Michael Andrei

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Michael Andrei
Porträt
Geburtsdatum 6. August 1985
Geburtsort Constanța, Rumänien
Größe 2,10 m
Position Mittelblock
Vereine
bis 2006
2006–2009
2009–2011
2011–2012
2012–2014
2014–2015
2015–2016
seit 2016
VC Strassen
evivo Düren
TSV Giesen/Hildesheim
VC Gotha
Saint-Nazaire Volley-Ball Atlantique
Topvolley Antwerpen
Gazélec FC Ajaccio
SWD Powervolleys Düren
Nationalmannschaft
40 mal A-Nationalmannschaft
Erfolge
2008
2014
2015
2016
2017
2017
2020
2021
DVV-Pokalfinalist
WM-Dritter
Goldmedaille Europaspiele
französischer Pokalsieger
DM-Dritter
Vize-Europameister
DVV-Pokalfinalist
DM-Dritter

Stand: 26. April 2021

Michael Andrei (* 6. August 1985 in Constanța, Rumänien) ist ein deutscher Volleyball-Nationalspieler. Mit der Nationalmannschaft wurde er u. a. WM-Dritter und Vize-Europameister. Er spielte bei verschiedenen Vereinen in der deutschen Bundesliga sowie in Belgien und Frankreich und erreichte mehrere Pokal-Endspiele. Seit 2016 steht er bei den SWD Powervolleys Düren unter Vertrag und ist Kapitän der Mannschaft.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andrei spielte bis 2006 beim luxemburgischen Erstligisten VC Strassen.[1] Von dort kam der gebürtige Rumäne zu evivo Düren, wo er zunächst in der zweiten Mannschaft spielte.[1] Später rückte der Mittelblocker, der selbst in Düren aufgewachsen ist, in die Bundesligamannschaft auf, die 2008 das Finale im DVV-Pokal erreichte. Weil er nur wenige Spielanteile erhielt, wechselte er 2009 zum Zweitligisten TSV Giesen/Hildesheim.[1] 2011 wurde das Team ungeschlagen Meister der Zweiten Liga Nord, verzichtete aber auf den Aufstieg. Andrei ging deshalb zum Bundesligisten VC Gotha, mit dem er die Playoffs in der Saison 2011/12 knapp verpasste.[1] Im Sommer 2012 wechselte Andrei zum französischen Zweitligisten Saint-Nazaire Volley-Ball Atlantique.[1] Dort wurde er mit seinem Team Meister der Ligue B und schaffte somit den Aufstieg in die Ligue A. Für die Saison 2013/14 blieb Andrei der Mannschaft von der Westküste Frankreichs erhalten und behauptete sich (als Vize-Kapitän der Mannschaft) erfolgreich in der französischen Liga. Ende 2013 kam der Mittelblocker zu seinen ersten Einsätzen in der deutschen Nationalmannschaft. Bei der WM 2014 in Polen gewann er mit der Nationalmannschaft die Bronzemedaille. Anschließend wechselte er zum belgischen Spitzenklub Topvolley Antwerpen. Im Juni 2015 gewann Andrei in Baku bei den ersten Europaspielen mit Deutschland die Goldmedaille. In der Saison 2015/16 spielte er wieder in Frankreich beim Gazélec FC Ajaccio[2], mit dem er den französischen Pokal gewann.

2016 kehrte er zurück zum deutschen Bundesligisten SWD Powervolleys Düren.[3] In der Saison 2016/17 erreichte er mit den Dürenern den dritten Rang in der Meisterschaft. Mit der Nationalmannschaft nahm er an der EM in Polen teil und erreichte das Endspiel, das 2:3 gegen Russland verloren ging; die Silbermedaille war die erste deutsche EM-Medaille. Die Saison 2017/18 endete für Andrei im Playoff-Viertelfinale. Zu Beginn der folgenden Saison 2018/19 wurde er zum Kapitän der Mannschaft ernannt.[4] Das Team erreichte das Halbfinale im DVV-Pokal und das Viertelfinale in den Bundesliga-Playoffs. Im DVV-Pokal 2019/20 kam Andrei mit den SWD Powervolleys ins Finale, das die Mannschaft gegen die Berlin Recycling Volleys verlor. Als die Bundesliga-Saison kurz vor den Playoffs abgebrochen wurde, stand Düren auf dem sechsten Tabellenplatz. In der Saison 2020/21 unterlagen die SWD Powervolleys im Playoff-Halbfinale gegen Berlin und wurden Dritter. Auch in der Saison 2021/22 spielt Andrei für Düren.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Profil beim DVV
  2. Wechselbörse: Böhme nach Polen – Andrei nach Frankreich www.volleyball.de, abgerufen am 29. Juli 2015
  3. Große Verstärkung. SWD Powervolleys Düren, 13. April 2016, abgerufen am 13. April 2016.
  4. Balance aus Spaß und Disziplin finden. Aachener Zeitung, 27. Oktober 2018, abgerufen am 25. April 2019.
  5. Der Kapitän bleibt an Bord. SWD Powervolleys, 12. Februar 2021, abgerufen am 26. April 2021.