Russische Volleyballnationalmannschaft der Männer

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Russland
RusslandRussland
Verband Confédération Européenne de Volleyball (CEV)
Homepage Wserossijskaja Federazija Volejbola (Всероссийская Федерация Волейбола)
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen
Olympische Spiele
Endrundenteilnahmen 1996–2016
Bestes Ergebnis Gold 2012
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 1993–2017
World Cup
Endrundenteilnahmen 1999, 2007–2015
Bestes Ergebnis Sieger 1999, 2011
Weltliga
Endrundenteilnahmen 1993–2003, 2006–2017
'Bestes Ergebnis Sieger 2002, 2011, 2013
Europaliga
Endrundenteilnahmen 2004, 2005
Bestes Ergebnis Sieger 2005
(Stand: 21. Juni 2017)

Die russische Volleyballnationalmannschaft der Männer ist eine Auswahl der besten russischen Spieler, die den russischen Volleyballverband (Wserossijskaja Federazija Wolejbola, Всероссийская Федерация Волейбола) bei internationalen Turnieren und Länderspielen repräsentiert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die russische Nationalmannschaft ist der Nachfolger der sowjetischen Nationalmannschaft, die in ihrer Zeit zu den erfolgreichsten Teams gehörte. Im Jahr 1992 spielte das Vereinte Team.

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Russland war bislang bei Volleyball-Weltmeisterschaften weniger erfolgreich als der sechsmalige Weltmeister Sowjetunion. Bei der WM 1994 wurden die Russen Siebter und beim Turnier 1998 belegten sie den fünften Rang. 2002 unterlagen sie im Finale Brasilien und erreichten damit ihr bislang bestes Ergebnis. Nach dem siebten Platz bei der WM 2006 wurde Russland 2010 und 2014 jeweils Fünfter. Für die WM 2018 qualifizierten sich die russischen Männer als ungeschlagener Gruppensieger.

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Russland verpasste 1996 in Atlanta als Vierter die Medaillenränge. Bei den Spielen 2000 verloren die Russen im Endspiel gegen Jugoslawien. 2004 in Athen gewannen sie gegen die USA Bronze. Das gleiche Ergebnis gab es 2008 in Peking, als die Russen im Spiel um den dritten Platz die Italiener besiegten. 2012 in London wurden die russischen Männer – 32 Jahre nach dem letzten Titelgewinn der Sowjetunion – mit einem Finalsieg über Brasilien Olympiasieger. 2016 in Rio de Janeiro unterlagen sie im Spiel um Bronze den USA.

Europameisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der ersten Teilnahme an einer Europameisterschaft belegten die Russen 1993 den dritten Rang. Nach zwei fünften Plätzen 1995 und 1997 erreichten sie 1999 das Endspiel gegen Italien. Die Turniere 2001 und 2003 beendete Russland jeweils auf dem dritten Platz. Im Finale 2005 mussten sich die russischen Männer wieder Italien geschlagen geben und zwei Jahre später verloren sie das Finale vor heimischem Publikum gegen Spanien. 2009 und 2011 verpassten sie als Vierter die Medaillenränge. Beim Turnier 2013 wurde Russland mit einem Sieg gegen Italien erstmals nach dem Ende der Sowjetunion Europameister. 2015 gab es das Duell bereits im Viertelfinale, wobei der Titelverteidiger ausschied und den sechsten Platz belegte. Für die EM 2017 ist Russland damit direkt qualifiziert.

World Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Russland nahm 1995 nicht am World Cup teil. Beim Turnier 1999 gewannen die Russen gegen Kuba den Titel. Nach einer erneuten Unterbrechung 2003 unterlagen sie 2007 im Endspiel den Brasilianern. 2011 gelang ihnen gegen Polen der zweite Titelgewinn. 2015 belegte Russland hinter Polen den vierten Platz.

Weltliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Russland erreichte bei seinem ersten Auftritt in der Weltliga 1993 das Finale gegen Brasilien. Bei den Turnieren 1994 und 1995 wurden die Russen Sechster und Vierter. Nach zwei dritten Plätzen 1996 und 1997 unterlagen sie 1998 im Endspiel den Kubanern. Nachdem sie 1999 als Vierter eine Medaille verpasst hatten, blieb ihnen der Turniersieg 2000 im Finale gegen Italien erneut verwehrt. Im folgenden Jahr gab es einen dritten Rang. 2002 gewann Russland mit einem Sieg gegen Gastgeber Brasilien erstmals den Titel. Auf einen siebten Platz 2003 folgten zwei Jahre ohne Weltliga.

Bei der Rückkehr 2006 reichte es zum dritten Rang. 2007 mussten sich die Russen im Finale gegen Brasilien geschlagen geben. In den Wettbewerben 2008 und 2009 wurden sie wieder Dritter. 2010 unterlagen sie erneut im Finale gegen Brasilien. Ein Jahr später revanchierten sie sich mit einem Finalsieg gegen den gleichen Gegner. Bei der Weltliga 2012 verpasste Russland die Finalrunde und erreichte mit dem achten Platz das bisher schlechteste Ergebnis in diesem Wettbewerb. 2013 setzten sich die russischen Männer hingegen wieder im Finale gegen Brasilien durch. 2014 wurden sie Fünfter. 2015 gelang ihnen nur ein Sieg in der Vorrunde und auch mit dem sechsten Platz 2016 erreichten sie die Finalrunde nicht.

Europaliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Premiere der Europaliga unterlagen die Russen 2004 im Finale gegen Tschechien. 2005 gewannen sie den Wettbewerb im Endspiel gegen Finnland.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]