Open Broadcaster Software

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Open Broadcaster Software
Open Broadcaster Software Logo.png
Maintainer Hugh Bailey und andere Mitwirkende[1]
Erscheinungsjahr 2012[2]
Aktuelle Version 21.1.2[3]
(13. Mai 2018)
Betriebssystem Windows
macOS
Linux
Programmiersprache C, C++
Kategorie Streaming Media
Lizenz GNU General Public License
deutschsprachig ja
www.obsproject.com

Open Broadcaster Software (OBS) ist eine freie Software, um den Bildschirminhalt eines Computers aufzuzeichnen.

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Open Broadcaster Software unterstützt den Nutzer bei der Übertragung von Bildschirminhalten in Echtzeit über eine Netzwerkverbindung ins Internet. Die übertragenen Inhalte können mittels verschiedener Szenen und Fenster vor der Übertragung angepasst und ergänzt werden.

Die Datenübertragung erfolgt mittels des Real Time Messaging Protocols. Die Daten können von RTMP unterstützenden Zielen (z. B. YouTube oder Twitch) empfangen und verarbeitet werden.[4] Zur Authentifizierung und Zuordnung der Daten werden sogenannte „Streamschlüssel“ verwendet. Diese in OBS hinterlegten Zeichenfolgen werden mit den Daten an den Streaming-Dienst übertragen, mithilfe dessen der Datenstrom dem Benutzerkonto zugeordnet werden kann.

Ebenso bietet die Software die Möglichkeit, die Bildschirminhalte auf der lokalen Festplatte abzuspeichern. Für die Video-Kodierung kann OBS die Encoder x264, Intel Quick Sync Video und Nvidia NVENC nutzen, um Videos im H.264 Format zu kodieren. Audiodaten werden entweder im MP3- oder AAC-Codec gespeichert.

OBS Studio ist in 41 Sprachen, darunter auch Deutsch, verfügbar.[5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Open Broadcaster Software wurde als kleines Projekt von Hugh Bailey gestartet. Das Projekt erreichte viele Internet-Nutzer, die an der Software mitarbeiteten, um das Projekt zu unterstützten und die Software zu verbessern. Anfangs für Mac OS X Nutzer gedacht, wurde 2014 die erste überarbeitete Version von OBS veröffentlicht. Diese Version von OBS beinhaltet zusätzliche Funktionen und wurde komplett neu entwickelt. Die anfangs als OBS Multiplatform bereitgestellte Software steht heute unter dem Namen OBS Studio zum Download bereit. Um Verwechslungen zu vermeiden, wurde die ursprüngliche OBS-Software in OBS Classic umbenannt. Im August 2016 wurde das letzte Update für OBS Classic veröffentlicht[6] und die Unterstützung eingestellt, um die Entwicklung auf den Nachfolger, OBS Studio, zu konzentrieren.

Plugins[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Funktionsumfang von OBS und OBS-Studio kann mittels Plug-ins erweitert werden. Plug-Ins werden auf der offiziellen Seite von OBS bereitgestellt, welche hauptsächlich von Nutzern der Software entwickelt und in verschiedene Kategorien unterteilt werden. So gibt es Plug-Ins wie automatische Szenen-Wechsler oder Remote-Kontrolle (über einen Webbrowser), aber auch Plug-Ins, die die Aufnahme oder das Streamen von weiteren Quellen ermöglichen als die von OBS bereitgestellten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. OBS Studio Contributors. Abgerufen am 23. Mai 2017 (englisch).
  2. Open Broadcaster Software. In: SourceForge. Abgerufen am 3. Mai 2017 (englisch).
  3. Release 21.1.2. 13. Mai 2018 (abgerufen am 13. Mai 2018).
  4. Tyler Wilde: How to stream games with Open Broadcaster: a fast, free livestreaming application. In: PC Gamer. 4. Dezember 2012, abgerufen am 5. April 2017 (englisch).
  5. obsproject/obs-studio. In: GitHub. Abgerufen am 3. Mai 2017 (englisch).
  6. OBS 0.659b. In: GitHub. 31. August 2016, abgerufen am 5. Juni 2018 (englisch).