Paradise City
| Paradise City | |
|---|---|
| Guns N’ Roses | |
| Veröffentlichung | 21. Juli 1987 (Album) 30. November 1988 |
| Länge | 6:46 |
| Genre(s) | Hard Rock |
| Autor(en) | Steven Adler, Saul Hudson, Duff McKagan, Axl Rose, Izzy Stradlin |
| Produktion | Mike Clink |
| Album | Appetite for Destruction |
Paradise City ist ein Hard-Rock-Lied der US-amerikanischen Rockband Guns N’ Roses aus dem Jahr 1987. Im Folgejahr avancierte das Lied als Single zum Top-10-Erfolg in einigen Ländern.
Entstehung und Veröffentlichung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Lied wurde gemeinsam von den Guns-N’-Roses-Mitgliedern Steven Adler, Saul Hudson (Slash), Duff McKagan, Axl Rose und Izzy Stradlin geschrieben. Für die Produktion zeichnete Mike Clink verantwortlich.[1] Sie schrieben es in ihrem Van auf der Rückfahrt von einem Konzert in San Francisco nach Los Angeles.[2] Slash beschreibt in seiner Autobiografie die Entstehung so:
„Wir fuhren in unserem gemieteten Van, tranken und spielten auf unseren akustischen Gitarren, wobei sich etwas entwickelte, was später das gepickte Intro zu Paradise City wurde. Duff und Izzy stiegen gleich mit ein, als ich noch mit der Akkordfolge beschäftigt war. Dann fiel auch Axl mit ein. "Take me down to the Paradise City..." Ich spielte weiter, wobei ich ein paar improvisierte Zeilen einwarf. "Where the grass is green and the girls are pretty", sang ich. Es hörte sich meiner Ansicht nach ziemlich banal an. "Take me down to the Paradise city", sang Axl noch einmal. "Where the girls are fat and they've got big titties!" (Wo die Frauen dick sind und große Titten haben) rief ich. "Take ... me ... home" sang Axl. Es wurde entschieden, dass die Zeile mit dem grünen Gras besser passte. Zwar gefiel mir mein alternativer Vorschlag besser, aber ich wurde überstimmt. Ich arbeitete die Grundstruktur noch etwas aus, während die anderen um mich herum Zeilen improvisierten, als säßen wir in einem Bus ins Rock 'N' Roll Sommercamp - und ich denke, als schließlich die Skyline von L.A. auftauchte, glaubten wir sogar, dass dem so sei. Nachdem wir den Refrain zusammen hatten, knallte ich die großen, schweren Riffs rein, die die Basis des Songs bilden. Und das war der Augenblick, in dem Paradise City für mich zum liebsten von allen Guns N' Roses Songs wurde.“
Die Erstveröffentlichung von Paradise City erfolgte am 21. Juli 1987 bei Geffen Records, als Teil von Guns N’ Roses’ Debütalbum Appetite for Destruction (Katalognummer: GHS 24148). Am 30. November des Folgejahres erschien das Lied als vierte und letzte Single aus dem Album,[1] obwohl bereits zwei Tage zuvor das zweite Studioalbum G N’ R Lies erschienen war (Katalognummer: 924 198-1).[3] Diese erschien zunächst als 7″-Single mit der B-Seite Used to Love Her (Katalognummer: 927 512-7).[1] Die B-Seite stammt bereits aus dem zweiten Studioalbum.[3] Im Folgejahr erschien eine 3″-CD-Single, die um die beiden B-Seiten Anything Goes und Sweet Child o’ Mine erweitert wurde (Katalognummer: 921 181-2), die wie Paradise City aus dem Debütalbum stammen.[1]
Musikvideo
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Video zu Paradise City entstand unter der Regie von Nigel Dick[4] und beginnt mit Sequenzen vom Soundcheck im Giants-Stadion in New Jersey, bei denen alle Musiker (außer Axl Rose) kleinere Takte spielen oder gelangweilt durch die Gegend schauen. Später, als der Gesang losgeht, schwanken die Szenen aus Soundcheck und Livekonzert.
Später vermischen sich die Szenen noch mit Live-Sequenzen vom Monsters-of-Rock-Festival in Castle Donnington, bei dem das Publikum völlig ausflippte und zwei Leute totgetrampelt wurden. Außerdem sind noch Szenen von Stadtbummel und Backstage dabei.
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das 2008 erschienene Computerspiel Burnout Paradise spielt in einer fiktiven Stadt namens Paradise City. Das Lied wird unter anderem im Startmenü gespielt und ist auch auf dem Soundtrack enthalten.
Paradise City ertönt unter anderem bei siegreichen Heimspielen des VfB Stuttgart nach Abpfiff.
Kommerzieller Erfolg
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Chartplatzierungen
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Auszeichnungen für Musikverkäufe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Land/Region | Auszeichnungen für Musikverkäufe (Land/Region, Auszeichnung, Verkäufe) |
Verkäufe |
|---|---|---|
| 60.000 | ||
| 90.000 | ||
| 600.000 | ||
| 30.000 | ||
| 120.000 | ||
| 60.000 | ||
| 1.200.000 | ||
| Insgesamt | 2.160.000 |
Hauptartikel: Guns N’ Roses/Auszeichnungen für Musikverkäufe
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Paradise City bei AllMusic (englisch)
- Musikvideo auf YouTube
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 5 Guns N’ Roses – Paradise City. In: hitparade.ch. Hung Medien, abgerufen am 17. Juli 2026.
- 1 2 Richard Bienstock: Boys Meet Grill. Interview With Slash. In: Guitar World. Juli 2007, S. 106.
- 1 2 Guns N’ Roses – G N’ R Lies. In: hitparade.ch. Hung Medien, abgerufen am 17. Juli 2026.
- ↑ Guns N’ Roses: Paradise City. Internet Movie Database, abgerufen am 17. Juli 2026.
- ↑ Guns N’ Roses. In: billboard.com. Abgerufen am 18. August 2024 (englisch).
- ↑ Guns N’ Roses – Paradise City. In: officialcharts.com. Abgerufen am 18. August 2024 (englisch).
- ↑ Jahrescharts 1989 in den USA. In: longboredsurfer.com. Abgerufen am 18. August 2024 (englisch).