Otto Matthies

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Otto Matthies (* 4. Oktober 1899 in Baruth; † 3. März 1979 in Berlin-Charlottenburg) war ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Matthies erhielt seine künstlerische Ausbildung von 1917 bis 1919 an der Marie-Seebach-Schule in Berlin. Anschließend begann er in Görlitz Theater zu spielen. Sein nächstes Engagement führte ihn 1920 an die Vereinigten Deutschen Theater im tschechischen Brünn. Noch in selben Jahrzehnt kam er nach Berlin und spielte zunächst an den Groß-Berliner Schauspielen und am Schlossparktheater. Während seiner Verpflichtung am Deutschen Künstlertheater 1930/31 stand er mit so renommierten Kollege wie Albert Bassermann, Hans Brausewetter, Ferdinand von Alten, Adele Sandrock, Ludwig Stössel, Jakob Tiedtke, Rosa Valetti, Julius Falkenstein, Franz Lederer und Mathias Wieman auf der Bühne. Diese Verpflichtung sollte bis zum Zweiten Weltkrieg das letzte Festengagement des Schauspielers bleiben. Erst inmitten des Krieges wurde Matthies wieder fest an eine Bühne, das Komödienhaus, geholt.

Unmittelbar nach Kriegsende wurde das Schloßpark- bzw. Schiller-Theater unter der Leitung von Boleslaw Barlog seine langjährige Heimstatt. Seit 1937 wirkte Otto Matthies auch in einer Fülle von Kinofilmen mit, in denen er ein klassisches Chargendarsteller-Dasein fristete. Matthies spielte die gesamte Palette kleiner bis winziger Nebenrollen: Kellner, Referendare, Lieferanten, Kleinganoven, Bäcker, Bauern und Polizeiwachtmeister. In den Jahren 1947 bis 1949 trat er überwiegend in DEFA-Produktionen auf. Seit Anbruch der 60er Jahre sah man Otto Matthies gut ein Jahrzehnt lang auch in Fernsehproduktionen.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Schauspieler in Kinofilmen, wenn nicht anders angegeben

Hörspiele (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Herbert A. Frenzel, Hans Joachim Moser (Hrsg.): Kürschners biographisches Theater-Handbuch. Schauspiel, Oper, Film, Rundfunk. Deutschland, Österreich, Schweiz. De Gruyter, Berlin 1956, DNB 010075518, S. 471.
  • Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed–Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, DNB 451560744, S. 1093.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]