Niederbüren

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Niederbüren
Wappen von Niederbüren
Staat: Schweiz
Kanton: Kanton St. Gallen (SG)
Wahlkreis: Wil
BFS-Nr.: 3422i1f3f4
Postleitzahl: 9246
Koordinaten: 733031 / 258730Koordinaten: 47° 27′ 57″ N, 9° 12′ 12″ O; CH1903: 733031 / 258730
Höhe: 488 m ü. M.
Fläche: 15,92 km²
Einwohner: 1524 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 96 Einw. pro km²
Website: www.niederbueren.ch
Karte
Bettenauer WeiherStadtweier (SG)Hauptwiler WeierRüüti WeierHoorbacher WeierHorber WeierBildweierGübsenseeKanton Appenzell AusserrhodenKanton ThurgauWahlkreis St. GallenWahlkreis ToggenburgKanton ZürichDegersheim SGDegersheim SGFlawilJonschwilNiederbürenNiederhelfenschwilOberbürenOberuzwilUzwilWil SGZuzwil SGKarte von Niederbüren
Über dieses Bild
ww

Niederbüren ist eine politische Gemeinde des Kantons St. Gallen in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederbüren liegt an der Thur an der Hauptstrasse zwischen Wil SG und Bischofszell. Der tiefste Punkt Niederbürens befindet sich am Huserfelsen an der Kantonsgrenze zum Kanton Thurgau mit 474 m ü. M. Der höchste Punkt ist beim Lindenberg mit 624 m ü. M.

Die Nachbargemeinden sind nördlich Bischofszell, im Westen Niederhelfenschwil, im Süden Oberbüren und im Osten Gossau SG und Waldkirch SG.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederbüren wird erstmals 737 unter dem Namen Gaulichsbüren in einer Schenkungsurkunde an das Kloster St. Gallen erwähnt. Um 1100 tauchte das Wort Burron Inferior erstmals auf, 1275 wurde das deutsche Wort Niederun Burron (für Burron Inferior) erwähnt. Zu dieser Zeit war der Abt von St. Gallen Grundherr über das Gebiet Niederbüren. Im 13. Jahrhundert besass Niederbüren eine eigene Kirche. 1761–1763 wurde eine neue Kirche, St. Michael, im barocken Stil errichtet. Architekt war Johann Michael Beer von Bildstein den Stuck schuf Johann Georg Gigl. Seit 1803 ist Niederbüren eine eigenständige politische Gemeinde des Kantons St. Gallen.

Auf dem heutigen Gemeindegebiet existierten drei oder vier Burgen, die Rätenberg, Geissberg, Lindenberg und Hertenberg. Heute sind nur noch von der Lindenberg Mauerreste erkennbar.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Merkmal von Niederbüren ist der in einer schönen Umgebung an der Thur gelegene eingebettete Golfplatz. Das Dorf ist weiters bekannt für seine aktiven Vereine.

Ende 2009 hat der Gemeindepräsident von Niederbüren die Namen von fünf Kindern im Gemeindeblatt publiziert, die davor diverse Sachbeschädigungen begannen hatten. Der Fall warf hohe Wellen, da hier grundsätzliche Fragen des Datenschutzes, der Gewaltenteilung und der Rechtsstaatlichkeit gestellt worden sind.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Niederbüren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.