Nikolai Platonowitsch Patruschew

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Nikolai Platonowitsch Patruschew (russisch Николай Платонович Патрушев, wiss. Transliteration Nikolaj Platonovič Patrušev; * 11. Juli 1951 in Leningrad) ist ein russischer Offizier. Er war von 9. August 1999 bis 12. Mai 2008 Leiter des Inlandsgeheimdienstes FSB.

Nikolai Patruschew (2008)

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Patruschew wurde 1999 als Nachfolger von Wladimir Putin Leiter des FSB.[1] 2006 soll er in dieser Funktion den Mord an dem russischen Nachrichtendienstler und Putin-Kritiker Alexander Litwinenko gebilligt haben.[2]

Seit 2008 ist Patruschew Sekretär des Sicherheitsrats der Russischen Föderation.

Am 25. Juli 2014 wurde er nach der völkerrechtlich umstrittenen Annexion der Krim durch Russland auf die Sanktionsliste der Europäischen Union gesetzt.[3]

Patruschew hat den Grad eines Doktors der Philosophie (Ph. D.), den Rang eines Armeegenerals und wurde mit mehreren Orden ausgezeichnet, unter anderem als „Held der Russischen Föderation“.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nikolai Platonowitsch Patruschew – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Katja Tichomirowa: Putins Freund aus alten Tagen. In: Berliner Zeitung, 29. November 2006.
  2. The Litvinenko Inquiry. Report into the death of Alexander Litvinenko, January 2016, p. 241-244.
  3. Amtsblatt der Europäischen Union: Durchführungsverordnung (EU) Nr. 810/2014 des Rates der Europäischen Union vom 25. Juli 2014