Marvin

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum gleichnamigen Asteroiden siehe (4309) Marvin.

Marvin ist ein männlicher, besonders im angelsächsischen Raum verbreiteter Vorname.

Herkunft und Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im angelsächsischen Sprachraum leitet sich „Marvin (auch Marvyn) aus dem walisischen Namen ‚Merfyn‘ her, aus dem mehrere englische Familiennamen hervorgegangen sind“.[1] Der Name Marvin ist über den Umweg des angelsächsischen Sprachraums inzwischen in Deutschland wieder verbreitet. Die ursprüngliche Bedeutung des Namens Marwin im deutschen Sprachraum leitet sich aus dem althochdeutschen ‚mari‘ (berühmt/groß) und wini (Freund) her: der berühmte/große Freund.

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor den 1980er Jahren war der Name Marvin in Deutschland ungebräuchlich. Seine Beliebtheit wuchs in den Achtzigern und Neunzigern, so dass er im Jahr 1998 unter den zehn meistvergebenen Vornamen war. Seitdem hat seine Beliebtheit wieder etwas nachgelassen.[2]

Namensträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Familienname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Künstlername[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hank Marvin (eigentlich Brian Robson Rankin; * 1941), britischer Gitarrist und Songschreiber
  • Junior Marvin (eigentlich Donald Hanson Marvin Kerr Richards Jr.; * 1949), jamaikanischer Gitarrist und Sänger

Varianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Merwin
  • Marwin
  • Marven
  • Marvyn
  • Merfyn
  • Marvian
  • Marvina

Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Literatur und Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Duden, Das große Vornamenlexikon. Mannheim 2003
  2. Statistik "Beliebte Vornamen"