NGC 1275

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Galaxie
NGC 1275

NGC 1275 Hubble.jpg
Aufnahme des Hubble-Weltraumteleskops
DSS-Bild von NGC 1275
Sternbild Perseus
Position
ÄquinoktiumJ2000.0, Epoche: J2000.0
Rektaszension 03h 19m 48s[1]
Deklination +41° 30′ 42″ [1]
Erscheinungsbild
Morphologischer Typ cD  
Helligkeit (visuell) 11,7 mag
Helligkeit (B-Band) 12,7 mag
Winkel­ausdehnung 2′,2 × 1′,7
Flächen­helligkeit 13,0 mag/arcmin² [2]
Physikalische Daten
Zugehörigkeit Perseushaufen  
Rotverschiebung 0,017559 ± 0,000037  
Radial­geschwin­digkeit 5264 ± 11 km/s  
Entfernung 70,9 Mio. pc  [3]
Geschichte
Entdeckung Heinrich Ludwig d’Arrest
Entdeckungsdatum 14. Februar 1863
Katalogbezeichnungen
NGC 1275 • UGC 2669 • PGC 12429 • CGCG 540-103 • MCG +7-7-63 • IRAS 03164+4119 • 2MASX J03194823+4130420 • Mrk 1505 • GC 675 • Perseus A • 3C 84
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NGC 1275 (als Radioquelle als Perseus A bekannt, weiter als 3C 84) ist die zentrale Galaxie des Perseus-Galaxienhaufens (Abell 426). An der Galaxie manifestiert sich eine außergewöhnliche Vielfalt astrophysikalischer Phänomene und sie war Gegenstand einer Vielzahl von Untersuchungen. So wurde sie etwa als Cooling-Flow-Galaxie, ungewöhnliche Seyfert-1-Galaxie, BL-Lac-Objekt und als LINER-Galaxie klassifiziert. Zudem ist sie insbesondere eine starke Radioquelle (FRI-Radiogalaxie). Ihre Entfernung wird auf rund 230 Millionen Lichtjahre geschätzt.

NGC 1275 illustriert

Das Objekt wurde am 14. Februar 1863 von Heinrich Ludwig d’Arrest entdeckt. In NGC 1275 wurde die Supernova SN 1968A (Typ I) beobachtet.

In den letzten zehn Jahren konnte man von der Erde aus die Entstehung eines neuen Jets um das zwei Milliarden Sonnenmassen schwere zentrale Schwarze Loch beobachten. Mithilfe des Very Long Baseline Interferometrie und des Spektr-R Radiosatelliten aus Russland ist es möglich eine Auflösung von etwa zwölf Lichttagen zu erreichen. Damit ist es gelungen, die Form des Jets als zylindrisch zu beschreiben.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: NGC 1275 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. SIMBAD
  2. SEDS: NGC 1275
  3. NASA/IPAC EXTRAGALACTIC DATABASE
  4. Jan Hattenbach: Überraschung im Herzen des Monsters. So genau wie nie haben Radioastronomen den Kernbereich des Schwarzen Loches im Zentrum einer Galaxie beobachtet. Dessen energiereiche Jets entstehen womöglich anders als gedacht. In: Spektrum Online. 3. August 2018, abgerufen am 3. August 2018.