Oqaatsut

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Oqaatsut (die Kormorane)
Rodebay.jpg
Kommune Qaasuitsup Kommunia
Geographische Lage 69° 19′ 53″ N, 50° 57′ 46″ W69.331388888889-50.9627777777780Koordinaten: 69° 19′ 53″ N, 50° 57′ 46″ W
Oqaatsut (Grönland)
Oqaatsut
Höhe m
Einwohner 50 (2007)
Zeitzone UTC-3
Besonderheiten preisgekröntes WWF-Pilotprojekt

Oqaatsut (auch Oqaitsut) ist eine grönländische Siedlung mit 50 Einwohnern (2012),[1] die 18 km nördlich von Ilulissat liegt.

Der alte Name Rodebay („Rote Bucht“) geht auf die holländischen Walfänger zurück, die sich zu dieser Bezeichnung von der Färbung des Wassers nach erfolgreichem Walfang inspirieren ließen. Der grönländische Name „Oqaatsut“ bedeutet "die Kormorane" und deutet auf die steile Felswand an der Hafeneinfahrt hin, wo sich diese Vögel einst zu Hunderten aufhielten.

Abgesehen von dem Tourismus im Ort besteht der Haupterwerb in Rodebay aus Jagd und Fischerei und Walfang. Eine der Spezialitäten des Ortes ist der Trockenfisch – hergestellt entweder aus Heilbutt oder aus Dorsch. Von allen Ansiedlungen in der gesamten Diskobucht ist Rodebay die kleinste. In Oqaatsut gibt es keine Straßen und keine Autos.

In Rodebay hat das deutsche Ehepaar Uta und Ingo Wolff vor einigen Jahren das einzige Gasthaus des Ortes eröffnet. Von Rodebay kann man eine schöne Wandertour zur Bredebugt unternehmen. Die Umgebung von Rodebay ist ein Gebiet für erlebnisreiche Wanderungen in der arktischen Natur.

Rodebay ist ein preisgekröntes WWF-Pilotprojekt für Tourismus und Naturschutz in der Arktis.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistics Greenland: Table: Population in towns and settlements by time, locality, age, gender and place of birth (abgerufen am 13. Mai 2012)