Montelíbano

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Montelíbano
Koordinaten: 7° 58′ N, 75° 25′ W
Karte: Kolumbien
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Montelíbano

Montelíbano auf der Karte von Kolumbien

Basisdaten
Staat Kolumbien
Departamento Córdoba
Stadtgründung 1907
Einwohner 81.341 (2015)
Stadtinsignien
Flag of Montelíbano (Córdoba).svg
Escudo de Montelíbano.svg
Detaildaten
Fläche 1890 km2
Bevölkerungsdichte 43 Ew./km2
Höhe 50 m
Zeitzone UTC-5
Stadtvorsitz Francisco Daniel Alean Martínez (2016–2019)
Website www.montelibano-cordoba.gov.co
Die Lage der gesamten Fläche der Gemeinde Montelíbano auf der Karte von Córdoba
Die Lage der gesamten Fläche der Gemeinde Montelíbano auf der Karte von Córdoba
Die Avenida de los Estudiantes in Montelíbano
Die Avenida de los Estudiantes in Montelíbano

Montelíbano ist eine kolumbianische Gemeinde im Departamento Córdoba. Das administrative Zentrum ist die Stadt Montelíbano.[1]

In Montelíbano befindet sich das Bistum Montelíbano.

Bevölkerung und Geographisches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde hat eine Fläche von 1821 Quadratkilometern und 81.341 Einwohner. Davon leben 64.109 in der Stadt selbst und 17.232 im Rest der Gemeinde (Stand: 2015).[2]

Durch die Gemeinde fließt der Río San Jorge.[1] Montelíbano liegt 114 km von Montería entfernt auf einer Höhe von 50 m ü. NN und hat eine Durchschnittstemperatur von 28 °C. Die Gemeinde grenzt im Norden an Planeta Rica, Buenavista und Ayapel, im Süden an Puerto Libertador und San José de Uré sowie an Tarazá, Cáceres und Ituango in Antioquia, im Osten an La Apartada und im Westen an Tierralta.[3]

Kriminalität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010 wurden in Montelíbano 83 Morde registriert. 2011 waren es bis Ende August 58. Dies ist eine der höchsten Mordraten der Welt. Grund dafür sind die aus demobilisierten paramilitärischen Gruppen entstandenen „bandas criminales“ (spanisch für „kriminelle Banden“; kurz: „Bacrim“). Unter anderem wegen der Gewalt existiert eine Wanderbewegung in die Stadt.[1]

Dörfer und Städte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Montelíbano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Werner Marti: Im Griff der neuen bewaffneten Banden in Kolumbien. In: Neue Zürcher Zeitung. 29. September 2011, abgerufen am 29. September 2011 (deutsch).
  2. Hochrechnung der Einwohnerzahlen von Kolumbien auf der offiziellen Seite vom DANE
  3. Informationen zur Geografie auf der offiziellen Seite von Montelíbano