Midnattsol

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Midnattsol
Midnattsol Logo.jpg

Carmen Elise Espenæs
Carmen Elise Espenæs
Allgemeine Informationen
Genre(s) Folk Metal, Symphonic Metal
Gründung 2002
Website www.midnattsol.com
Gründungsmitglieder
Carmen Elise Espenæs
Christian Hector (bis 2008)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Carmen Elise Espenæs
Gitarre
Alex Kautz
Gitarre
Matthias Schuler
Birgit Öllbrunner
Daniel Fischer
Chris Merzinsky
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Fabian Pospiech (2008–2009)
Gitarre
Daniel Droste (2002–2011)

Midnattsol ist eine norwegisch-deutsche Folk-Metal-Band.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde Midnattsol 2002 von Carmen Elise Espenæs und Christian Hector. Kurz darauf stießen Daniel Droste, Birgit Öllbrunner, Chris Merzinsky und Daniel Fischer hinzu. 2003 veröffentlichten sie ihr erstes Demo, durch das das österreichische Label Napalm Records auf die Band aufmerksam wurde, was zu einem Plattenvertrag führte.[1] Das Debütalbum der Band wurde 2004 unter dem Namen Where Twilight Dwells veröffentlicht. Die Albumpromotion fand im Rahmen der „Burgen Tour“ im Vorprogramm von In Extremo im Frühjahr 2005 statt.[1] 2005 traten Midnattsol unter anderem beim „Feuertanz Festival“, dem Summer Breeze, Wave-Gotik-Treffen sowie beim Metal Female Voices Fest auf.[1] Im Jahr 2006 folgten Auftritte beim M’era Luna Festival sowie ein weiteres Mal beim Metal Female Voices Fest im belgischen Wieze.

Im September 2007[1] begannen die Aufnahmen zum Nachfolgeralbum Nordlys, welches am 28. März 2008 veröffentlicht wurde. Kurz nach der Veröffentlichung verließ Gründungsmitglied Christian Hector im Mai 2008 die Band, um sich seinem Projekt Ahab zuzuwenden. Er begründete dies mit Zeitmangel sowie der musikalischen Entwicklung von Midnattsol.[2] Im September drauf fand man mit Fabian Pospiech einen Ersatz für Hector.[3]

Im Oktober 2009 gewann Midnattsol den „MFVF BEST HOPE AWARD“[4] und gab gleichzeitig den Einstieg des neuen Gitarristen Alex Kautz bekannt.[5] Anfang Dezember des Jahres gab Gitarrist Daniel Droste seinen Ausstieg bei Midnattsol bekannt, da er sich, wie ein Jahr zuvor auch schon Hector, mehr auf die Band Ahab konzentrieren wolle.[6] Im Mai 2010 trat Midnattsol erstmals auf dem Ragnarök-Festival auf.[7]

Im Juli 2010 gab die Band den Abschluss der Aufnahmearbeiten zu ihrem dritten Album[8] namens „The Metamorphosis Melody“ bekannt, welches am 22. April 2011 erschien.[9] Die Albumpromotion fand im Rahmen einer Tour zusammen mit Leaves’ Eyes statt.[10] Während dieser Tour wurde auch Matthias Schuler als neues Bandmitglied bekannt gegeben.[11]

Carmen Elise Espenæs gründete im Frühjahr 2013 mit den beiden The Sins Of Thy Beloved Mitgliedern Stig Johansen und Anders Thue, im norwegischen Bryne die Gothic Folk Metal band Savn.[12]

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Midnattsoll spielt Folk Metal mit deutlichen Symphonic-Metal-Elementen. Die Lieder sind überwiegend im 6/8 Takt komponiert.[13]

Die Songtexte erzählen gelegentlich traditionelle norwegische Sagen und Legenden nach,[13] oftmals basieren sie aber auch nur auf diesen und sind überwiegend frei erfunden.[13] Geschrieben werden sie von Sängerin Espenæs.[13] Hinter den Geschichten verbirgt sich meist auch eine tiefere Bedeutung, so werden viele persönliche Erlebnisse aus dem Leben der Sängerin darin verarbeitet und die Fabelwesen stellen oft nur eine Metapher des Menschen dar.[13]

Carmen Elise Espenæs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carmen Elise Espenæs (* 1983 in Stavanger)[13] ist die Schwester von Liv Kristine[1] (früher bei Theatre of Tragedy und Leaves’ Eyes). 2003 sang sie die Gastvocals der ersten Leaves’-Eyes-Single Into your light. Kurz darauf lehnte sie das Angebot der Band Cradle of Filth ab, diese auf ihrer Welttournee zu begleiten und ging stattdessen mit Midnattsol ins Studio.[1] 2006 sang sie beim M’era Luna Festival ein Duett mit ihrer Schwester Liv Kristine.

Penetralia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Penetralia ist die Vorläuferband, aus der später Midnattsol hervorging. Gegründet wurde die Band im Jahre 1994 von Christopher Merzinsky und Daniel Droste.[14] Weitere Mitglieder waren Christian Hector, Felix Gramling, Daniel Fischer und Bianca Eyermann.[14] Im Laufe der Bandgeschichte wurden zwei Demos (1996 "Schwarz" und 1998 "Tribute To The Moon") veröffentlicht.

Das Debüt "Carpe Noctem - Legends Of Fullmoon Empires" erschien Anfang 1999 via Last Episode. 2000 erschien das zweite und letzte Album Seelenkrank. Als Gastsänger waren Gerhard „Felix“ Stass (Crematory) und Clausi (Blood) mit von der Partie. Die Band löste sich nach ihrem Auftritt beim Bretthart Festival auf.[14]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Where Twilight Dwells
  • 2008: Nordlys
  • 2011: The Metamorphosis Melody

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Midnattsol auf laut.de, abgerufen am 23. Juli 2010
  2. vampster.com zum Austritt von Hector, abgerufen am 23. Juli 2010
  3. Neuer Gitarrist bei Midnattsol (2. September 2008), vampster.com, abgerufen am 20. Februar 2011
  4. Preisträger der MFVF Awards 2009 (Memento vom 4. Mai 2009 im Internet Archive), metalfemalevoicesfest.be, abgerufen am 20. Februar 2011 (englisch)
  5. Auszeichnung mit dem MFVF Award+ neuer Gitarrist (Myspace Blog, 22. Oktober 2009), myspace.com, abgerufen am 21. Februar 2011
  6. Ausstieg von Daniel Droste (Myspace Blog, 9. Dezember 2010), myspace.com, abgerufen am 21. Februar 2011
  7. Newsarchiv auf der offiziellen Website (Memento vom 10. April 2008 im Internet Archive), midnattsol.com, abgerufen am 21. Februar 2010
  8. Abschluss der Aufnahmen zu „The Metamorphosis Melody“ (Myspace Blog, 19. Juli 2010), myspace.com, abgerufen am 21. Februar 2011
  9. Ankündigung des Releasedates zu „The Metamorphosis Melody“ (Myspace Blog, 17. Februar 2011), myspace.com, abgerufen am 21. Februar 2011
  10. Ankündigung der Promo-Tour zusammen mit Leave´s Eyes (Myspace Blog, 25. Januar 2011), myspace.com, abgerufen am 21. Februar 2011
  11. Midnattsol Interview 2011 abgerufen am 7. Juli 2014 (englisch)
  12. Savn
  13. a b c d e f Interview mit Carmen Elise Espenæs im Januar 2005, vampster.com, abgerufen am 20. Februar 2011
  14. a b c Bandbiografie von Penetralia, christopher-merzinsky.de, abgerufen am 21. Februar 2011