Nürnberger Hütte

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Nürnberger Hütte
DAV Hütte Kategorie I
Nürnberger Hütte

Nürnberger Hütte

Lage Hinteres Stubaital; Tirol, Österreich; Talort: Ranalt
Gebirgsgruppe Stubaier Alpen
Geographische Lage: 46° 59′ 37″ N, 11° 13′ 3″ OKoordinaten: 46° 59′ 37″ N, 11° 13′ 3″ O
Höhenlage 2297 m ü. A.
Nürnberger Hütte (Stubaier Alpen)
Nürnberger Hütte
Besitzer DAV-Sektion Nürnberg
Erbaut 1886
Bautyp Hütte
Übliche Öffnungszeiten Ende Juni bis Anfang Oktober
Beherbergung 48 Betten, 80 Lager, 2 Notlager
Winterraum 10 Lager
Weblink Hütte / Sektion
Hüttenverzeichnis ÖAV DAV
p1

Die Nürnberger Hütte ist eine Alpenvereinshütte der Sektion Nürnberg des Deutschen Alpenvereins in den Stubaier Alpen in Tirol. Sie liegt auf einer Höhe von 2297 m ü. A. und wird von Mitte Juni bis Anfang Oktober bewirtschaftet und bietet Platz für etwa 130 Personen.

Das beliebteste Tourenziel von der Nürnberger Hütte ist der Wilde Freiger, welcher nur über Gletscher zu erreichen ist. Die Hütte ist weiterhin ein Etappenziel des Stubaier Höhenwegs. Unweit der Hütte befindet sich ein Klettergarten und ein Klettersteig.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nürnbergerhütte um 1894

Die erste, noch relativ kleine Hütte mit nur 8 Matratzenlagern wurde 1886 erbaut. Erweiterungen der Hütte fanden 1898 und 1908 statt. Bereits 1927 wurde eine kleine Wasserturbinenanlage zur Stromerzeugung für die Beleuchtung in Betrieb genommen. 1960 nach dem Bau einer Materialseilbahn und 1962 nach einer Erweiterung und dem Bau des Wasserkraftwerks erhielt die Hütte ihre heutige Form. Küche und Gaststube in der Nürnberger Hütte befinden sich nicht im selben Stockwerk, sondern sind über einen handbetriebenen Materialaufzug verbunden.

Zustieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Langental mit Bsuchalm (linke Bildhälfte)

Die Nürnberger Hütte ist vom südlich von Ranalt im Stubaital gelegenen Parkplatz (1390 m ü. A.) in etwa 2½ Stunden zu Fuß erreichbar, wobei der Weg zunächst durch das Langental zur Bsuchalm führt. Diese liegt auf einem Talboden in Höhe von 1580 m ü. A. und ist bewirtschaftet. Danach windet sich der Weg an der westlichen Talseite in Kehren zur Hütte empor.

Übergänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der Nürnberger Hütte sind direkte Übergänge zu einer Reihe von Hütten möglich:

Gipfel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karten und Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nürnberger Hütte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Walter Klier: Alpenvereinsführer Stubaier Alpen alpin. 13. Auflage. Bergverlag Rother, München 2006, ISBN 3-7633-1271-4., S. 129 (Freigerscharte), S. 132 (Rotgratscharte) und S. 347 (Gipfelgrat); Bezeichnung bei Begehung 2012 festgestellt.