Moses Calvary

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Moses Calvary (geboren 2. Februar 1876 in Messingwerk bei Eberswalde; gestorben 22. Januar 1944 in Haifa) war ein deutscher Reformpädagoge.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Calvary war der Enkel von Esriel Hildesheimer. Er wuchs im Umfeld der Hirsch Kupfer und Messingwerke (HKM) auf.

In Deutschland und, nach seiner Emigration, in Palästina wirkte er als Reformpädagoge und wurde auch als „jüdischer Pestalozzi“ bezeichnet. Er gehörte neben Felix Rosenblüth und Kurt Blumenfeld zum Messingwerkkreis, einem Motor der jungen zionistischen Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts.[1]

1917 heiratete er Esther Perlmann und übernahm mit ihr 1923 die Leitung des Jugenddorfes Meir Shefeya für Kriegswaisenkinder. Nach der Scheidung war Perlmann noch mit Felix Rosenblüth verheiratet.[2]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Durch Palästina. Berlin : Jüdischer Verlag, 1920
  • Das neue Judentum fünf Aufsätze. Berlin : Schocken Verlag, 1936
  • Erinnerungen. Uebersetzung von Esther Bondi und Siegfried Hirsch. Grindelwald : Maschinenschrift, 1949

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Friedrich von Borries, Jens-Uwe Fischer: Heimatcontainer. Deutsche Fertighäuser in Israel (= Edition Suhrkamp 2593). Suhrkamp, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-518-12593-9.
  2. Ines Sonder: „Das wollten wir. Ein neues Land …“ Deutsche Zionistinnen als Pionierinnen in Palästina, 1897–1933., in: Medaon. Das Magazin für Jüdisches Leben in Forschung und Bildung, 14; 2014