in Serie ohne Niederlage.[4] Durch einen 2:1-Sieg am 33. Spieltag zu Hause gegen RB Leipzig sicherten sich „die Schanzer“ im Mai 2015 den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga; sie sind damit ab der Saison 2015/16 der 54. Verein der Bundesligageschichte.

Geschichte[Bearbeiten]

Geschichte der Vorgängervereine[Bearbeiten]

MTV 1881 Ingolstadt[Bearbeiten]

Hauptartikel: MTV Ingolstadt
Wappen des MTV Ingolstadt

Die Fußballabteilung des MTV wurde am 24. März 1905 gegründet, sie spielte in den Farben Lila und Weiß. Die Mannschaft gehörte 1966/67, 1969–78, 1980–85, 1987–92, 1994/95 und 2000–02 der Bayernliga an. Als deren Vizemeister durfte sie 1978 in die 2. Bundesliga Süd aufsteigen, da der Erstplatzierte, der 1. FC Haßfurt, verzichtete; der MTV stieg aber nach nur zwei Jahren wieder ab. Das Stadion des MTV am Kreuztor war auch Austragungsstätte der Regionalliga-Heimspiele des FC 04. Der Aufstieg in die Zweite Liga machte allerdings einen Umzug ins ESV-Stadion erforderlich (siehe unten).

ESV Ingolstadt[Bearbeiten]

Hauptartikel: ESV Ingolstadt-Ringsee
Wappen des ESV Ingolstadt

Bei der Gründung 1919 hieß der Verein FC Viktoria Ingolstadt, ab Oktober 1921 VfR Ingolstadt. Am 6. Juni 1925 wurde die Fusion mit der Spielvereinigung aus Ringsee, einem bis 1961 eigenständigen Teil Ingolstadts südlich der Donau, zum VfB Ingolstadt-Ringsee vollzogen. Dessen Fußballmannschaft war als Mitglied der Gauliga Bayern von 1936 bis 1938 sogar erstklassig. Die Wiedergründung nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte am 28. Dezember 1946 unter der Bezeichnung VfL Ingolstadt-Ringsee, über Erster-SV Ingolstadt-Ringsee (ab 1. Juni 1951) änderte man den Namen schließlich Ende 1953 in Eisenbahner-Sportverein Ingolstadt-Ringsee e. V.; so heißt der Restverein noch heute. Die Vereinsfarben sind Schwarz und Weiß. Der ESV gehörte 1962-66, 1968-72 und 1979-81 der jeweils zweithöchsten Spielklasse (2. Liga Süd, Regionalliga Süd, 2. Bundesliga Süd) an, 1979/80 kam es in der 2. Bundesliga Süd zu Lokalderbys mit dem MTV. Im Anschluss an Bayernligameisterschaft und Aufstieg 1979 konnte nach Finalspielen gegen Hertha Zehlendorf auch noch die deutsche Amateurmeisterschaft gefeiert werden. Nach dem Abstieg aus der Bayernliga 1986 war der Verein in den letzten Jahren in unterklassigen Ligen versunken.

Sportliche Entwicklung nach der Fusion[Bearbeiten]

Im ersten Bayernliga-Jahr 2005 wurde der direkte Aufstieg in die Regionalliga angepeilt, am Ende lag man allerdings hinter der SpVgg Bayreuth nur auf Platz 2, wodurch sich der Aufstieg noch um ein Jahr verzögerte. Nachdem man 2006/07 die Regionalliga halten hatte können, lautete die Zielsetzung für den FC Ingolstadt 04 in der zweiten Regionalliga-Saison 2007/08 das Erreichen der Qualifikation für die neue 3. Liga, nach Möglichkeit sogar der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Zur Winterpause bekräftigte Trainer Jürgen Press erstmals öffentlich, dass er die Zweite Liga anvisiere, doch die Verantwortlichen des FCI beurlaubten Press am 1. Januar 2008 mit sofortiger Wirkung. Dieser verfüge weder über ein gutes Auftreten in der Öffentlichkeit, noch glaube der Aufsichtsrat des Vereins, dass die Qualifikation zur Zweiten Liga unter seiner Führung möglich sei, hieß es. Drei Tage später wurde Thorsten Fink als neuer Trainer vorgestellt.

Unter ihm stieg Ingolstadt am 31. Mai 2008 mit einem 2:0-Sieg über die SpVgg Unterhaching in die Zweite Liga auf. Als die Hinrunde der ersten Zweitliga-Saison mit dem zwölften Tabellenplatz abgeschlossen wurde, man in der Rückrunde dann jedoch elf Spiele lang sieglos blieb und auf einen Abstiegsplatz abrutschte, wurde Trainer Fink am 21. April 2009 beurlaubt.[5][6] Am 5. April war ihm vom Verein noch eine Jobgarantie bis zum Saisonende zugesichert worden, wobei sich Aufsichtsratmitglied Andreas Schleef am 17. April in einem Interview äußerte, dass ein Trainerwechsel zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn mehr mache.[7][8] Als Interimscheftrainer sprang für wenige Tage Michael Wiesinger ein, der bis dahin die U23 trainiert hatte. Neuer Cheftrainer wurde am 26. April Horst Köppel,[9] unter dem die Serie siegloser Spiele jedoch andauerte. Am 32. Spieltag war der Abstieg durch eine 0:1-Heimniederlage gegen den FC St. Pauli endgültig besiegelt.

Am 9. November 2009 wurde Köppel nach einer Heimniederlage gegen Wuppertal vom Verein freigestellt. Das Training übernahm Co-Trainer Michael Wiesinger.[10] Am Ende der Drittligasaison 2009/10 belegte die Mannschaft den dritten Platz und spielte in zwei Relegationsspielen gegen Hansa Rostock um einen Platz in der 2. Bundesliga. Der FCI gewann beide Spiele (1:0 zu Hause, 2:0 in Rostock) und schaffte damit den sofortigen Wiederaufstieg.

Der Start in die Saison 2010/2011 misslang allerdings deutlich. Nach elf Spielen belegte der FC Ingolstadt mit lediglich vier Punkten den letzten Tabellenplatz. Nach einer 1:2-Niederlage gegen Energie Cottbus am 11. Spieltag wurden Trainer Wiesinger und Co-Trainer Uwe Wolf entlassen. Als Nachfolger wurde am 7. November 2010 Benno Möhlmann vorgestellt, neuer Co-Trainer an seiner Seite wurde Sven Kmetsch. Fast genau ein Jahr später trennte sich der Verein wieder von Möhlmann und seinem Co-Trainer.[11] Zu diesem Zeitpunkt stand der FC Ingolstadt mit nur neun Punkten aus 14 Spielen auf Platz 18 der Tabelle. Bereits am 10. November wurde mit Tomas Oral ein neuer Trainer präsentiert. Mit ihm zusammen wurde Thomas Linke als neuer Sportdirektor vorgestellt.

Nach einer insgesamt durchwachsenen Spielzeit 2012/13 mit dem 13. Platz am Ende wurde am 28. Mai 2013 Oral entlassen. Als Nachfolger für die Saison 2013/14 wurde Marco Kurz verpflichtet, der zuvor für die TSG 1899 Hoffenheim tätig gewesen war und 2010 den 1. FC Kaiserslautern in die Bundesliga geführt hatte. Aber schon nach neun Spieltagen – nach der siebten Niederlage und auf dem letzten Tabellenplatz stehend – trennte sich der Verein am 30. September wieder von Kurz.[12] Am 4. Oktober 2013 verpflichtete er den Österreicher Ralph Hasenhüttl als neuen Cheftrainer,[13] der die Ingolstädter auf Platz 10 führte. Der Zweitligist verlängerte den Vertrag mit Hasenhüttl bis 2016.[14] Am 19. Oktober 2014 gelang der Mannschaft durch einen 1:0-Sieg beim FSV Frankfurt das 18. Auswärtsspiel hintereinander ohne Niederlage; dies war noch keinem Verein in der 40-jahrigen Geschichte der 2. Bundesliga gelungen.[15] Ingolstadt blieb bis zum 14. Spieltag und somit 19 Spiele lang ohne Niederlage auf fremden Platz.

Der bisher größte Erfolg der Ingolstädter ist der Gewinn der Meisterschaft der 2. Fußball-Bundesliga in der Saison 2014/15 und der damit verbundene direkte Aufstieg in die Bundesliga. Am 11. Juli 2015 wurde der Verein für diese sportliche Leistung mit dem Bayerischen Sportpreis 2015 in der Kategorie „Persönlicher Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten“ ausgezeichnet.[16]

Struktur und Organe[Bearbeiten]

Die Anteilsmehrheit an der FC Ingolstadt Fußball GmbH besitzt mit 80,06 % der Verein, die restlichen Anteile wurden bis 2013 von Peter Jackwerth gehalten und anschließend an die quattro GmbH, eine Tochtergesellschaft des Audi-Konzerns, verkauft.[17]

Vorstand (e.V.)[Bearbeiten]

  • Peter Jackwerth, Vorsitzender des Vorstands
  • Andreas Schleef, stellvertretender Vorstandsvorsitzender
  • Hans Friedl, Koordination Jugend/Damen
  • Martin Wagener, Mitglied des Vorstands
  • Rita Wagner, Finanzen
  • Toni Obermeier, Marketing
  • Harald Schafbauer, Mitgliederverwaltung
  • Dieter Kaluza, Technische Organisation
  • Peggy Stecher, Schriftführerin

Aufsichtsrat (GmbH)[Bearbeiten]

  • Frank Dreves (ehemaliger Vorstand für Produktion bei der Audi AG)
  • Peter Jackwerth (Mitgründer und ehem. Geschäftsführer des Zeitarbeitsunternehmens Tuja)
  • Andreas Schleef (ehem. Vorstand für Personal bei der Audi AG)
  • Alfred Lehmann (ehem. Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt)
  • Wendelin Göbel, (Generalsekretär und Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG)
  • Martin Wagener (Leiter des zentralen Rechtswesens der Audi AG)

Geschäftsführung (GmbH)[Bearbeiten]

Lizenzspielerabteilung[Bearbeiten]

  • Sportdirektor: Thomas Linke
  • Chef-Trainer: Ralph Hasenhüttl
  • Co-Trainer: Michael Henke
  • Torwart-Trainer: Martin Scharrer
  • Reha- und Athletiktrainer: Jörg Mikoleit
  • Mannschaftsarzt: Florian Pfab
  • Physiotherapeut: Christian Haser
  • Physiotherapeut: Benjamin Sommer
  • Physiotherapeut: Hermann Eikam
  • Scouting: Florian Zehe
  • Videoanalyst: Robert Deising
  • Equipment-Manager: Matthias Zinner
  • Teamkoordination: Barbara Briegl

Stadion[Bearbeiten]

ESV-Stadion (ehemals Tuja-Stadion)[Bearbeiten]

ESV-Stadion Ingolstadt
  • Bezirkssportanlage Südost, Geisenfelder Straße 1, 85053 Ingolstadt
  • Kapazität: 11.418 Plätze
  • Am 23. November 2007 erfuhren die Verantwortlichen des FC Ingolstadt, dass im Falle eines Aufstiegs in die 3. oder 2. Liga ein Umzug vom MTV- in das ESV-Stadion unumgänglich sei. Nur dort seien, so teilte der DFB mit, die strengen Voraussetzungen zu erfüllen, die der Deutsche Fußball-Bund für die neue 3. Liga ausgerufen hatte. Das MTV-Stadion käme allein schon wegen der Zuschauerkapazität nicht in Frage, da für die 3. Liga 10.000 Plätze gefordert sind. Das in die Jahre gekommene ESV-Stadion im Stadtteil Ringsee war jedoch nur eine Zwischenstation.

Audi Sportpark[Bearbeiten]

Audi-Sportpark Ingolstadt
  • Spielort des FC Ingolstadt 04 seit der Saison 2010/11
  • Am Sportpark 1, 85053 Ingolstadt
  • Kapazität: 15.734 Plätze
  • Eröffnung am 24. Juli 2010
  • Ein neues, vollüberdachtes Stadion unter dem Arbeitstitel „Audi-Sportpark“ mit Platz für 15.000 Zuschauer (9.000 Sitz- und 6.000 Stehplätze) wurde auf dem ehemaligen Bayernoil-Raffineriegelände im Osten Ingolstadts fertiggestellt.[18] Für die Baukosten in Höhe von ca. 25 Millionen Euro, an denen sich der in Ingolstadt ansässige Automobilhersteller und Trikotsponsor Audi mit 5 Millionen Euro für die Namensrechte am Stadion beteiligte, hatte die Stadt Ingolstadt eine Ausfallbürgschaft übernommen.[19] Die Audi AG übt zudem erheblichen Einfluss auf die Vermarktung von Werbeplattformen und Verwertungsrechten (Ticketing, Merchandising) der FC Ingolstadt 04 Fußball GmbH aus. Dem Konzern gehören über die Tochtergesellschaft Audi Immobilien Verwaltung GmbH, die seit 2013 100 % der Anteile an der FC Ingolstadt Stadionbetreiber GmbH hält, sowohl Stadion als auch Trainingsgelände des Vereins.[20]

Ausrüster[Bearbeiten]

Sponsoren[Bearbeiten]

Die ortsansässigen Unternehmen Audi und Media-Saturn unterstützen den FC Ingolstadt neben Adidas als Hauptsponsor.[21] Audi ist außerdem über die quattro GmbH Anteilseigner der Spielbetriebsgesellschaft und über die Audi Immobilien Verwaltung GmbH Eigentümer des Audi-Sportparks.[22] Für die Nutzung der Sport- und Büroflächen muss der Verein allerdings jährlich rund 3,5 Millionen Euro an den zum Audi-Konzern gehörenden Stadionbetreiber zahlen.[23] Mit ihrer Marke Media Markt ist Media Saturn neuer Trikotsponsor des Vereins.

Werksklub-Diskussion[Bearbeiten]

Wegen des Engagements von Audi für den FC Ingolstadt 04 wird der Verein von Anhängern anderer Fußballvereine oder von auswärtigen Medien öfter als „Werksklub“ bezeichnet. Die Schanzer wehren sich jedoch gegen eine Gleichsetzung mit den Profimannschaften von Bayer 04 Leverkusen, dem VfL Wolfsburg, der TSG 1899 Hoffenheim oder des RB Leipzig, die mehrheitlich einem einzigen Investor gehören, und weisen darauf hin, dass lediglich 19,94 Prozent der Anteile an der FC Ingolstadt Fußball GmbH abgegeben wurden. [24]

Außerdem betont die Vereinsführung ihren „Ingolstädter Weg“ der kleinen Schritte.[25] So habe der Verein in der Saison 2014/15 „mit einem Zweitliga-Kader, der nicht zu den teuersten gehört und keine Bundesliga-Stars hat, einfach eine fantastische Mannschaftsleistung gezeigt“, meint Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder.[26] In die Bundesliga-Saison 2015/16 geht der Verein mit dem zweitkleinsten Etat der Liga.[27] Kritiker halten es dagegen für problematisch, dass der Volkswagen-Konzern insgesamt 16 Mannschaften aus der ersten und 2. Bundesliga finanziell unterstützt (die VW-Tochter Audi ist nicht nur an der FC Ingolstadt 04 Fußball GmbH, sondern auch an der FC Bayern München AG beteiligt, die VfL Wolfsburg-Fußball GmbH gehört zu 100 % VW) und befürchten eine Einflussnahme von VW auf den sportlichen Betrieb.[28]

Laut Martin Wagener, Chefsyndikus von Audi und Mitglied des Vereinsvorstands, wolle Audi den FC Ingolstadt 04 „möglichst autonom“ belassen.[29] Die wesentlichen Entscheidungen würden deshalb immer beim Verein liegen. Audi habe auch keinen Einfluss auf die ehemaligen Vorstände Dr. Andreas Schleef und Dr. Frank Dreves aus, die wie er ebenfalls im Aufsichtsgremium der Fußball-GmbH vertreten sind. Er selbst sei nicht als Vertreter von Audi, sondern wegen seiner „Fußballverrücktheit“ zum FC Ingolstadt 04 gekommen. Auch sei er nicht von Audi in den Vorstand entsandt, sondern von der Mitgliederversammlung des Vereins gewählt worden.

Trikotsponsoren[Bearbeiten]

Bilanz[Bearbeiten]

1. Mannschaft[Bearbeiten]

Saison Liga Pos. Pkt. Tore Ligaebene Zuschauer [31] DFB-Pokal
2004/05 Bayernliga 2 65 55:38 IV.
2005/06 Bayernliga 1 75 78:39 IV. 1. Runde 1. FC Saarbrücken: 4:5 i. E.
2006/07 Regionalliga Süd 5 51 45:39 III. 1.419
2007/08 Regionalliga Süd 2 62 50:36 III. 3.132
2008/09 2. Bundesliga 17 31 38:54 II. 5.530 1. Runde Hamburger SV: 1:3
2009/10 3. Liga 3 64 72:46 III. 3.520 1. Runde FC Augsburg: 1:3
2010/11 2. Bundesliga 14 37 40:46 II. 8.078 2. Runde Karlsruher SC: 2:0 1899 Hoffenheim: 0:1
2011/12 2. Bundesliga 12 37 43:58 II. 7.563 2. Runde FC Oberneuland: 4:1 FC Bayern München: 0:6
2012/13 2. Bundesliga 13 42 36:43 II. 7.331 1. Runde VfR Aalen: 0:3
2013/14 2. Bundesliga 10 44 34:33 II. 6.785 Achtelfinale SF Baumberg: 4:1 FSV Frankfurt: 2:0 VfL Wolfsburg: 1:2
2014/15 2. Bundesliga 1 64 53:32 II. 9.932 1. Runde Kickers Offenbach: 2:4 i.E.
2015/16 Bundesliga I. 1. Runde SpVgg Unterhaching: 1:2

grün unterlegt = Aufstieg; rot unterlegt = Abstieg

2. Mannschaft[Bearbeiten]

Saison Pos. Liga Ligaebene
2004/05 5 Bezirksoberliga Oberbayern VI.
2005/06 2 Bezirksoberliga Oberbayern VI.
2006/07 6 Landesliga Bayern-Süd V.
2007/08 2 Landesliga Bayern-Süd V.
2008/09 6 Bayernliga V.
2009/10 6 Bayernliga V.
2010/11 2 Bayernliga V.
2011/12 9 Regionalliga Süd IV.
2012/13 8 Regionalliga Bayern IV.
2013/14 6 Regionalliga Bayern IV.
2014/15 5 Regionalliga Bayern IV.
2015/16 Regionalliga Bayern IV.

Kader 2015/16[Bearbeiten]

(Stand: 1. September 2015)

Nr. Spieler Nation geboren am im Verein seit
Tor
1 Ramazan Özcan OsterreichÖsterreich 28. Juni 1984 2011
26 Ørjan Nyland NorwegenNorwegen 10. Sep. 1990 2015
39 Christian Ortag DeutschlandDeutschland 14. Jan. 1995 2013
Abwehr
5 Benjamin Hübner DeutschlandDeutschland 04. Juli 1989 2014
15 Danilo BrasilienBrasilien 29. Okt. 1991 2013
18 Romain Brégerie FrankreichFrankreich 09. Aug. 1986 2015
20 Konstantin Engel DeutschlandDeutschland KasachstanKasachstan 27. Juli 1988 2013
21 Danny da Costa DeutschlandDeutschland 13. Juli 1993 2012
28 Tobias Levels DeutschlandDeutschland 22. Nov. 1986 2014
29 Markus Suttner OsterreichÖsterreich 16. Apr. 1987 2015
34 Marvin Matip (C)Kapitän der Mannschaft KamerunKamerun DeutschlandDeutschland 25. Sep. 1985 2010
Mittelfeld
6 Alfredo Morales Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DeutschlandDeutschland 12. Mai  1990 2013
8 Roger BrasilienBrasilien 10. Aug. 1985 2012
10 Pascal Groß DeutschlandDeutschland 15. Juni 1991 2012
19 Max Christiansen DeutschlandDeutschland 25. Sep. 1996 2015
22 Stefan Wannenwetsch DeutschlandDeutschland 19. Jan. 1992 2014
23 Robert Bauer DeutschlandDeutschland 09. Apr. 1995 2014
30 Thomas Pledl DeutschlandDeutschland 25. Mai  1994 2015
31 Maurice Multhaup DeutschlandDeutschland 15. Dez. 1996 2015
36 Almog Cohen IsraelIsrael 01. Sep. 1988 2013
Angriff
7 Mathew Leckie AustralienAustralien 04. Feb. 1991 2014
9 Moritz Hartmann DeutschlandDeutschland 20. Juni 1986 2009
11 Tomáš Pekhart TschechienTschechien 26. Mai  1989 2014
14 Stefan Lex DeutschlandDeutschland 27. Nov. 1989 2014
16 Lukas Hinterseer OsterreichÖsterreich 28. Mär. 1991 2014
25 Elias Kachunga DeutschlandDeutschland 22. Apr. 1992 2015

Transfers zur Saison 2015/16[Bearbeiten]

Zugänge Abgänge
Sommer 2015


1 ausgeliehen
2 war ausgeliehen

Fan- und Vereinskultur[Bearbeiten]

Fanszene[Bearbeiten]

Die Fanszene in Ingolstadt entwickelte sich in den ersten Jahren nach der Gründung 2004 nur langsam. Seit dem Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga und dem Umzug in den Audi-Sportpark ist aber ein Anstieg von aktiven Fans zu beobachten. Derzeit gibt es 29 vom Verein offiziell anerkannte Fanclubs. (Stand: 25. August 2015)[32]

Als Fans des Schanzer Mittelfeldspielers Almog Cohen am 26. April 2015 zu dessen Unterstützung beim Auswärtsspiel gegen 1. FC Union Berlin im Stadion die Fahne seiner Heimat Israel zeigten, ordnete der verantwortliche Polizeiführer zur Gefahrenabwehr das Einrollen der Fahne an. Wegen der großen palästinensischen Gemeinde in Berlin sei keine politische Aussage im Stadion erwünscht. Auf Cohens Nachfrage, ob auch Flaggen anderer Länder verboten seien, antwortete man ihm, dass dies nur die „jüdische“ Fahne betreffe. Der Berliner Polizeipräsident entschuldigte sich später für den Vorfall.[33]

Rivalitäten[Bearbeiten]

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Seitens der Fans besteht die größte Antipathie zum FC Augsburg, aber auch Spiele gegen den SSV Jahn Regensburg sind bei den Fans prestigeträchtig. In der Saison 2014/15 wurde in mehreren Choreografien auf eine Abneigung gegen RB Leipzig hingewiesen. Das verhältnismäßig schlechte Abschneiden des TSV 1860 München in den letzten Jahren wurde von den Fans für höhnische Gesänge wie Wir steigen auf und 60 ab häufig aufgenommen.

Maskottchen[Bearbeiten]

Seit 2012 besitzt der Verein ein Maskottchen namens Schanzi, das einen roten Drachen darstellt.[34]

Vereinshymne[Bearbeiten]

Der Musiktitel „Schanzer Herz“ der Ingolstädter Band Bonfire ist die offizielle Vereinshymne des FC Ingolstadt 04.[35] Daneben gibt es noch mehrere Fansongs. Als Torhymne ertönt bei Heimspielen eine Adaption des Eselliedes der Südtiroler Partyband Volxrock.

Stadionzeitung[Bearbeiten]

Zu jedem Heimspiel erscheint eine neue Ausgabe der Stadionzeitung „Schanzer Bladdl“.[36]

Frauenfußball[Bearbeiten]

Die erste Frauenmannschaft des FC Ingolstadt 04 startete 2004 in der Bezirksoberliga Oberbayern. 2011 gelang der Aufstieg in die Landesliga Süd, ehe die Mannschaft ungeschlagen den Durchmarsch in die Bayernliga schaffte. Dort wurde der FCI 2013 Vizemeister hinter dem 1. FC Nürnberg. Ein Jahr später sicherten sich die Ingolstädterinnen die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga Süd.

Trivia[Bearbeiten]

Das rot-schwarze Heimtrikot des FC Ingolstadt 04 beeindruckte eine Jury von Modedesign-Studierenden der Mediadesign Hochschule in Düsseldorf so sehr, dass der Verein deshalb am 31. Juli 2015 zum Trikotmeister der Bundesligasaison 2015/16 erklärt wurde.[37] Der FC Ingolstadt 04 löste damit den zweifachen Sieger Bayer 04 Leverkusen ab, der neben Borussia Dortmund, Hannover 96, dem 1. FC Nürnberg, dem FC St. Pauli, der TSG 1899 Hoffenheim und Eintracht Frankfurt 2014 den Titel „Trikotmeister des Jahres“ gewann.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Satzung des Fußballclubs Ingolstadt 04 e. V. Festlegung der Vereinsfarben in § 1 Nr. 2 der Satzung
  2. bundesliga.de Infografik: Steckbrief von Bundesliga-Aufsteiger FC Ingolstadt 04
  3. Ingolstadt übernimmt die Spitze, focus.de, vom 27. September 2014
  4. Auch im 19. Auswärtsspiel ungeschlagen, sueddeutsche.de, vom 1. November 2014
  5. kicker.de FCI trennt sich von Fink, kicker online vom 21. April 2009
  6. FCI trennt sich von Fink, donaukurier.de vom 21. April 2009
  7. donaukurier.de FC Ingolstadt: Fink bleibt definitiv bis zum Saisonende
  8. donaukurier.de „Alles wird weich gespült“
  9. donaukurier.de Horst Köppel ist neuer Trainer des FC Ingolstadt
  10. http://www.focus.de Ingolstadt stellt Köppel frei
  11. focus.de: Ingolstadt feuert Trainer Benno Möhlmann Artikel vom 9. November 2011
  12. Süddeutsche: [1] Artikel vom 1. Oktober 2013
  13. Ralph Hasenhüttl soll FC04 aus der Krise führen. In: donaukurier.de. Donaukurier, 4. Oktober 2013, abgerufen am 8. Oktober 2013.
  14. http://www.spiegel.de/sport/fussball/2-bundesliga-trainer-ralph-hasenhuettl-verlaengert-beim-fc-ingolstadt-a-955756.html
  15. FC Ingolstadt knackt Uralt-Rekord, auf rp-online.de, abgerufen am 20. Oktober 2014
  16. Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr: Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann verleiht den Bayerischen Sportpreis: Große TV-Gala mit Stars aus Sport, Film und Fernsehen. Pressemitteilung vom 7. Juli 2015
  17. Symbiose zwischen Fußballverein und Autokonzern. In: sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 4. November 2013, abgerufen am 18. Oktober 2014.
  18. donaukurier.de FC Ingolstadt setzt auf den „Zebra“-Dompteur
  19. donaukurier.de Die Stadt bürgt nicht nur für die Fußballer
  20. Symbiose zwischen Fußballverein und Autokonzern. In: sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 4. November 2013, abgerufen am 18. Oktober 2014.
  21. Media-Saturn-Holding GmbH Unternehmenskommunikation: „Ein erstklassiges Vergnügen“ – Media Markt wird Trikotsponsor des FC Ingolstadt 04. Pressemitteilung vom 3. Juni 2015
  22. Ingolstadt-Boss Jackwerth: „Wir sind kein Werksklub“., wsj.de, 12. Dezember 2014
  23. FC Ingolstadt: Die neue Bundesliga-Festung?, goal.de, 25. Juni 2015
  24. FC Ingolstadt: „Wir sind kein Werksklub“., zdfsport.de, 11. Februar 2015
  25. Ingolstadt: „Etat wie ein Aufsteiger„., eurosport.de, 18. Mai 2015
  26. Hamburger Abendblatt: „Metzelder verteidigt den Ruf von Aufsteiger Ingolstadt„., abendblatt.de, 18. Mai 2015
  27. Die WELT: „Der Fluch der Ringe“., welt.de, 9. August 2015
  28. Großsponsor: „Die problematische VW-Macht im deutschen Fußball“., welt.de, 19. Mai 2015
  29. Martin Wagener (Audi): „Wir holen nicht den Geldsack raus“., jp4sport.biz, 17. November 2014
  30. sport1.de Media Markt neuer Trikotsponsor bei Aufsteiger FC Ingolstadt
  31. nur Ligaspiele. http://www.weltfussball.de/zuschauer/2-bundesliga-2014-2015/1/
  32. http://www.fcingolstadt.de/fan/fanclubs/
  33. Polizei entschuldigt sich für Entfernen von Israel-Fahne, Die Zeit vom 27. April 2015
  34. Hinweis in: RevierSport 12/2013, S. 46
  35. Webseite des Fußballclubs Ingolstadt 04 e. V. Download von Vereinshymne und Fansongs
  36. Sponsoringplaner 2015/16 von Sportfive
  37. Mediadesign Hochschule für Design und Informatik: Eine Auszeichnung für den Aufsteiger - Der FC Ingolstadt 04 wird Trikotmeister der Bundesligasaison 2015/16. Pressemitteilung vom 6. August 2015