Oldenburger Computer-Museum

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Oldenburger Computer-Museum
Wort-Bildmarke des Oldenburger Computer-Museum
Daten
Ort Oldenburg(Oldb)
Art
Technik-Museum
Eröffnung 2008
Leitung
Thiemo Eddiks, Mark-Christian Bruns, Michael Rathje, Silva Eddiks
Website

Das Oldenburger Computer-Museum (OCM) ist ein 2008 gegründetes Museum in Oldenburg (Oldb), das sich der Bewahrung und operativen Darstellung der Heimcomputer-Geschichte widmet.

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum zeigt Computer, Telespiele und Arcade-Automaten aus den 1970er, -80er und -90er Jahren. Das Besondere dabei: Die ausgestellten Exponate sind funktionsbereit und laden die Besucher zum Ausprobieren und Benutzen ein. Das OCM besteht seit November 2008, seine Führung liegt in den Händen des gemeinnützigen Vereins „Oldenburger Computer-Museum e. V.“ und ehrenamtlicher Helfer. Ziel des Oldenburger Computer-Museums ist die Bewahrung der Heimcomputerkultur als erlebbare Ausstellung mit voll funktionsfähigen Exponaten. Die ausgestellten Exponate sind mit Software ausgestattet, sie können – und sollen – benutzt, erforscht und erlebt werden. So bekommen die Besucher ein Gefühl für die Relationen zur aktuellen Computertechnik und sehen die Entwicklung einzelner Aspekte (Grafik, Ton, Geschwindigkeit, Massenspeicher, Platzbedarf der Technik). Hier kann man an Commodore C64, Atari 2600, Amiga und Co. alte Spieleklassiker zocken, eigene Programme schreiben und so die Geschichte der Heimcomputer erleben.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstanden ist das Museum aus einer privaten Sammlung von Thiemo Eddiks. Zunächst fanden kleine temporäre Ausstellungen unter anderem im OFFIS – Institut für Informatik und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg statt. Im November 2008 wurde die Dauerausstellung eröffnet[1], im November 2009 wurde der als gemeinnützig anerkannte Verein Oldenburger Computer-Museum e. V. zur Trägerschaft ins Leben gerufen. Zunächst als Ausstellung auf kleiner Fläche begonnen[2], erfolgte 2014 der Umzug in die aktuellen Räume[3][4][5][6][7], wo auf 620 m² neben der Dauerausstellung „Homecomputer der 1970er und -80er Jahre“ auch eine Arcade-Halle ihren Platz gefunden hat.[8]

Ausstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dauerausstellung „Homecomputer der 1970er und -80er Jahre“ zeigt 23 funktionstüchtige Computersysteme, darunter PDP-8/e, Commodore PET, Apple II, Osborne 1, Schneider CPC 464, Apple Macintosh und Amiga 500. Darüber hinaus werden 24 funktionstüchtige Spielkonsolen der ersten sechs Generationen gezeigt. Die Ausstellung ist jeden Dienstag von 18 bis 21 Uhr geöffnet.

Ausstellungsraum im Oldenburger Computer-Museum

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im OCM finden an vielen weiteren Sonderterminen sowohl themenbezogene als auch kulturelle Veranstaltungen statt.[9]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stefan Höltgen: RESUME, Hands-on Retrocomputing; Computerarchäologie, Band 1; 2016; 270 Seiten, 40 Farb- und mehrere S/W-Abb.; ISSN 2367-2013; ISBN 978-3-89733-396-3[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. YouTube - NDR Beitrag über das Oldenburger Computer-Museum
  2. Kreiszeitung - Museum zeigt junge „Antiquitäten“
  3. nwz-online – Computermuseum fährt neu hoch
  4. heise-online.de - Welche Zukunft haben Computermuseen?
  5. ndr.de - In der Kinderstube des PC
  6. Radio Bremen (Memento vom 15. Juli 2016 im Internet Archive) - Kleine Museen im Nordwesten
  7. Videospielgeschichten.de (Memento vom 15. Juli 2016 im Internet Archive) - Zurück in die Zukunft: Interview mit Thiemo Eddiks vom Oldenburger Computer-Museum
  8. Archivierte Kopie (Memento vom 15. Juli 2016 im Internet Archive)
  9. OCM-aktuellesProgramm.pdf
  10. RESUME – projektverlag.de

Koordinaten: 53° 8′ 38,3″ N, 8° 13′ 14,95″ O