Martha Bolldorf-Reitstätter

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Martha Bolldorf-Reitstätter (* 19. Februar 1912 in Innsbruck, Österreich-Ungarn; † 13. Juni 2001 in Eisenstadt) war eine österreichische Architektin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach ihrer Schulausbildung absolvierte sie 1930 die Matura an der HTL Schellinggasse. Danach besuchte sie an der Akademie der bildenden Künste Wien die Meisterklasse Architektur bei dem österreichischen Architekten Clemens Holzmeister und wurde nach ihrem Abschluss 1934 dessen Mitarbeiterin.[1] 1938 folgte der Schritt in die Selbständigkeit mit einem eigenen Architekturbüro. 1942/43 war sie als Stadtplanerin auf der besetzten Krim tätig.

Sie heiratete 1946 den Architekten Leo Nikolaus Bolldorf (1910–1996), mit dem sie zwei Söhne und eine Tochter hatte. Sie erwarb 1963 das Schloss Kobersdorf dessen Renovierung ihr Lebenswerk wurde.

Der Diplomat Martin Bolldorf ist ihr Sohn.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Brigitte Fuchs: Bolldorf-Reitstätter, Martha, in: Brigitta Keintzel, Ilse Korotin (Hrsg.): Wissenschafterinnen in und aus Österreich : Leben – Werk – Wirken. Wien : Böhlau, 2002 ISBN 3-205-99467-1, S. 85–90

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. wienerzeitung.at: Martha Bolldorf-Reitstätter im 90. Lebensjahr verstorben, abgerufen am 14. September 2011