Max Endres

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Max Endres (* 3. April 1860 in Großhabersdorf; † 9. November 1940 in München) war ein deutscher Forstwissenschaftler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Endres studierte an der Forstlichen Hochschule Aschaffenburg. 1879 wurde er im Corps Arminia aktiv.[1] 1884 wurde er in München promoviert.[2] Anschließend schlug er eine akademische Laufbahn am Polytechnikum Karlsruhe ein, wo er 1888 zum außerordentlichen Professor und 1891 zum Professor berufen wurde. 1895 folgte er einem Ruf nach München, wo er bis 1930 Forstpolitik und Forstliche Betriebswirtschaftslehre unterrichtete. 1907 war er Rektor der Ludwig-Maximilians-Universität München.[3]

Endres war Mitglied des Reichsforstwirtschaftsrates, des Vorläufigen Reichswirtschaftsrates und des Deutschen Forstvereins. Zu seinen Schülern gehören Kurt Mantel, Karl Hasel und Kurt Lindner.

Verheiratet war er seit 1890 mit Alexandrina („Sasha“) Nokk, der Tochter von Wilhelm Nock. Das Paar hatte zwei Söhne, darunter den Ingenieur Wilhelm Endres (* 1893)

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Waldbenutzung vom 13. bis Ende des 18. Jahrhunderts, 1888.
  • Lehrbuch der Waldwertrechnung und Forststatik, 1894 (4. Auflage 1923).
  • Handbuch der Forstpolitik mit besonderer Berücksichtigung der Gesetzgebung und Statistik, 1905 (2. Auflage 1922).
  • Die Leistungsfähigkeit der Forstwirtschaft, 1907.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kösener Corpslisten 1960, 103, 314
  2. Dissertation: Die Productionsfactoren in der Waldwirthschaft.
  3. Rektoratsreden (HKM)