Mijo Tunjić

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Mijo Tunjic
Mijo Tunjic 2009 im Trikot der Stuttgarter Kickers

Tunjić 2009 im Trikot der Stuttgarter Kickers

Spielerinformationen
Geburtstag 24. Februar 1988
Geburtsort GradačacSFR Jugoslawien
Größe 186 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend

0000–1998
1998–1999
1999–2006
2006–2007
SV Mettingen
TSV Wäldenbronn
AGOVV Apeldoorn
TSV Wäldenbronn
Stuttgarter Kickers
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2007–2009
2007–2010
2010–2011
2010–2012
2012–2014
2014–2016
2016–
Stuttgarter Kickers II
Stuttgarter Kickers
SpVgg Unterhaching II
SpVgg Unterhaching
FC Rot-Weiß Erfurt
SV 07 Elversberg
Stuttgarter Kickers
50 (17)
38 (21)
1 0(0)
63 (17)
60 0(8)
67 (38)
19 0(7)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 8. März 2017

Mijo Tunjić (* 24. Februar 1988 in Gradačac, SFR Jugoslawien) ist ein niederländischer Fußballspieler bosnischer Herkunft.

Kindheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tunjićs kroatische Eltern[1] flohen mit ihm, als er drei Jahre alt war, aus der SFR Jugoslawien nach Deutschland. Als er zehn Jahre alt war[1] und die Familie ins heutige Bosnien-Herzegowina zurückkehren sollte, bekam sein Vater eine Arbeitsstelle in den Niederlanden und die Familie folgte dorthin nach. Tunjić bekam die niederländische Staatsbürgerschaft und durfte nach Deutschland zurückkehren.[2]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seiner Jugend spielte Tunjić zunächst für den SV Mettingen und den TSV Wäldenbronn, in den Niederlanden dann ein Jahr für AGOVV Apeldoorn und – zurück in Deutschland – für ein weiteres Jahr beim VfB Stuttgart. Anschließend ging er wieder zum TSV Wäldenbronn und schloss sich schließlich den Stuttgarter Kickers an.[1]

Im Sommer 2007 wurde er in die in der Oberliga Baden-Württemberg spielende Zweite Mannschaft der Kickers übernommen. Ab 2009 stand er gelegentlich im Drittligakader der Kickers. Sein Profidebüt gab er im Februar 2009, als er bei der Stuttgarter 0:2-Auswärtsniederlage gegen Fortuna Düsseldorf in der 77. Minute eingewechselt wurde. In seinem zweiten Ligaspiel erzielte er sein erstes Tor als Profi, das zum 2:1-Auswärtssieg der Kickers bei Dynamo Dresden führte. Insgesamt kam Tunjić in seiner ersten Profi-Saison auf sechs Einsätze mit zwei Toren, stieg jedoch mit den Degerlochern als Tabellenletzter in die Regionalliga Süd ab. In der Saison 2009/10 wurde Tunjic mit 19 Toren Torschützenkönig der Regionalliga Süd.

Zur Saison 2010/11 ging er zum Drittligisten SpVgg Unterhaching. Für die Münchner Vorstädter erzielte er in der Saison 2010/11 sechs Tore in der 3. Liga und war damit zweitbester Torschütze des Vereins hinter Abdenour Amachaibou. Dabei erzielte er alle Treffer in der Hinrunde, als er unter Trainer Klaus Augenthaler Stammspieler war. In der Rückrunde kam Tunjić oft nur als Einwechselspieler zum Zuge und bestritt zusätzlich ein Spiel für die zweite Mannschaft der SpVgg in der fünftklassigen Bayernliga. In der folgenden Spielzeit war er mit zwei verwandelten Strafstößen am 3:2-Sieg der SpVgg gegen den Erstligisten SC Freiburg in der ersten Runde des DFB-Pokals beteiligt. Außerdem erzielte er in der Hinrunde bei 18 Einsätzen acht Tore und war damit der erfolgreichste Torjäger der SpVgg. Nachdem er mit insgesamt elf Toren zum Klassenerhalt der Hachinger in der Saison 2011/12 beigetragen hatte, wechselte Tunjić im Sommer 2012 zum Ligarivalen Rot-Weiß Erfurt, bei dem er die Nachfolge des von Marcel Reichwein antreten sollte.[3] Im Mai 2014 trennte sich RW Erfurt von ihm.

Anschließend wurde er vom Regionalligisten SV Elversberg verpflichtet; sein Vertrag lief bis 2016.[4] In der Saison 2015/16 wurde er mit 21 Treffern Torschützenkönig der Liga.[5] Insgesamt erzielte Tunjić in 67 Ligaspielen 38 Treffer für die SV.

Nach Ende der Saison 2015/16 verließ er den Verein[6] und schloss sich ablösefrei erneut den Stuttgarter Kickers an. Sein Vertrag läuft bis 2018.[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Mijo Tunjic: "Er erinnert mich an Kießling" dfb.de, abgerufen am 8. März 2017
  2. Hauke Jung: RWE-Stürmer Mijo Tunjic lässt sich nicht beeindrucken. In: Thüringer Allgemeine. Mediengruppe Thüringen Verlag GmbH/Funke Mediengruppe GmbH & Co. KGaA, 9. Juli 2012, abgerufen am 7. März 2017.
  3. Tunjic soll die Lücke schließen. kicker.de (14. Mai 2012)
  4. SVE mit zwei weiteren Verpflichtungen sv07elversberg.de, abgerufen am 8. März 2017
  5. Mijo Tunjic, Torschützenkönig und Dauerbrenner sv07elversberg.de, abgerufen am 8. März 2017
  6. Biankadi verlängert – Acht Spieler gehen sv07elversberg.de, abgerufen am 8. März 2017
  7. Kickers verpflichten neues Sturmduo stuttgarter-kickers.de vom 31. Mai 2016, abgerufen am 8. März 2017