Friedrich von Borries

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Friedrich von Borries (2013)

Friedrich von Borries (* 21. August 1974 in Berlin) ist ein deutscher Architekt, Kurator und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich von Borries studierte Architektur an der Universität der Künste Berlin, der ISA St. Luc Bruxelles sowie an der Universität Karlsruhe, wo er 2004 mit der Dissertation Markenstadt. Marketingstrategien im urbanen Raum bei Günther Uhlig promoviert wurde.[1] Die essayistisch verfasste Arbeit erschien im gleichen Jahr unter dem Titel Wer hat Angst vor Niketown?/ Who’s Afraid of Niketown?.

In der Zeit von 2001 bis 2003 unterrichtete er an der Technischen Universität Berlin, in den Jahren von 2002 bis 2005 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Stiftung Bauhaus Dessau in Projektarbeiten beteiligt. Von 2003 bis 2009 betrieb er gemeinsam mit Matthias Böttger das Büro raumtaktik in Berlin. Von 2007 bis 2008 war er als Gastwissenschaftler an der ETH Zürich und am MIT Cambridge sowie Gastprofessor an der Akademie der bildenden Künste Nürnberg tätig. Weiterhin war von Borries Research Fellow am Goldsmiths College in London. Von 2007 bis 2012 war er Mitglied der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie für Naturforscher Leopoldina. 2008 war er Generalkommissar für den deutschen Beitrags auf der Architekturbiennale in Venedig. Seit 2009 lehrt von Borries als Professor für Designtheorie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und leitet das Projektbüro Friedrich von Borries in Berlin. In der Onlineausgabe der Kunstzeitschrift Monopol hat er die monatliche Kolumne Ungelegte Eier, für die er Kreative zum Mittagessen einlädt.[2]

Kuratorische Tätigkeit (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2018: ehrlichmonument – eine Installation, DAZ – Deutsches Architekturzentrum, Berlin.
  • 2018: Übungsraum für Kritik, Kampnagel, Hamburg, 2018.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preise (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006, Preis der Körberstiftung, 3. Platz, für das Brettspiel "BürgerMeister. Ein Strategiespiel für Schrumpfende Städte", gemeinsam mit Matthias Böttger
  • 1998, Studienpreis der Körberstiftung, 2. Platz für die Installation "Chat-Stop", gemeinsam mit Gesa Glück, Tobias Neumann und Andrè Schmidt
  • Preise für die Ausstellungsreihe Design Display und/oder das Magazin On Display:
  • 2017, DDC Gute Gestaltung 2017, Preis Silber in der Kategorie Raum/Architektur[3]
  • 2017, Iconic Award Preis in der Kategorie Architecture: Exhibition
  • 2017, red dot Communication Design, Preis in der Kategorie Publishing & Print Media[4]
  • 2017, German Design Award, Preis in der Kategorie Fair and Exhibition[5]
  • 2017, Good Design Award (The Chicago Athenaeum)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Friedrich von Borries – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Markenstadt. Abgerufen am 24. Juli 2019.
  2. Ungelegte Eier. Abgerufen am 24. Juli 2019.
  3. http://www.ddc.de/de/wettbewerb/gute-gestaltung-17/raum/design-display.php
  4. https://red-dot.de/cd/de/online-exhibition/work/?code=05-00138&y=2017&c=246&a=0
  5. http://www.german-design-award.com/die-gewinner/galerie/detail/16732-design-display.html