Martin Dossmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Martin Dossmann (* 17. Juni 1954 in Iserlohn) ist ein deutscher Architekt und Jurist im Bauwesen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martin Dossmann ist Sohn des Iserlohner Architekten Ernst Dossmann und Enkelsohn des Architekten Alwin Dossmann.

Nach dem Abitur am Märkischen Gymnasium Iserlohn studierte er Architektur. Er schloss das Studium 1975 als Diplom-Ingenieur ab. Anschließend studierte er an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Rechtswissenschaft. 1976 wurde er im Corps Guestphalia Bonn und im Corps Isaria aktiv.[1] Das Corps Rhenania Freiburg verlieh ihm 1980 die Schleife und 2015 das Band.[2] 1980 bestand er das Erste Staatsexamen. Nach dem Zweiten Staatsexamen wurde er 1985 mit einer Doktorarbeit bei Friedrich Eberhard Schnapp an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster zum Dr. iur. promoviert.[3] Nach anwaltlicher Tätigkeit in Hannover wurde Dossmann Leiter der Rechtsabteilung des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie in Bonn. Von 1988 bis 1996 war er Geschäftsführer der Verbände der keramischen Fliesenindustrie in Frankfurt. Von 1996 bis 2015 war er Hauptgeschäftsführer des Landesverbandes Bauindustrie Rheinland-Pfalz. Seit 2004 lehrt er privates Baurecht an der Hochschule Mainz. 2009 wurde er zum Honorarprofessor ernannt.[4] Seit 2016 ist Dossmann Hauptgeschäftsführer der Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz. Er ist ehrenamtlicher Beisitzer der Vergabekammer Rheinland-Pfalz. Ferner ist er Mitglied im Beirat der VHV Gruppe und der SOKA-BAU.

Werke zur Studentengeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freiburgs Schönheit lacht uns wieder … – Die Studentenverbindungen in Freiburg im Breisgau, WJK-Verlag, Hilden 2017, ISBN 978-3-944052-99-1.
  • Der SC zu Freiburg – (I) Übersicht und Bibliographie. Einst und Jetzt, Bd. 62 (2017), S. 95–108.
  • Der SC zu Freiburg – (II) Die Geschichte des Senioren-Convents zu Freiburg und seiner Corps. Einst und Jetzt, Bd. 63 (2018), S. 327–382.
  • Freiburg und das Hambacher Fest., Jahrbuch der Hambach-Gesellschaft, Bd. 25 (2018), ISBN 978-3-515-12392-1, S. 45–53.
  • Der Blaue Kreis im Kösener Senioren-Convents-Verband. Einst und Jetzt Bd. 65 (2020), ISBN 978-3-87707-182-3, S. 259–282.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kösener Corpslisten 1981, 10, 1084; 109, 1505.
  2. Kösener Corpslisten 1996, 129, 1476.
  3. Dissertation: Die Bebauungsplanzusage.
  4. Mitteilung zur Verleihung der Honorarprofessur.