Michl Müller

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Michl Müller (2013)
Michl Müller im Fasching 2013 in seinem Heimatort Garitz, wo er seine ersten Auftritte hatte
Michl Müller (2012)

Michael „Michl“ Müller (* 10. März 1972 in Bad Kissingen)[1] ist ein deutscher Kabarettist und Musiker aus Franken.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michl Müller erlernte zunächst ab 1988 den Beruf des Werkzeugmechanikers mit Schwerpunkt Stanz- und Umformtechnik. Anschließend arbeitete er als Härter an der Schweinfurter Produktionsstätte der Svenska Kullagerfabriken (SKF).

Erste kabarettistische Erfahrungen sammelte er bei Auftritten in seinem heimatlichen Faschingsclub BTC Garitz. Nebenberuflich startete er seine Karriere als Kabarettist. Im Jahr 1998 trat er das erste Mal mit drei Auftritten im Garitzer Gasthaus Krone mit 200 Besuchern öffentlich in Erscheinung. Später schrieb er auch in den Kissinger Lokalseiten der Main-Post die Kolumne Also glebbsdes.

Seinen Aufstieg in der deutschen Kabarettszene erreichte er durch seine Auftritte bei der TV-Sendung Fastnacht in Franken des Bayerischen Fernsehens, wo er seit 2007 in wechselnden Rollen regelmäßig als Höhepunkt zum Abschluss des Abends vertreten ist. 2012 moderierte er eine Best-of-Sendung zum 25. Jubiläum der Veranstaltung im Bayerischen Fernsehen.[2] Von Februar 2012 bis April 2013 gestaltete Michl Müller eine regelmäßige Comedy-Rubrik im Hörfunkprogramm Bayern 1, im Jahr 2014 erweckte er die Franken-Tanke in Antenne Bayern zum Leben.

Nach mehreren Auftritten bei Kabarett aus Franken und Ottis Schlachthof im Bayerischen Fernsehen ist er seit 2015 mit seiner eigenen TV-Show im Ersten Drei.Zwo.Eins.Michl Müller ein Gesicht der ARD.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Programme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1997: So isses halt!
  • 1998: Geschmack macht einsam!
  • 1999: Süchdich!
  • 2000: Kassensturz
  • 2001: Die Weihnachtsrevue (Jahresendprogramm, ab 2004 durch den Jahresrückblick ersetzt)
  • 2002: Franggn wie’s singd und lachd (Faschingsprogramm)
  • 2003: Mer döffs ned glebb
  • 2004: Schluss! Aus! Fertig! – Der Jahresrückblick (seitdem jährlich am Jahresende)
  • 2005: Sodom & Gomorrha
  • 2006: Butter für Deutschland
  • 2007: All inclusive
  • 2008: Na Bravo!
  • 2010: jetzterstrecht
  • 2012: Das wollt’ ich noch sagen…
  • 2014: Ausfahrt freihalten
  • 2017: Müller…nicht Shakespeare!

Diskographie (CD)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Mer döffs ned glebb (Live)
  • 2004: Orangerostrotterrakotta
  • 2005: Dreggsagg de Luxe
  • 2006: Butter für Deutschland
  • 2007: Na Bravo!
  • 2008: Na Bravo! 2
  • 2009: Na Bravo! Live
  • 2011: jetzterstrecht live (+ DVD)
  • 2013: Alles Müller
  • 2013: Das wollt’ ich noch sagen … Live (+ DVD)
  • 2014: Ausfahrt freihalten!
  • 2015: Alles Müller Live (DVD)
  • 2016: Ausfahrt freihalten! Live (+ DVD)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Michl Müller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Es kommt härter für den Härter – Michl Müller will Profi werdenMain-Post von 2003
  • Wieder mal ein Preis für Michl Müller – Philippsburger Trommler und Videoclip – Main-Post vom 23. Januar 2013

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michel Müller 40ster Geburtstag (Memento vom 11. Juni 2012 im Internet Archive) auf br.de
  2. Michl Müller bei Fastnacht in Franken