Michael Schulz (Fußballspieler, 1961)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Michael Schulz
Michael Schulz – Tag der Legenden 2016 01.jpg
Michael Schulz (2016)
Personalia
Geburtstag 3. September 1961
Geburtsort HitzackerDeutschland
Größe 194 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
TuS Nettlingen
TuS Sulingen
TuS Syke
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1984–1987 VfB Oldenburg 92 (21)
1987–1989 1. FC Kaiserslautern 51 0(3)
1989–1994 Borussia Dortmund 133 0(5)
1994–1997 Werder Bremen 59 0(1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1988 Olympia-Auswahlmannschaft 7 (0)
1992–1993 Deutschland 7 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Michael Schulz (* 3. September 1961 in Hitzacker) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über den TuS Nettlingen, den TuS Sulingen, den TuS Syke und den VfB Oldenburg kam er 1987 zum 1. FC Kaiserslautern. Nach dem Abitur schlug er die Laufbahn als Sportausbilder bei der Polizei ein[1] und begann erst im Alter von 26 Jahren seine Karriere als Profifußballer. Zwischen 1987 und 1997 bestritt Schulz 243 Bundesligaspiele, in denen er acht Tore erzielte. Nach dem Ende seiner Profilaufbahn erwarb er die A-Trainerlizenz.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Nationalmannschaft war er 1992 und 1993 sieben Mal im Einsatz und wurde mit der Mannschaft 1992 bei der Europameisterschaft in Schweden, bei der sie im Finale Dänemark mit 0:2 unterlag, Vize-Europameister.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während seiner aktiven Laufbahn als Bundesligaprofi holten Kaiserslautern, Bremen und Dortmund zusammen fünf Meistertitel, aber keiner ging an Schulz. Kaiserslautern wurde Meister, nachdem Schulz nach Dortmund gewechselt war. Dortmund wurde zweimal Meister, nachdem er zu Bremen gegangen war. Schulz war, so schien es, immer zur falschen Zeit im Verein und feixte später in Interviews darüber. Mit Dortmund wurde Schulz 1992 Zweiter, so wie 1995 mit dem SV Werder Bremen. Im UEFA-Pokal belegte er 1993 mit Borussia Dortmund nach der Finalniederlage gegen Juventus Turin Platz zwei. Bei der EM 1992 wurde er mit Deutschland Zweiter. Den größten sportlichen Erfolg erzielte Schulz mit dem Gewinn der Bronze-Medaille beim Fußballturnier der Olympiade 1988 in Seoul, bei der er zur Stammformation der Olympia-Auswahlmannschaft gehörte.

Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Schulz ist derzeit für verschiedene Fernsehsender als Fußballexperte und Reporter tätig. 2005 war er im Aufgebot einer „Kohlenpott“-Auswahl, die in der Sendung Helden der Kreisklasse gegen einen Amateurverein spielte. Vom Sommer 2006 bis zum Sommer 2007 war Schulz beim Pay-TV-Sender Arena tätig, der die Bundesliga-Rechte im Sommer 2007 an Premiere sublizenzierte. Seit August 2009 ist Schulz als Reporter beim IPTV-Sender der Telekom, LIGA total!, im Einsatz und arbeitet als Spielerberater für die Agentur Extratime.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • TuS Sulingen: 25 weitere Jahre - ergänzende Chronik aus Anlass des 125-jährigen Bestehens Beitrag von Wilhelm Köster unter dem Titel: 'Michael Schulz - eine späte Fußballkarriere', 2005, Seiten 234–237.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Michael Schulz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Interview vom 20. März 2008 in der Westfalenpost