SV Elversberg

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SV 07 Elversberg
Vereinswappen der SV Elversberg
Basisdaten
Name Sportvereinigung 07 Elversberg e. V.
Sitz Spiesen-Elversberg, Saarland
Gründung 1907 (als FC Germania Elversberg)
1918 (Neugründung als SV VfB Elversberg)
Farben Schwarz-Weiß
Präsident Dominik Holzer[2]
Website sv07elversberg.de
Erste Fußball-Mannschaft
Cheftrainer Horst Steffen
Spielstätte Waldstadion Kaiserlinde
Plätze 10.000[1]
Liga Regionalliga Südwest
2019/20 3. Platz
Heim
Auswärts
Alternativ
Wappen bis 2010
Wappen von 2010 bis 2015

Die Sportvereinigung 07 Elversberg e. V., kurz SV Elversberg, ist ein Fußballverein in der saarländischen Gemeinde Spiesen-Elversberg im Landkreis Neunkirchen.

Aufgrund der Förderung des ehemaligen Trainers sowie zwischenzeitlichen Präsidenten Frank Holzer (jetzt Aufsichtsratsvorsitzender) und der finanziellen Unterstützung durch dessen Firma Ursapharm als Sponsor hatte sich der Verein auf überregionales Niveau zwischenzeitlich bis in die 3. Liga vorgearbeitet.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde 1907 als FC Germania Elversberg gegründet, 1914 aufgelöst und 1918 als Sportvereinigung VfB Elversberg wiedergegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg schlossen sich alle Elversberger Sportvereine zur Sportgemeinde Elversberg zusammen, aus der sich 1952 die heutige SV (anfangs unter dem Namen SV Elversberg VfB 07) abspaltete.

Von 1951 bis 1960 sowie in der Saison 1962/63 gehörte die SV Elversberg der drittklassigen Amateurliga Saarland an. Überregional tauchte die SV erstmals 1980 durch den Aufstieg in die Oberliga Südwest auf. Bis 1987 gehörten die Elversberger der höchsten Amateurklasse an, spielten jedoch nie eine Hauptrolle. 1994 stiegen sie erneut in die Oberliga auf, nach zwei Jahren in die Regionalliga, wo sie im ersten Versuch scheiterten, aber 1998 den Wiederaufstieg schafften. Für 15 Jahre war Elversberg ein fester Bestandteil der Regionalliga West/Südwest bzw. Süd bzw. West.

Vor der Saison 2007/08 setzte Elversberg als Ziel den Aufstieg in die neue 3. Liga, was allerdings nicht gelang. Dies hatte zur Folge, dass Elversberg in der Saison 2008/09 in der neuen, viertklassigen Regionalliga West als klassenhöchster saarländischer Verein spielte. Im Jahr 2009 gewann der Verein zum ersten Mal den Saarlandpokal und traf in der ersten Runde des DFB-Pokals 2009/10 auf den SC Freiburg. Die SV Elversberg unterlag dem Bundesligaaufsteiger mit 0:2. Im Jahr 2010 konnte man den Saarlandpokal erneut gewinnen und traf in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals 2010/11 auf Hannover 96. Überraschend siegte Elversberg mit 5:4 nach Elfmeterschießen, nachdem es nach abgelaufener Verlängerung noch 0:0 gestanden hatte. Die SVE war damit für die zweite Runde qualifiziert, wo man mit dem 1. FC Nürnberg erneut auf einen Bundesligisten traf und 0:3 unterlag.

Am Ende der Saison 2012/13 wurde die Sportvereinigung hinter Hessen Kassel Vizemeister der Regionalliga Südwest und sicherte sich damit die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 3. Fußball-Liga, wo sie in zwei Spielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern, TSV 1860 München II antrat. Das Hinspiel wurde mit 3:2 gewonnen. Das für 2. Juni 2013 angesetzte Rückspiel wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes auf den 4. Juni 2013 verschobenen. Durch ein 1:1-Unentschieden gelang den Elversbergern in der Allianz Arena schließlich der Aufstieg in die 3. Liga. Dort belegte die SVE in der Folgesaison den 18. Tabellenplatz und stieg damit nach nur einer Saison wieder in die Regionalliga ab.

Nach drei Jahren Regionalligazugehörigkeit gelang in der Spielzeit 2015/16 abermals der Vizemeistertitel und damit die Teilnahme an der Relegation zur 3. Liga. Gegner war der FSV Zwickau, Meister der Regionalliga Nordost. Das Hinspiel in Elversberg endete mit einem 1:1-Unentschieden. Aufgrund einer 0:1-Niederlage im Rückspiel wurde der Aufstieg in die 3. Liga verpasst. In der Saison 2016/17 wurde zum ersten Mal der Meistertitel errungen und anschließend, nach zwei Spielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern SpVgg Unterhaching, wieder der Aufstieg verpasst.[4]

Am 13. September 2020 gewann der SV Elversberg beim ersten Spiel des DFB-Pokals mit 4:2 gegen den Zweitligisten FC St. Pauli und zog erstmals seit 1981 in die zweite Runde des DFB-Pokals ein.

Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader 2020/21[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 18. September 2020[5][6]

Nr. Nat. Spieler Geboren Letzter Verein
Torhüter
01 DeutschlandDeutschland Frank Lehmann 29. April 1989 VfL Osnabrück
20 DeutschlandDeutschland Eric Gründemann 8. Oktober 1998 Hansa Rostock
Abwehr
02 DeutschlandDeutschland Lukas Kohler 24. Mai 1987 1. FC Heidenheim
04 DeutschlandDeutschland Luca Blaß 26. Dezember 1997 SV Elversberg II
05 DeutschlandDeutschland Laurin von Piechowski 22. Februar 1994 SV Rödinghausen
14 DeutschlandDeutschland Robin Fellhauer 21. Januar 1998 SC Freiburg II
16 DeutschlandDeutschland Kevin Conrad 10. August 1990 SV Waldhof Mannheim
27 DeutschlandDeutschland Fabian Baumgärtel 7. Juli 1989 FC Viktoria Köln
29 DeutschlandDeutschland Maurice Neubauer 29. April 1996 FC 08 Homburg
33 DeutschlandDeutschland Torben Rehfeldt 7. August 1993 VfR Aalen
Mittelfeld
06 DeutschlandDeutschland Patryk Dragon 11. April 1996 FC Schalke 04 II
07 DeutschlandDeutschland Manuel Feil 8. Oktober 1994 1. FC Nürnberg II
08 DeutschlandDeutschland Luca Dürholtz (C)Kapitän der Mannschaft 18. August 1993 Holstein Kiel
10 DeutschlandDeutschland TurkeiTürkei Sinan Tekerci 22. September 1993 FSV Zwickau
11 DeutschlandDeutschland Nico Karger 1. Februar 1993 TSV 1860 München
15 LuxemburgLuxemburg Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Mirza Mustafic 20. Juni 1998 Borussia Mönchengladbach II
17 DeutschlandDeutschland Yannik Haupts 11. April 2001 SV Elversberg II
18 DeutschlandDeutschland GriechenlandGriechenland Theodoros Politakis 16. April 1998 TSG Hoffenheim II
21 DeutschlandDeutschland KosovoKosovo Eros Dacaj 9. September 1996 SV Rödinghausen
22 SpanienSpanien Israel Suero Fernández 12. April 1994 TSV Eintracht Stadtallendorf
Angriff
09 OsterreichÖsterreich Thomas Gösweiner 3. März 1995 TSG Hoffenheim II
24 DeutschlandDeutschland Luca Schnellbacher 6. Mai 1994 Preußen Münster
30 ElfenbeinküsteElfenbeinküste Kevin Koffi 25. Juni 1986 SV Waldhof Mannheim
Trainer
Nat. Name Funktion Geboren
DeutschlandDeutschland Horst Steffen Chef-Trainer 3. März 1969
DeutschlandDeutschland Rudi Thömmes Co-Trainer 17. Dezember 1968
DeutschlandDeutschland Sascha Purket Torwart-Trainer 4. November 1969

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aufstieg in die 3. Liga: 2013
  • Meister Regionalliga Südwest: 2017
  • Meister Landesklasse Saar: 1955
  • Meister B-Klasse Neunkirchen: 1968
  • Meister A-Klasse Ostsaar: 1976
  • Meister Landesliga Nordost: 1979, 1991
  • Meister Verbandsliga Saar: 1980, 1994
  • Meister Oberliga Südwest: 1996, 1998
  • Vizemeister Kreisklasse 1 Gruppe Sulzbach: 1947
  • Vizemeister B-Klasse Neunkirchen: 1967
  • Vizemeister Regionalliga Südwest: 2013, 2016
  • Saarlandpokal-Sieger: 2009, 2010, 2015, 2018, 2020
  • Saarlandpokal-Finalist: 1979, 1982, 2004, 2014, 2016, 2017, 2019

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

bis September 1996: Joachim Brehmer
September 1996–November 1996 Günter Hermann
November 1996–September 2000 Neale Marmon
September 2000–Saisonende 2000/01 Frank Holzer
Juli 2001–September 2002 Klaus Scheer
September 2002 Frank Holzer
September 2002–April 2003 Bernd Eichmann
April 2003–April 2004 Gerd Schwickert
April 2004 bis 10. März 2008 Brent Goulet
11. März 2008 bis 6. Oktober 2009 Djuradj Vasic
7. Oktober 2009 bis 26. September 2011 Günter Erhardt
26. September 2011 bis 22. August 2013 Jens Kiefer
2. September 2013 bis 14. April 2014 Dietmar Hirsch
14. April 2014 bis 31. Mai 2014 Roland Seitz
1. Juni 2014 bis 7. Mai 2015 Willi Kronhardt
7. Mai 2015 bis 1. Juni 2015 Stefan Minkwitz
1. Juli 2015 bis 30. Juni 2017 Michael Wiesinger
1. Juli 2017 bis 11. März 2018 Karsten Neitzel
11. März 2018 bis 31. Oktober 2018 Roland Seitz
seit 1. November 2018 Horst Steffen

Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportdirektor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Waldstadion Kaiserlinde. In: sv07elversberg.de. Sportvereinigung 07 Elversberg e. V., abgerufen am 11. September 2018.
  2. Organigramm. In: sv07elversberg.de. SV 07 Elversberg, abgerufen am 28. Juli 2018.
  3. SV Elversberg soll Nr. 1 im Saarland werden. In: noz.de. Neue Osnabrücker Zeitung, 22. November 2013, abgerufen am 28. Juli 2018.
  4. Stahl raubt Elversberg die Hoffnung auf das Wunder. In: kicker.de. 31. Mai 2017, abgerufen am 1. Juni 2017.
  5. Kader. In: sv07elversberg.de. SV 07 Elversberg, abgerufen am 28. Juli 2018.
  6. transfermarkt.de: Kader SV Elversberg