AOMedia Video 1

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AOMedia Video 1
AV1 logo 2018.svg
Dateiendung: keine
Entwickelt von: Alliance for Open Media
Erstveröffentlichung: 28. März 2018
Art: Videokompression
Enthalten in: Matroska, WebM, ISOBMFF
Erweitert von: VP9
Website: aomedia.googlesource.com/av1-spec

AOMedia Video 1 (AV1) ist ein offenes, lizenzkostenfreies Verfahren zur Videokompression. Es wird von der Alliance for Open Media (AOMedia) entwickelt, einem 2015 gegründeten Konsortium mit führenden Unternehmen aus der Halbleiterindustrie, Video-on-Demand-Anbietern und Webbrowser-Entwicklern.

Es soll die Nachfolge seines Vorgängers VP9 antreten und mit HEVC/H.265 der Moving Picture Experts Group konkurrieren.[1] Die erste Version der Spezifikation des neuen freien Videocodecs AV1 wurde Ende März 2018 freigegeben.[2][3] Die erste Version der Referenz-Implementierung wurde Ende Juni 2018 veröffentlicht[4][5]. Der Performance-Bedarf bzw. die Kodierzeiten beim Encoden sind aber ungewöhnlich hoch, bei einer Studie von BBC-Research lagen diese beim 106-fachen des HEVC-Referenz-Encoder HM.[6][7] (Stand: Oktober 2018)

Zwei der weltweit meistgenutzten Webbrowser[8], Google Chrome und Mozilla Firefox, unterstützen das Abspielen von Videos in AV1-Kodierung seit Ende 2018.

Mit AV1 kodierte Videodaten können innerhalb der Containerformate MP4 oder MKV verwendet werden oder zusammen mit dem Audioformat Opus innerhalb von WebM, beispielsweise für HTML5-Webvideo.[9][10]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste offizielle Ankündigung des Projekts erfolgte mit der Pressemitteilung über die Gründung der Allianz am 1. September 2015. Zunehmende Nutzung des Vorgängerformates VP9 wurde mit Vertrauen in die Allianz und (die Entwicklung von) AV1 sowie der kostspieligen und komplizierten Lizenzsituation von High Efficiency Video Coding (HEVC) erklärt.[11][12]

Die Wurzeln des Projekts sind allerdings älter als die Allianz. Einzelne Mitwirkende begannen bereits Jahre zuvor mit experimentellen Technikprojekten: Xiphs/Mozillas Daala veröffentlichte bereits 2010 Code, VP10 wurde am 12. September 2014 angekündigt,[13] und Ciscos Thor wurde am 11. August 2015 veröffentlicht. Die erste Version 0.1.0 des AV1-Referenz-Codecs wurde am 7. April 2016 veröffentlicht.

Die Aufnahme weiterer Funktionen wurde Ende Oktober 2017 gestoppt, wobei Ausnahmen für die Fortsetzung der Entwicklung bei einigen wichtigen Merkmale beschlossen wurde. Das Bitstromformat sollte ursprünglich im Januar 2018 fertiggestellt werden.[14]

Am 28. November 2017 begann der Webbrowser Firefox, seine Nightly Builds mit AV1-Unterstützung zu veröffentlichen.[15] Laut Mozilla-Entwickler Timothy Terriberry blieben Anfang Februar 2018 noch 8 kritische Programmfehler zu beheben sowie letzte Änderungen an Transformationen, Syntax und der Vorhersage von Bewegungsvektoren und Klärung von Rechtsfragen.[16]

Am 28. März 2018 meldete AOMedia, dass die Spezifikation jetzt veröffentlicht und damit die Arbeit an der ersten Version des neuen freien Videocodecs offiziell abgeschlossen ist.[3] Eine breite Marktdurchdringung soll bis 2020 erreicht werden. Bis dahin soll auch die Entwicklung eines Nachfolgecodecs AV2 begonnen haben.[3]

Zweck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AV1 ist als Videoformat für das Web konzipiert, das sowohl den Stand der Technik markiert als auch lizenzkostenfrei ist.[17] Die Mission der Alliance for Open Media bleibt dieselbe wie die Mission des WebM-Projekts.[18]

Um das Ziel der Lizenzkostenfreiheit zu erreichen, ist der Entwicklungsprozess so angelegt, dass kein Merkmal übernommen wird, bevor nicht zwei unabhängige Prüfungen bestätigen, dass keine Patente konkurrierender Unternehmen berührt sind.[18] Dies steht im Gegensatz zu seinem Hauptkonkurrenten HEVC, bei dem die Überprüfung der geistigen Eigentumsrechte nicht Teil des Standardisierungsprozesses war.[11] Letzteres ist in der ITU-T-Definition offener Standards[19] festgeschrieben. Das Auftreten der mehreren unabhängigen Patentsammlungen für HEVC wurde von kritischen Beobachtern als Versagen bei der Preispolitik charakterisiert.[20][21]

Beitragende lizenzieren ihre AV1 betreffenden Patente gemäß den vom World Wide Web Consortium (W3C) verabschiedeten Patentregeln auf der Grundlage der Gegenseitigkeit an jedermann, überall und zu jeder Zeit, also solange der Nutzer keine Patentrechtsstreitigkeiten verfolgt.[22] Als defensive Bedingung verliert jeder, der sich in Patentrechtsstreitigkeiten ergeht, das Nutzungsrecht an den Patenten aller Patentinhaber.[11]

Zu den Leistungszielvorgaben gehört die Effizienzsteigerung gegenüber VP9 und HEVC bei geringfügiger Komplexitätssteigerung.[18] NETVCs Effizienzziel ist eine 25%ige Verbesserung gegenüber HEVC.[23] Die Komplexitätsüberlegungen betreffen primär die Software-Dekodierung, da die Hardware-Unterstützung für die Anwender noch einige Zeit auf sich warten lassen wird.[18] Für WebRTC ist aber auch die Echtzeit-Kodierleistung relevant, was Ciscos Agenda ist: Die Thor-Beiträge des Videokonferenzgeräteherstellers zielen auf „ordentliche Kompression bei nur mäßiger Komplexität“.[21]

Mit seinen Merkmalen wird es besonders für Echtzeitanwendungen (insbesondere WebRTC) und höhere Auflösungen (breitere Farbräume, höhere Bildfrequenzen, UHD) als in den derzeit (H.264) typischen Videoanwendungsszenarien ausgelegt, wo die größten Effizienzsteigerungen erwartet werden. Daher sollen der Farbraum aus der ITU-R-Empfehlung BT.2020 und 10 und 12 Bit Genauigkeit pro Farbkomponente unterstützt werden.[24] AV1 ist in erster Linie für verlustbehaftete Kodierung gedacht, wobei auch verlustfreie Komprimierung unterstützt wird.[25]

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AV1 ist ein traditionelles blockbasiertes Frequenztransformationsformat mit neuen Techniken, von denen einige in experimentellen Formaten entwickelt wurden, die Technik für ein Format der nächsten Generation nach HEVC und VP9 erprobt hatten.[26] Basierend auf Googles experimenteller VP9-Weiterentwicklung VP10,[27] enthält AV1 zusätzliche Techniken, die in Xiphs/Mozillas Daala und Ciscos Thor entwickelt wurden.

libaom

FFmpeg libaom.png
Basisdaten

Entwickler Alliance for Open Media
Erscheinungsjahr 28. März 2018
Programmiersprache C, Assembler
Lizenz FreeBSD (frei)
aomedia.googlesource.com/aom

Die Allianz veröffentlicht eine in C und Assemblersprache geschriebene Referenzimplementierung (aomenc, aomdec) als freie Software unter den Bedingungen der FreeBSD-Lizenz.[28] Die Entwicklung findet in der Öffentlichkeit statt und ist offen für Beiträge, unabhängig von der AOM-Mitgliedschaft.

Der Entwicklungsprozess sieht so aus, dass Kodierungswerkzeuge dem Referenzcode zuerst als Experimente hinzugefügt werden, die durch Schalter gesteuert werden, die sie bei der Kompilierung aktivieren oder ausschließen, um durch andere Gruppenmitglieder sowie spezialisierte Arbeitsgruppen überprüft zu werden, die für Hardware-Freundlichkeit und Einhaltung von Rechten an geistigem Eigentum (TAPAS) sorgen. Sobald das Merkmal in der Gemeinschaft eine gewisse Unterstützung erlangt hat, kann das Experiment standardmäßig aktiviert werden, und wenn schließlich alle Gutachten abgeschlossen sind, wird sein Schalter entfernt.[29] Experimentnamen werden im configure-Skript in Kleinbuchstaben und in bedingten Kompilierungsschalter in Großbuchstaben geschrieben.[30]

Datentransformation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um Pixeldaten in die Frequenzdomäne zu transformieren, enthält AV1 eine Reihe von spezialisierten Frequenztransformationen wie rechteckige Versionen der DCT und asymmetrische Versionen der DST für Kantenblöcke.

Es kann zwei eindimensionale Transformationen kombinieren, um unterschiedliche Transformationen für die horizontale und die vertikale Dimension zu verwenden (ext_tx[31]).[32]

Partitionierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

T-förmige Blockunterteilung

Die Vorhersage kann für größere Einheiten (≤128×128) geschehen und diese können auf mehr Arten weiter unterteilt werden. „T-förmige“ Unterteilungsmuster für Kodiereinheiten werden eingeführt; ein Merkmal, das für VP10 entwickelt wurde. Mit einer weichen, keilförmigen Übergangslinie (keilförmig unterteilte Vorhersage) können nun für räumlich unterschiedliche Teile eines Blocks zwei getrennte Vorhersagen verwendet werden.[33] Dies ermöglicht eine genauere Trennung von Objekten ohne die traditionellen Treppenlinien entlang der Grenzen quadratischer Blöcke.

Parallelisierbarkeit innerhalb eines Einzelbildes wird durch Kacheln (vertikal) und Kachelreihen (horizontal) ermöglicht.

Durch die konfigurierbare Vorhersageabhängigkeit zwischen den Kachelreihen ist eine höhere Kodierparallelität möglich.[34]

Vorhersage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AV1 führt die interne Verarbeitung mit höherer Präzision (10 oder 12 Bit pro Abtastwert) durch, was zu einer Verbesserung der Kompression führt, da die Rundungsfehler in den Referenzbildern geringer sind.

Vorhersagen können auf kompliziertere Weise (als ein einheitlicher Durchschnitt) in einem Block kombiniert werden, einschließlich weicher und scharfer Gradienten in verschiedenen Richtungen. Dies ermöglicht die Kombination von entweder zwei Inter-Vorhersagen oder einer Inter- und einer Intra-Vorhersage im selben Block.[35][33]

Die zeitliche (Inter-)Vorhersage kann mehr Referenzen verwenden.

Aufziehende Bilder im Vorderfenster eines fahrenden Zuges.

Die Werkzeuge Warped Motion (warped_motion[36])[32] und Global Motion (global_motion[37]) in AV1 zielen darauf ab, redundante Informationen in Bewegungsvektoren zu reduzieren, indem sie Muster erkennen, die durch Kamerabewegungen entstehen. Sie setzen Ideen um, deren Nutzung bereits in früheren Formaten wie zum Beispiel MPEG-4 ASP versucht wurde.

Für die Intra-Vorhersage gibt es 56 (statt 8) Winkel für die Vorhersage durch gerichtete Extrapolation und gewichtete Filter für die Extrapolation auf Pixelbasis. Korrelationen zwischen der Leuchtkraft und der Farbinformation können nun mit einem Chroma-von-Luma-Vorhersagewerkzeug (cfl) ausgenutzt werden.[32]

Quantisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AV1 hat neue optimierte Quantisierungsmatrizen.[38]

Filter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den in die Kodierschleife integrierten Filterschritt war die Integration von Thors gebundenem Tiefpassfilter und Daalas gerichtetem Deringing-Filter fruchtbar: Der kombinierte Constrained Directional Enhancement Filter (cdef[39]) übertrifft die Ergebnisse der einzelnen oder der Kombination der ursprünglichen Filter.[40][41] Es ist ein kantengerichteter bedingter Ersetzungsfilter, der Blöcke mit konfigurierbarer (signalisierter) Stärke etwa in Richtung der dominanten Kante glättet.

Es gibt auch den Restaurationsfilter (loop_restoration), um durch die Blockverarbeitung verursachte Unschärfeartefakte zu entfernen.[32]

Entropiekodierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daalas Entropiekodierer (daala_ec[42][43]), ein nicht-binärer arithmetischer Kodierer, wurde als Ersatz für VP9s binären Entropiekodierer ausgewählt. Die Verwendung von nicht-binärer arithmetischer Kodierung hilft, Patente zu umgehen, verleiht aber auch einem ansonsten seriellen Prozess Parallelität auf Bitebene, was die Anforderungen an die Taktrate bei Hardware-Implementierungen reduziert. Dies bedeutet, dass unter Benutzung eines größeren Alphabets vergleichbare Effektivität wie bei modernen binären arithmetischen Kodierungen wie CABAC erreicht wird, daher höhere Geschwindigkeit, wie bei der Huffman-Kodierung (aber nicht so einfach und schnell wie die Huffman-Kodierung). AV1 hat auch die Fähigkeit erhalten, die Symbolwahrscheinlichkeiten im arithmetischen Kodierer mit jedem kodierten Symbol anstatt nur bei jedem Einzelbild anzupassen (ec_adapt[44]).[32][11]

Bemerkenswerte Merkmale, die nicht übernommen wurden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daalas Transformationen implementieren diskrete Kosinus- und Sinus-Transformationen, die von den Autoren als „in jeder Hinsicht besser“ beschrieben werden, als die jetzigen txmg-Transformationen.[45][46][47][48][49] Sowohl die txmg- als auch die daala_tx-Experimente haben die Codepfade für hohe und niedrige Bit-Tiefen zusammengeführt (im Gegensatz zu VP9), aber daala_tx erreichte die vollständige Einbettung kleinerer Transformationen in größere, sowie die Verwendung von weniger Multiplikationsoperationen, was die Kosten für Hardware-Implementierungen weiter reduziert hätte. Die Daala-Transformationen wurden in der experimentellen Codebasis bis Ende Januar 2018 als Option beibehalten, aber es gab eine allgemeine Besorgnis um die Verzögerung der Verfügbarkeit von Hardware-Implementierungen durch das Ändern von Hardwareblöcken in einem späten Stadium.[50]

Die Kodierungskomplexität von Daalas Perceptual Vector Quantization war zu hoch im ohnehin schon komplexen Gesamtsystem von AV1.[12] Die Rate-Distortion-Heuristik dist_8x8 zielt darauf ab, den Kodierer unabhängig von PVQ um einen beträchtlichen Faktor zu beschleunigen,[12] aber PVQ wurde letztendlich fallengelassen.

Asymmetric Numeral Systems (ANS) war der andere nicht-binäre arithmetische Kodierer, der parallel zu Daalas Entropiekodierer entwickelt wurde. Von den beiden war Daala EC die hardwarefreundlichere Variante, wobei ANS bei Software-Dekodierung schneller war.[11]

Qualität und Effizienz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein erster Vergleich von Anfang Juni 2016[51] wie auch ein Vergleich mit Code von Ende Januar 2017[52] ergaben, dass AV1 ungefähr auf dem Niveau von HEVC liegt.

Ab April 2017 konnte die Firma Bitmovin unter Benutzung der derzeit acht aktivierten (von 77 insgesamt) experimentellen Funktionen im Vergleich zu HEVC günstige objektive Metriken und visuelle Ergebnisse bei den Animationsfilmen Sintel und Tears of Steel demonstrieren.[53] Ein Folgevergleich von Jan Ozer vom Streaming Media Magazine bestätigte dies und kam zu dem Schluss, dass „AV1 mindestens so gut ist wie HEVC jetzt“.[54]

Ozer bemerkte, dass seine und Bitmovins Ergebnisse einem Vergleich des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik von Ende 2016[55] widersprachen, der AV1 für 38,4 % weniger effizient als HEVC und sogar schlechter als H.264/AVC befunden hatte, und begründete diese Diskrepanz mit der Verwendung von Kodierungsparametern, die von den jeweiligen Herstellern empfohlen wurden, sowie mit mehr Funktionen im neueren AV1-Kodierer.

Versuche von Netflix zeigten, dass (basierend auf Messungen mit PSNR und VMAF bei 720p) AV1 etwa 25 % effizienter sein dürfte als VP9 (libvpx), auf Kosten einer 4- bis 10-fachen Erhöhung der Komplexität der Kodierung.[56]

Messungen mit der finalen Version (2018) ergaben, dass AV1 vor allem bei Videos in 4K/UHD-Auflösung bis zu 30 Prozent höhere Kompressionsraten bietet als VP9 sowie HEVC.[57]

Encoder-Performance[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem gegenüber steht aber derzeit noch das Problem der langen Kodierzeiten bzw. nach Parallelisierung des Verfahrens eines erheblichen Bedarfs an Rechenleistung für den Encoder.[58] Um das Verfahren beispielsweise für Live-Übertragungen nutzen zu können, muss die Kodierung in Echtzeit möglich sein. Die Firma Bitkom demonstrierte hierzu eine Lösung durch verteiltes Rechnen in der Cloud[59]. Denkbar wären als Lösung auch Anpassungen an geeignete, spezialisierte Hardware wie FPGA's [60] oder Graphikprozessoren. Eine alternative Implementierung des Encoders, die schneller als der Referenzencoder werden soll, wird von Xiph auf GitHub unter dem Projektnamen rav1e in der Programmiersprache Rust entwickelt.[61]

AV1 als Standard[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AV1 ist der primäre Kandidat für eine Standardisierung durch die Videostandard-Arbeitsgruppe NetVC der Internet Engineering Task Force (IETF).[62] Die Gruppe hat eine Liste von Kriterien zusammengestellt, die der neue Videostandard erfüllen muss.[23]

Einsatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie sein Vorgänger VP9 kann AV1 zusammen mit dem Audioformat Opus in WebM-Container-Dateien verwendet werden. Diese Formate werden von Webbrowsern gut unterstützt, mit Ausnahme von Safari (hat nur Opus-Unterstützung) und dem eingestellten Internet Explorer (vor Edge).

Die "Nightly Builds" (Entwicklungsversionen) des Firefox-Webbrowsers enthielten seit November 2017 vorläufige Unterstützung für AV1.[15] Seit der Version 64 von Firefox aus dem Dezember 2018 wird AV1 auch in der alltagstauglichen Version unterstützt (die Freischaltung von media.av1.enabled in about:config war jedoch zunächst noch nötig; die Version 63 enthielt einen Programmfehler).[63] Die Entwicklungsversion von Google Chrome unterstützte AV1 seit April 2018.[64] Seit Oktober 2018 und der stabilen Version 70 ist der Decoder in Chrome für den Desktop-PC enthalten und freigeschaltet.[65]

Es wird erwartet, dass die Mitglieder der Allianz Interesse daran haben, das Format für ihre jeweiligen Anwendungen aufzugreifen.[53] Die Mitgliedsunternehmen repräsentieren verschiedene Branchen, darunter Browser-Anbieter (Apple, Google, Mozilla, Microsoft), Vertriebshändler von Medieninhalten (Apple, Google, Netflix, Amazon, Hulu) und Hardware-Konstrukteure (Intel, AMD, ARM, Nvidia).[11][12][66] Der Video-Streaming-Dienst YouTube hat erklärt, innerhalb von sechs Monaten nach Fertigstellung des Bitstromformats beginnend mit den höchsten Auflösungen so schnell wie möglich auf das neue Format umzusteigen.[24] Netflix „geht davon aus ein Frühanwender von AV1 zu sein“.[18]

Laut Mukund Srinivasan, Chief Business Officer des AOM-Mitglieds Ittiam, wird frühe Hardware-Unterstützung von Software dominiert sein, die auf Nicht-CPU-Hardware läuft (wie GPGPU-, DSP- oder Shader-Programme, wie es bei einigen VP9-Hardware-Implementierungen der Fall ist), da Hardware mit fester Funktion nach der Festlegung des Formates 12 bis 18 Monate benötigt, bis Chips verfügbar sind, plus 6 Monate bis zur Marktreife von darauf basierenden Produkten.[29]

Die Festlegung des Formates erfolgte am 28. März 2018[67]. Am 25. Juni 2018 wurde die Version 1 des Codecs auf Googlesource veröffentlicht.[68]. Seit September 2018 gibt auf YouTube eine Playlist zu Testzwecken mit AV1-codierten Videos. Nach der Integration in diverse Browser verwendet Youtube den Codec jetzt auch für sehr häufig abgerufene Videos, zum Beispiel unter "Trends", wenn Browser und Gerät geeignet sind. Der Benutzer kann die Verwendung des Codec noch durch eine Einstellung unter youtube.com/testtube beeinflussen.

Hardware[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Hardwareprodukte werden für 2020 erwartet.

Software[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ob AV1 unterstützt wird, kann beispielsweise mit einem einsekündigen AV1-Video auf der Seite people.xiph.org ausprobiert werden (Link im Beleg anklicken).[69]

  • Mozilla Firefox (ab Version 64 aus dem Dezember 2018; media.av1.enabled in about:config auf "true" setzen)[70][71]
  • Google Chrome (ab Version 70 aus dem Oktober 2018[65])[72]
  • Microsoft Edge (zusammen mit der AV1 Video Extension[73] (Beta; installierbar erst ab der Oktober 2018 Version von Windows 10))
  • Opera (ab Version 57) [74]
  • Vivaldi (Browser)
  • VLC media player (Laut Veröffentlichung werden seit Version 3 AV1-Streams unterstützt, das Abspielen von AV1 codierten Dateien funktioniert seit 3.0.5 auch, seit 3.0.6 auch für 12Bit-HDR Videos)[75][76]
  • dav1d (Neuer AV1-Decoder, der unter dem Dach von Videolan entwickelt wird. Er soll zukünftig in Firefox verwendet werden.) [77][78][79]
  • GStreamer (ab Version 1.14)[80]
  • FFmpeg (ab Version 4.0)[81][82]
  • boram (ab Version 0.5.2; Webm-Konverter mit GUI, der FFmpeg verwendet)[83]
  • MKVToolNix (ab Version 28.0.0, experimenteller Support ab Version 22.0.0)[84][85]
  • MediaInfo (ab Version 18.03)[86]
  • Bitmovin Encoding (Ab Version 1.50.)[87]

AVIF Bildformat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AVIF ist ein AV1-basiertes Bildformat, das ebenfalls von der Alliance for Open Media spezifiziert wurde [88]. Es könnte als Ersatz für JPEG dienen, ähnlich wie Better Portable Graphics und High Efficiency Image File Format, welches HEVC-Einzelbilder verkapselt.[89] Das Containerformat ISOBMFF, das auch bei HEIF zum Einsatz kommt, wird hierbei verwendet, um mit dem AV1-Bildformat (AVIF) codierte Inhalte zu übertragen. Die Dateiendung ist dabei AVIF.

Softwareunterstützung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Microsoft verwendet die oben erwähnte AV1-Video Extension, um das AVIF-Bildformat ab Windows Version 19H1 an verschiedenen Stellen des Betriebssystems anzubieten.[90]

Der VLC-Media Player unterstützt das Format ebenfalls bereits in aktuellen Entwicklerversionen.[91]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: AOMedia Video – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Steven Zimmerman: Google’s Royalty-Free Answer to HEVC: A Look at AV1 and the Future of Video Codecs. XDA Developers. 15 May 2017. Archiviert vom Original am 14 June 2017. Abgerufen im 10 June 2017.
  2. The Alliance for Open Media Kickstarts Video Innovation Era with "AV1" Release. In: Alliance for Open Media. (aomedia.org [abgerufen am 7. August 2018]).
  3. a b c Videocodec: AV1 ist offiziell fertig. In:Golem.de, 28. März 2018. abgerufen am 2. April 2018
  4. Letzter Commit zur Version v1.0.0 auf Googlesource. Abgerufen am 11. September 2018 (englisch).
  5. AOMedia AV1 Codec v1.0.0 Appears Ready For Release - Phoronix. Abgerufen am 11. September 2018 (englisch).
  6. Andre Dias u. a.: AN OVERVIEW OF RECENT VIDEO CODING DEVELOPMENTS IN MPEG AND AOMEDIA. BBC, Research & Development Department, UK & Queen Mary University of London, Multimedia and Vision Group, UK, abgerufen am 9. Oktober 2018 (englisch).
  7. Codec wars: The battle between HEVC and AV1. In: IBC. (archive.org [abgerufen am 7. August 2018]).
  8. Browser market share. Abgerufen am 12. Dezember 2018.
  9. AV1 Codec ISO Media File Format Binding. Abgerufen am 6. Oktober 2018 (englisch).
  10. Tsahi Levent-Levi: WebRTC Codec Wars: Rebooted. In: BlogGeek.me. 3. September 2015. Abgerufen am 1. März 2017: „The beginning of the end of HEVC/H.265 video codec“
  11. a b c d e f Timothy B. Terriberry: Progress in the Alliance for Open Media (video) linux.conf.au. 18. Januar 2017. Abgerufen am 1. März 2017.
  12. a b c d Timothy B. Terriberry: Progress in the Alliance for Open Media (slides). 18. Januar 2017. Abgerufen am 22. Juni 2017.
  13. Stephen Shankland: Google's Web-video ambitions bump into hard reality, CNET. September 12, 2014. Abgerufen im September 13, 2014. 
  14. Jai Krishnan: Jai Krishnan from Google and AOMedia giving us an update on AV1. 22. November 2017. Abgerufen am 22. Dezember 2017.
  15. a b Firefox now lets you try streaming-video tech that could be better than Apple's (en). In: CNET, 28. November 2017. 
  16. AV1 Codec Update. In: FOSDEM. 3. Februar 2018, abgerufen am 8. Februar 2018 (englisch).
  17. Thomas Daede: AV1 Update. 5. Oktober 2017. Abgerufen am 21. Dezember 2017.
  18. a b c d e Matt Frost: VP9-AV1 Video Compression Update. 31. Juli 2017. Abgerufen am 21. November 2017: „Obviously, if we have an open source codec, we need to take very strong steps, and be very diligent in making sure that we are in fact producing something that's royalty free. So we have an extensive IP diligence process which involves diligence on both the contributor level – so when Google proposes a tool, we are doing our in-house IP diligence, using our in-house patent assets and outside advisors – that is then forwarded to the group, and is then again reviewed by an outside counsel that is engaged by the alliance. So that's a step that actually slows down innovation, but is obviously necessary to produce something that is open source and royalty free.“
  19. http://www.itu.int/ITU-T/othergroups/ipr-adhoc/openstandards.html
  20. Standards are Failing the Streaming Industry. 4. Mai 2017. Abgerufen am 20. Mai 2017.
  21. a b Integrating Thor tools into the emerging AV1 codec. 13 September 2017. Abgerufen im 2 October 2017: „Royalty-free video codecs: The deployment of recent compression technologies such as HEVC/H.265 may have been delayed or restricted due to their licensing terms. (…) What can Thor add to VP9/AV1? Since Thor aims for reasonable compression at only moderate complexity, we considered features of Thor that could increase the compression efficiency of VP9 and/or reduce the computational complexity.“
  22. Neil McAllister, 1 September 2015: Web giants gang up to take on MPEG LA, HEVC Advance with royalty-free streaming codec – Joining forces for cheap, fast 4K video
  23. a b Sebastian Grüner: Der nächste Videocodec soll 25 Prozent besser sein als H.265 (de) golem.de. 19. Juli 2016. Abgerufen am 1. März 2017.
  24. a b Jan Ozer: What is AV1?. Information Today, Inc.. 3. Juni 2016. Archiviert vom Original am 26. November 2016. Abgerufen am 26. November 2016: „... Once available, YouTube expects to transition to AV1 as quickly as possible, particularly for video configurations such as UHD, HDR, and high frame rate videos ... Based upon its experience with implementing VP9, YouTube estimates that they could start shipping AV1 streams within six months after the bitstream is finalized. ...“
  25. examples/lossless_encoder.c (en) Alliance for Open Media.
  26. Romain Bouqueau: A view on VP9 and AV1 part 1: specifications, GPAC Project on Advanced Content. 12 June 2016. Abgerufen im 1 March 2017. 
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  28. LICENSE. In: Git at Google. aom, abgerufen am 8. Februar 2018 (englisch).
  29. a b Jan Ozer: AV1: A status update. 30. August 2017. Abgerufen am 14. September 2017.
  30. Yushin Cho: Delete daala_dist and cdef-dist experiments in configure. 30. August 2017. Abgerufen am 2. Oktober 2017: „Since those two experiments have been merged into the dist-8x8 experiment“
  31. Sebastien Alaiwan: Remove experimental flag of EXT_TX. 2. November 2017. Abgerufen am 23. November 2017.
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  43. Nathan Egge: Daala Entropy Coder in AV1. 14. Februar 2017.
  44. Nathan Egge: Remove the EC_ADAPT experimental flags. 18. Juni 2017. Abgerufen am 23. September 2017.
  45. Daala-TX. 22. August 2017. Abgerufen am 26. September 2017: „Replaces the existing AV1 TX with the lifting implementation from Daala. Daala TX is better in every way: ● Fewer multiplies ● Same shifts, quantizers for all transform sizes and depths ● Smaller intermediaries ● Low-bitdepth transforms wide enough for high-bitdepth ● Less hardware area ● Inherently lossless“
  46. Nathan Egge: Daala Transforms in AV1. 27. Oktober 2017.
  47. Nathan Egge: Daala Transforms Update. 1. Dezember 2017.
  48. Nathan Egge: Daala Transforms Evaluation. 15. Dezember 2017.
  49. Nathan Egge: Daala Transforms Informational Discussion. 21. Dezember 2017.
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